Direktversicherung bereichert Krankenkasse

Beitrag von wize.life-Nutzer

Liebe senior-bookler !
Bin seit 2 Jahren in Rente. Und um diesen "Zustand" finanziell auf eine solide Basis zu stellen, habe ich bereits 2002 über meinen Arbeitgeber eine Direktversicherung vereinbart. Zum damaligen Zeitpunkt riet mir der Arbeitgeber zu dieser Vereinbarung, da ich dann sämtliche Abgaben (Steuer, Sozialbeiträge und Krankenkasse) einsparen könne. Klar, war ja mit Bezug auf den Krankenkassenbeitrag auch im Interesse meines Arbeitgebers. Leider hat mein Arbeitgeber es aber versäumt, mich auf die inzwischen geänderten Bedingungen hinzuweisen. Jetzt, da noch dieses Jahr die Auszahlung des angesparten Betrages fällig wird, mußte ich entsetzt feststellen, daß ich nicht nur den normalen Krankenkassenbeitrag nachzahlen muß (derzeit 17,8 %), sondern die nächsten 10 Jahre der gesamte Sparbetrag krankenversicherungspflichtig ist. D.h. rein rechnerisch bedeutet das für mich, daß ich insgesamt 30 % des angesparten Betrages an die Krankenkasse Monat für Monat entrichten muß (1/120 als monatlicher Zahlbetrag, verteilt auf 10 Jahre). Anscheinend gibt es keine Möglichkeit, dagegen Widerspruch einzulegen, es soll nämlich bereits einen diesbezüglichen Gerichtsentscheid durch das Verfassungsgericht vorliegen. Wie kann ich herausfinden, wer für diese Gesetzesänderung die Verantwortung trägt, denn schließlich muß sich das ja jemand ausgedacht haben. Ich bin nur noch wütend: 9 Jahre habe ich auf jegliches Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichtet ! Und das ist mir nicht etwa leichtgefallen. Ich wollte für mein Alter etwas zurücklegen, und nun das. Das ist doch Betrug !!!