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Warum wird auf dem Land eher rechts gewählt und in der Stadt eher links?

Warum wird auf dem Land eher rechts gewählt und in der Stadt eher links?

News Team
02.04.2014, 18:05 Uhr
Beitrag von News Team

Hinterwäldler gegen Sozial-Schmarotzer - lässt sich der politische Unterschied zwischen ländlichem und urbanem Raum auf diesen provokanten Nenner bringen? Die Ergebnisse der Kommunalwahlen am Wochenende waren zumindest auffallend. Egal ob Bayern, Frankreich oder Türkei überall punkteten die konservativen Parteien vor allem auf dem Land, während die Städte eher links wählten.

Woran liegt das?


Ist die Landbevölkerung tiefer in den traditionellen und als gut erwiesenen Werten verwurzelt oder ist das Provinzialismus, der sich vor nötigen Änderungen fürchtet? Leben in der Stadt weltoffene Kosmopoliten, die den Fortschritt wählen, oder sammeln sich dort Unterstützungsempfänger, die nur aus Versorgungsdenken links wählen?

Spielt vielleicht sogar die Altersstruktur in den Regionen die entscheidende Rolle: Alte bleiben auf dem Land, Junge gehen in die Stadt?

Wir sind gespannt auf euere Theorien und Erklärungen zu diesem Phänomen.

