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Umfrage
Geht ist es in Deutschland gerecht zu?

Geht ist es in Deutschland gerecht zu?

News Team
24.03.2014, 09:40 Uhr
Beitrag von News Team

Laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts finden 59 Prozent der Deutschen, dass Vermögen und Verdienste in ihrem Land nicht fair verteilt sind. Am wichtigsten wäre ihnen, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben, im Leben voran zu kommen. Die Befragten fanden das Engagement für soziale Gerechtigkeit wichtiger, als für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Vor allem den Mindestlohn, die Rente mit 63 und die Gleichstellung von Leiharbeitern mit Festangestellten werten die Deutschen als richtige Maßnahmen, um Chancengleichheit zu erreichen.

Reicht das bereits aus oder sind das nur einzelne Schritte auf dem richtigen Weg? Oder ist soziale Gerechtigkeit ohnehin ein Ideal, dass nicht erreicht werden kann?

78 Kommentare

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Ich bin auf jeden Fall dafür, das alle Kinder die gleichen Chancen haben. Und durch die Bildung in unserem Schulsystem, wenn man dann dran teilnimmt, ist dies auch gewährleistet. Die Frage aber ist, wollen das auch alle Kinder? Ich habe noch zwei Geschwister. Wir hatten alle den gleichen Hintergrund und alle die gleichen Möglichkeiten. Trotzdem sind nur zwei beruflich erfolgreich und eins lebt schon immer von staatlichen Zuwendungen. Zwei von uns arbeiten eine 60 Stunden-Woche und eins beklagt sich ewig, weil es nicht soviel an materiellen Gütern hat, wie wir anderen beiden-aber arbeitet eben nicht. Ich würde es nicht gerecht finden, wenn der, der nicht arbeitet, genau soviel hat wie die beiden, die dafür hart und viel arbeiten.
  • 27.03.2014, 19:11 Uhr
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Und der Mindestlohn ist auch nur Augenwischerei, denn dadurch wird auch alles natürlich teurer, sodaß vielleicht in Summe mehr im Portemonnaie ist, aber mehr kaufen kann man dafür dann trotzdem nicht.
  • 27.03.2014, 17:37 Uhr
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Ich kennen keinen Staat der sozial gerechter ist, als Deutschland. Hier hat jeder Anspruch auf Alles auch ohne je etwas dafür geleistet zu haben.
Ich habe als Kind noch gelernt, wer etwas haben will, muss etwas dafür tun. Und wer mehr will, muss eben mehr tun. Das ist etwas, was ich generell in den Einstellungen diverser Menschen doch deutlich vermisse.
Heute kann ich meinen teuren Kleiderschrank und den Riesenflatscreen in 20 Euro Raten abzahlen.
Früher habe ich darauf gespart, wenn ich etwas besonderes wollte und war stolz, wenn ich mein Ziel erreicht hatte.
Und ich sags auch mal deutlich, wir haben viel zu viele Menschen, für die es bequemer und lukrativer scheint Sozialleistungen zu beziehen und vielleicht noch schwarz nebenbei zu arbeiten als in einem regulären Job, wo man regelmässig und pünktlich zu erscheinen hat und auch noch gewisse Leistungen erbringen soll.
  • 27.03.2014, 17:36 Uhr
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"Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles"....... eine alte Weisheit. Wenn es möglich ist, in einer Selbstanzeige von 3,5 Millionen € zu sprechen, aus denen dann plötzlich 18,5 Millionen werden, stimmt doch im ganzen Steuergebilde etwas nicht: denn wenn man bedenkt, welche Umsätze getätigt werden müssen, um solche Steuern zahlen zu müssen und dann die Klagelieder der Wirtschaft Revue passieren läßt, wenn von einer Lohnerhöhung die Rede ist, kann einem schon schwindelig werden!
  • 26.03.2014, 18:01 Uhr
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Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weist Deutschland innerhalb der Eurozone die höchste Vermögensungleichheit auf.
