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VdK begrüßt Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

VdK begrüßt Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

Sozialverband VdK Bayern e.V.
02.04.2014, 12:39 Uhr

Deutschlands größter Sozialverband mahnt zu weiteren Schritten

"Es ist erfreulich, dass der vom VdK immer wieder geforderte gesetzliche Mindestlohn nun eingeführt wird", kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die heute vom Bundeskabinett beschlossene Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns. "Das ist ein wichtiges Instrument, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern".

Der VdK begrüßt vor allem auch, dass es keine Ausnahmen für Rentnerinnen und Rentner beim Mindestlohn geben wird, wie sie Anfang des Jahres 2014 von Vertretern der CDU/CSU eingefordert wurden. "Besonders für die Eindämmung der Altersarmut ist dies ein wichtiges Signal. Auch Rentnerinnen und Rentner sind auf einen Mindestlohn angewiesen. Immer mehr haben Probleme, mit ihren Alterseinkünften auszukommen, und müssen sich durch Nebenjobs etwas dazuverdienen", betont Mascher.

Der Sozialverband VdK mahnt jedoch weitere Schritte zur Bekämpfung der Einkommens- und Altersarmut an. Der Mindestlohn allein reiche nicht aus. "Wer Altersarmut für künftige Generationen vermeiden will, muss prekäre Beschäftigungsverhältnisse, wie zum Beispiel Minijobs, die oft zur Armutsfalle für Frauen werden, eindämmen", so Mascher. (Cornelia Jurrmann)

Weitere Pressemeldungen vom Sozialverband VdK: VdK-Pressemeldungen

1 Kommentar

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Der Mindestlohn ist eigentlich "wünschenswert", im wahrsten Sinne des Wortes, wenn nur die Nebenwirkungen nicht wären. Alles, egal ob Ware oder Dienstleistung wird sich drastisch verteuern. Das "mehr" im Portemonnaie existiert nur als Zahl, aber mehr kaufen kann man sich davon nicht. Wenn ein Arbeitnehmer in Vollzeit für den gesetzlichen Mindestlohn arbeitet und damit zwischen 1500-1600 Euro brutto verdient, fällt er durch das soziale Netz und kann aber trotzdem eine Familie mit zwei Kindern nicht davon ernähren.

Ich habe den Eindruck, das unser Staat damit in erster Linie Sozialleistungen sparen will.

Für den Unternehmer ist das egal, weil der erhöht gezwungenermassen eben einfach seine Preise.
  • 05.04.2014, 18:23 Uhr
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