23 Kommentare

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Das kommt daher,weil in den grösseren Orten alles erneuert wird,das ganze Geld rein gesteckt wird und auf dem Land bleibt alles wie es ist. Die Strassen voller Löcher (purer Sandboden wie vor 100 Jahren) und wenn man sich beschwert bekommt man eine dumme Antwort und " ja das müsst ihr bezahlen"aber von unseren Konten wird abgebucht ohne Leistung und das Geld wird dann auch noch in die Abzocker Orte gesteckt. Jaaa und dann übt man natürlich Rache und halst ihnen die Nazis auf.Ich hasse die Nazis abgrundtief.
  • 06.04.2014, 21:20 Uhr
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Wenn die Unsicherheit wächst mit der Politik im eigenen Land, der EU-Politik, den Finanzkrisen der EU-Länder, dann besinnt man sich gern auf die traditionellen Werte und die findet man im ländlichen Raum eher als in der Stadt. Aber es ist auch eine ungute Abgrenzung und wo führt sie hin... Ich war heute in einer Diskussionsrunde mit Deutschen, einer Belgierin, einem Schweizer, wo wir auch fragten, fühlen wir uns eigentlich als Europäer?
  • 02.04.2014, 22:43 Uhr
Und, was hat die Runde denn gemeint? Schon?
  • 02.04.2014, 23:08 Uhr
Hallo Bettina,
Es gibt schon eine "Annäherung", doch es braucht Zeit, bis
Europa zusammen wächst, denn z.Zt. geht die Tendenz dazu, die nationalen Themen und Interessen wahrzunehmen.
LG Wilma
  • 03.04.2014, 23:37 Uhr
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Bayern ist ein traditionelles Land,mit einem sehr großen ländlichen Raum mit
großem Gemeinschaftsgefühl und liebt ihre CSU.Die bayrischen Städte haben
wohl auch Traditionen,sind jedoch durch die Vermischung der Einwohnen mit
nicht-Bayjuwaren und der massigen Industrie mit ihren Gewerkschaften die
ihre Mitglieder SPD sehr Beeinflussen.Der Fabriker und sonstge Arbeiter hat
die SPD zu wählen,so gehört sich das,sagt die Gewerkschaft.
  • 02.04.2014, 16:45 Uhr
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Auf dem Land ist weniger Industrie. Dort sind weniger Arbeiter. Arbeiter und abhängig beschäftigte wählen eher links.
  • 02.04.2014, 16:42 Uhr
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Warum jemand rechts wählt, das ist für mich nicht identisch mit "konservativ" denken. Vielleicht sind Menschen auf Land, die ihre gewählten Politiker kannen, ihnen menschlich verbunden und wählen diese, ohne auf die Ideologie zu achten. Außerdem ist die soziale Kontrolle auf dem Land sehr stark und merkt z.B. ein Zuwanderer steht später auf als alle andern, er hat andere Gewohnheiten und denkt anders. Das wird oft als Vorwurf verstanden und das macht vielleicht Angst, dass sich alles zu Gunsten der Zuwanderer verändern könnte. In der Stadt ist fast keine Sozialkontrolle und die meisten denken vor allem an die soziale Komponete, auch arbeiten die Menschen in der Stadt oft in großen Betrieben, wo die SPD mehr Zuspruch findet, weil sie den Gewerkschaften näher steht.
  • 02.04.2014, 11:14 Uhr
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Ich denke das die ländlich wohnenden ehr in und mit Traditionen leben tendenziell konservativ eingebunden sind, - was durchaus nicht immer negativ zu sehen ist. In der Stadt ist insgesamt mehr Fluktuation und das Bevölkerungsbild ist breitflächig gesehen sehr bunt und unterschiedlich. Ländlich steht der Wert oft für mein Haus & Hof und Grundbesitz, - übrigens auch für die Mitarbeiter eines solchen Hofes/Grundbesitzes. Das Wir -Gefühl ist allgemein stärker. In der Stadt .. wagen viele nicht mal daran zu denken. Grundbesitzer gibt es natürlich auch in der Stadt. Und auch Arme auf dem Land. Aber ich denke auch das die CDU/CSU ehr den individuellen Kapitalismus fördert und die SPD halt dagegen hält. Von den kleineren Parteien will ich jetzt nicht reden. Hier bei uns im Ort und in den Nachbarorten sind die "Freien Wählergemeinschaften" sehr stark. Haben bei uns sogar den Bürgermeister gestellt. Stamm aus Bochum, wohne seit 30 Jahren ländlich in NRW .. kenne nach wie vor beide Seiten.
  • 02.04.2014, 10:43 Uhr
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In den Städten leben die eher Besitzlosen Arbeitstiere, denen die kapitalistischen Arbeitgeber die Daumenschrauben immer stärker anziehen. Immer weniger abhängig Beschäftigte müssen immer mehr Arbeit bewältigen! Viele von denen landen auf der Coach oder erleiden dadurch eine BEHINDERUNG. Da geht einigen ein Lichtchen auf. Da die s.g. Christlichen Parteien immer mehr ÖFFENTLICH-RECHTLICHE Arbeitsplätze privatisieren und das MONOPOL auf Arbeitsplätze den Kapitalisten zugeschoben wird, gibt es keinen Ausweg aus dieser SKLAWEREI: Wir brauchen nur an den TREUHAND-SKANDAL zu denken. Da ist das Eigentum eins ganzen Landes zu Gunsten der Kapitalisten und Investoren verschenkt worden.
  • 02.04.2014, 08:28 Uhr
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So lange die Landwirtschaft mit deftigen Beiträgen aufgepäppelt wird und dahinter die so genannten Christlichen Parteien stehen, wählen die Bauern eben RECHTS damit das eben weiterhin so bleibe. Leider lassen sie außer acht, das die GROSSBAUERN mit ihren AGRARFABRIKEN am meisten von dem Kuchen abbekommen und es den meisten KLEINBAUERN an den Kragen geht.
  • 02.04.2014, 08:03 Uhr
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Für mich ist das nicht verwunderlich! In ländlichen Regionen sind die persönlichen
Bindungen sehr ausgeprägt. Die Wähler kennen sich schon vom Kindergarten her. Sie sind miteinander zur Schule gegangen. Wer ins Gymnasium ging fuhr mit seinen Kameraden in die Kreisstadt bis zum Abitur.
Diejenigen, die einen Handwerks- Beruf ergriffen, trafen sich in der Gemeinde wieder. Im Sportverein; im Schützenverein; im Bastelkurs der Mütter; beim "Maibaum-Aufstellen" und so weiter. Diese Strukturen sind langsam und menschlich gewachsen. Das kirchliche Leben prägt ebenfalls! Die erst Beichte;
Hl. Kommunion; Firmung. Junge Liebe! Verlobungen gemeinsames feiern. Erster
Liebeskummer! All das tragen diese Menschen gemeinsam. Sie " trauen" sich!
Vertrauen ist in solchen Gemeinden das "Bindemittel" Man heiratet, bekommt Kinder, teilt die gleichen Sorgen. Die Menschen stehen gemeinsam am Taufbecken, und genauso selbstverständlich am Grab.! Der Bürgermeister war schon immer von "der" Partei. Er ist gut!
  • 02.04.2014, 00:04 Uhr
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Auf dem Land wohnen eher die Konservativen und die satten Wohlstandsbürger. In der Stadt leben eher die Progressiven, Intellektuellen und die Dienstleister, Künstler etc.
  • 01.04.2014, 22:38 Uhr
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