Das Standard-Maß für die Vermögensverteilung ist der GINI-KOEFFIZIENT.
Er ist 0, wenn alle das gleiche Vermögen haben und 1, wenn nur eine Person alles hat und alle anderen nichts.
Gini-Koeffizienten 2012:
Deutschland 0,78
Frankreich 0,68
Slowakei 0,45
USA 0,87
  • 25.03.2014, 22:06 Uhr
Der Gini-Koeffizient hat nichts mit der Größe des Volksvermögens zu tun, es ist ein reiner Kennwert für die Verteilung des vorhandenen Volksvermögens unabhängig von dessen Größe.
  • 26.03.2014, 20:14 Uhr
du willst einem etwas von Volksvermögen und normalen Bürgern erklären?, zu welcher Kategorie oder Klasse gehörst du?
  • 27.03.2014, 08:27 Uhr
Sehr schön, also wie ist das nun, Volksvermögen: die Reichen die Erben des reichen Opas, die Sparer und die normalen Bürger wer sind denn die?
  • 27.03.2014, 19:16 Uhr
Kommentar überflüssig
  • 29.03.2014, 20:41 Uhr
Ja Herr Ebert, lies doch mal den Beitrag "TRÄNENTAL Landkreis Hartz IV" oder " wie fühlt sich Armut im Supermarkt an" und dann wirst du vielleicht auch daran denken, dass die Gründer dieses Staates nicht die Politiker und Banken waren, sondern das wohl nicht so wohlhaberde Volk der damaligen Zeit. Und die haben sich was vorgenommen und dafür mit Intelligenz, Mut und ohne Bettelanträge sondern mit der Gewissheit es zu schaffen dafür gearbeitet und gelernt. Ja so war es das DEUTSCHE Volk, doch jetzt scheint Habgier, Neid und Missgunst an der Tagesordnung zu stehen.
  • 30.03.2014, 10:00 Uhr
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In Deutschland gibt es die wenigsten Aktionäre im Vergleich zu den übrigen EU-Ländern. Aber: Die Deutschen sind so konsumfreudig wie noch nie, Sparen ist also nicht angesagt. So kann natürlich auch kein Vermögen angesammelt werden.
  • 25.03.2014, 21:51 Uhr
Udo, nicht nur Aktionäre sind vermögend. Denke mal an den ganzen Haus- und Grundbesitz. Und das Vermögen, welches in diversen Anwartschaften existiert (meist auch rückversichert). Da kommt schon einiges in privater Hand zusammen.
Ich weiß zwar nicht wie heute die aktuelle Situation ist, aber zur Jahrtausendwende war zu lesen dass in den nächsten Jahren Billionen an Erbmasse anstehen.
  • 26.03.2014, 15:44 Uhr
Das stimmt natürlich. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass man Vermögen nur ansammelt, wenn man Geld spart (wenn man es schon nicht erbt) und nach Möglichkeit gewinnbringend anlegt, in Aktien, sonstigen Wertpapieren, Immobilien, etc. Konsumfreude ist zwar gut für die Wirtschaft, aber Vermögen sammelt man auf diese Weise nicht an.
  • 26.03.2014, 20:21 Uhr
darf ich mal blöd fragen was sind Aktionäre und woher haben die das Geld mit dem sie so verantwortungslos spielen können
  • 27.03.2014, 19:23 Uhr
@Michael, Aktionäre sind letztlich Anteilseigner an einem Unternehmen, dass an der Börse notiert ist.
Vor ganz vielen, vielen Jahren stand die Dividende, die das Unternehmen erzielte im Focus und führte zum Kauf von Aktien. Inzwischen ist das ein teilweise spekulativer Handel mit Geldern, die noch nicht mal in echt vorhanden sind.
Es gibt auch Kleinaktionäre. Nicht nur Menschen, die mir ihrem offensichtlich reichlich vorhandenen Kapital an der Börse "spielen" (wohl eher spekulieren).
Aktien sind eine Anlageform wie ein Sparbuch. Nur mit mehr Risiko aber auch Chancen verbunden. In Deutschland wurde die Aktie für Kleinanleger eigentlich erst bekannt mit dem Börsengang der Telekom.
In Amerika sind große Anteile der Rentenfonds in Aktienkapital angelegt.
  • 27.03.2014, 19:37 Uhr
Danke und doch stell ich nochmals die Frage aber ein wenig anders, wieso sind die Banken auch mit dabei obwohl jedem sein verdientes Geld auf der Bank landet doch nicht jeder an der Börse notiert ist. Wieso sind alle an der Börse beteiligten Länder hoch verschuldet und die Aktionäre verdienen weiterhin diese enormen Summen.
  • 28.03.2014, 21:23 Uhr
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es gibt keine gerechtigkeit in diesem land
  • 25.03.2014, 21:17 Uhr
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Man kann über Gerechtigkeit in diesem Lande diskutieren, man kann aber auch was dagegen tun, um die unmenschlichen Auswirkungen des global "entfesselten Kapitalismus" weltweit zu bremsen!
1) Mit meinem Geldbeutel z.B. entscheide ich täglich, wer mein Geld bekommt:
der kleine oder mittelständische Unternehmer, der sich bemüht in unserem Land seine Steuern zu zahlen und Arbeits-und Lehrplätze schafft (und zur Solidargemeinschaft beiträgt)
oder der rücksichtslose, steuerscheue Großkonzern, der Menschen weltweit ausbeutet und die Umwelt zerstört. Zu diesen Rücksichstlosen gehören VW, Nestle, Shell, aber auch Lidl, Aldi, Rewe, Mc Donalds und Konsorten.
Das muß man sich nur mal klarmachen und sich informieren!
2)Mit meiner Stimme kann ich bei der nächsten Bundestagswahl das Kreuzchen mutig dahin setzen, wo es mal Veränderungen bewirken kann. In der Zwischenzeit kann ich Petitionen unterschreiben, um die Pläne der Bundesregierung zu korrigieren. Denkt nur an das bevorstehende TTIP!
  • 25.03.2014, 11:51 Uhr
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Solange Politiker meinen und behaupten SIE wären der Staat und nur durch Ihre Wohltätigkeit würde die Gerechtigkeit erbracht, solange den Banken das Geld zugeflossen kommt und nicht, wie die Bankiere glauben, Sie würden der Wirtschaft und dem Volk das Geld geben, solange wird man die soziale Gerechtigkeit nicht erreichen können
  • 24.03.2014, 20:37 Uhr
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Soziale Gerechtigkeit wird immer ein Ideal sein, welches nicht vollständig erreicht werden kann. Aber dennoch ist es wichtig weiterhin daran zu arbeiten. Der Mindestlohn ist ein Baustein, der aber dennoch von vielen abgelehnt wurde. Bei der Rente mit 63 geht es darum, ob unser Sozialsystem dieses verträgt. Wer 45 Berufsjahre erreicht hat, sollte ohne Abschläge in den Ruhestand gehen können. Wenn die Arbeitgeber auf einmal auf die Leute nicht verzichten können, müssen sie etwas bieten, damit die Leute bleiben.
Selbstverständlich gibt es noch jede Menge Bausteine für eine sozialere Gerechtigkeit. Gesundheitsvorsorge und Steuerrecht wären aus meiner Sicht die nächsten Bausteine.
Alle, die ein monatliches Einkommen haben, sollten in eine Krankenkasse einzahlen und dafür ausreichende Leistungen erhalten. Wer sich darüber hinaus Versichern möchte, sollte eine Zusatzversicherung abschließen dürfen.
Firmen sollten ihre Steuern zahlen, wo Gewinn erwirtschaftet wird.
  • 24.03.2014, 12:22 Uhr
Hallo Peter !
Deine beispielhaften Ziel-Themen sind völlig richtig !
Warum bist Du dabei so zögerlich ?
M.E. haben die Linken völlig recht :
- Mindestlohn 10.-€ , sonst bleibt der AN im Hartz 4 - Niveau !
- Für ganz Deutschland eine gemeinsame Krankenkasse, in die jeder von allem Einkommen 10 % ( statt bisher ca. 15 % vom AN-Lohn ) einzahlt ! - und schon haben die Allermeisten Geld gespart und eine echte Vollversorgung der ärztlichen Leistungen !
Private Zusatzversicherungen sollte es m.E. nur für persönl. "Bequemlichkeiten" geben !
- u.a.m. - siehe "die Linken " ( EU- u. Bundestagsfraktion ) !
  • 24.03.2014, 21:55 Uhr
Bevor der Seehofer Gesundheitsminister wurde war im Gesundheitswesen ja noch alles in Ordnung.
Nun diktieren uns die Krankenkassen wobei sie das Geld von uns bekommen und die Politik sieht zu!!!
Der Vorstand einer Krankenkasse bekommt ein Jahresgehalt in Millionenhöhe!
  • 25.03.2014, 11:27 Uhr
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