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Altersarmut

06.04.2014, 20:59 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Altersarmut: Ja, es trifft zu; vor der Wende hieß es "unsere Renten sind sicher". Die Renten ja, nur die Höhe der Rente, die war nicht sicher!
Wir wollen nicht vergessen, dass der Inhalt der Rentenkasse für "die Kosten der deutschen Einheit" geplündert wurde. Die Löhne sind kontinuierlich gesunken, die Arbeitsplätze wurden teilweise auf 400 Euro Jobs reduziert, so reduzierte sich auch die Rente und heute wird gejammert, dass die Jungen auf die Alten arbeiten müssen. Oh nein, dem widerspreche ich, denn ich habe meine Rentenbeiträge eingezahlt, aber die Einzheit zahlt mir heute meine Rente nicht zurück, die Kassse bleibt leer, deshalb zahlen die Jugen, das ist nicht unsere Schuld.
Es ist erstaunlich, dass niemand eine weitere Tatsache in den Raum stellt; in den Jahren 1960/70 bis maximal 1980 war ein Gehalt von ca 2.500 bis 3.000 DM ein hohes Einkommen. Damals betrug z.B. die Miete füe eine 3Z./Küche/Bad in guter Ausstattung maximal 500 DM. Hätte ich damals Rente nach Einkommen s.o. bekommen, aus dem damaligen /Beitrag/Betrag, hätte ich sehr gut leben können. Inzwischen sind die Kosten dermassen gestiegen, so dass wir nicht nur durch den Wechsel auf Euro Einbussen haben, sondern aufgrund der unferlosen Mieten, der endlosen Nebenkosten und aller weiteren Kosten, die mit dem inzwischen halbierten Einkommen, so auch die Renten, nicht mehr bezahlbar sind. Altersarmut ist seit 1990(Einheit) und 2001 Euro vorprogramiert gewesen, aber die Regierung hat kein Einhalt geboten. Schon damals war die Armutsgrenze hoch, diese erstreckt sich heute nun mal auch auf die Altersarmut.
Eines ist mir wichtig; Die Achtung und die Menschenwürde geht ab dem 400 Eurojob verloren, deshalb
gehen wir in diese erbärmliche Armut hinein und keiner kann sie aufhalten. Aus dem Niedriglohn, kann keine Vorsorge getroffen werden. So sehen die Fakten aus! Ich habe 10 Jahre in einer sozialen Einrichtung gearbeitet, da sieht man, woher Armut kommt und wo sie hinführt.
Wer arm ist, hat Angst vor dem Alter: ohne Geld - keine Hilfe!

11 Kommentare

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Für Politiker gab und gibt es immer Gründe sich an der Rentenkasse zu vergreifen, daß wusste schon Adenauer. Wie wäre es mal mit Rückzahlung aus dem Steuersäckel, wo es jetzt so sprudelt. Statt dessen erklärt der Oberzahlmeister ihr müsst bis 70 + arbeiten, damit wir noch mehr abschöpfen können. Es ist schluss mit lustig. Wir wollen unser Geld zurück und Renten, von denen auch der Kleinrentner leben kann.
  • 01.05.2016, 20:01 Uhr
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Um 1 Rentenpunkt zu erhalten(ca.29,50€) müssen im Jahr ca.34000€ Brutto verdient werden.Es gibt viele die das nicht schaffen,dadurch ist Altersarmut vorprogrammiert!Außerdem wird das Rentennivea bis 2030 auf 40% sinken.Wir bekommen ein Heer von Armutsrentnern,teilweise haben wir sie schon.Das ist leider die Realität
  • 01.03.2016, 18:32 Uhr
Genauso ist es, aber die Regierung weiss es schon seit den 80gern und haben dieses Problem immer weiter rausgeschoben, jetzt geht es nicht mehr.
Die Frage ist und bleibt, wie soll das denn weiter gemanagert werden? Die Schröder-SPD hat verbrannte ERde hinterlassen und jetzt heit es, was tun?
  • 01.03.2016, 18:35 Uhr
40% des Gehaltes später als Rente geht gar nicht.Da muß etwas geändert werden.Die SPD muß diesen Fehler korrigieren.Nicht umsonst kommt sie nicht mehr über 25%.Wenn das nicht ohne Erhöhung der Beiträge machbar ist,müssen diese halt erhöht werden.Das wäre dann alternativlos.Bei den teilweise niedrigen Löhnen wird das mit einem Auskommen im Alter so nichts mehr werden.Ergo sollten die Löhne dahingehend angepasst werden das die Menschen später auch einigermaßen im Alter leben können.Die ganze Rentenpolitik ist hausgemacht,die Politik kann den Kurs ändern wenn sie denn will!
  • 01.03.2016, 18:45 Uhr
Die SPD korregiert nichts, das siehst Du doch an HartzIV, das schlimmste daran ist, dass es die größte Armut über Kinder und alte Menschen brachte. Kein Politiker gibt Fehler zu, deshalb wird nie etwas korregiert. Das ist so
  • 01.03.2016, 18:47 Uhr
Ich bin bei keiner Partei,verfolge aber was im In und Ausland vor sich geht.Habe gelesen,daß es bei Fr.Nahles Pläne gibt dieses Rentenniveu nicht auf 40% zu senken!
  • 01.03.2016, 18:50 Uhr
Nahles, hat schon mit dem Mindestlohn Mist gebaut und jetzt will sie i n der Rente auch noch mitreden. Oh Herr, bewahre mich vor dieser Frau.
Vergiss nicht, jetzt ist Wahlkmapf und Wahlkpamf heis die Zeit der sinnlosen Versprechen, die nur ein Versprecher bleiben
  • 01.03.2016, 18:53 Uhr
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Du sprichst mir aus der Seele. Die Rentenkassen sind wegen der deutschen Einheit "geplündert " worden. Seitdem geht es den Rentnern mehr oder weniger schlecht
  • 08.04.2014, 19:59 Uhr
Sind daran etwa die ehem. Ostdeutschen schuld oder liegt es vielleicht doch an den niedrigen Löhnen nach dem Euroumtausch und der Preisentwicklung danach.
  • 03.03.2015, 20:45 Uhr
Meine Hochachtung Giselle, Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Die Zeche zahlt immer der Bürger und zwar der Bürger, der schon am Existenzminimum angelangt ist.
Auch die ewige Anklage, dass der, der nicht genug Rente bezieht, ja selber schuld daran sei. Man kann sich nicht einfach ein paar Einzelfälle herausziehen und dann pauschal Schulzuweisungen mit Häme vermischt austeilen.

Nehmen wir doch mal die Rentenanwartschaften diese Generation, das Einkommen ist im Vergleich zu den Kosten und Ausgaben nur minimal gestiegen. Somit ist hier schon mal das erste Defizit. Nun kommt hinzu, dass immer noch Arbeitslosigkeit herrscht, wenn auch die Statistik so wie sie ist nicht stimmt, denn das Jobcenter gängelt jeden ALG-Bezieher dazu einen Minijob anzunehmen, damit ist das Ziel der Regierung erreicht, der AL ist aus der AL Statistik raus. Er hat aber nur einen oder zwei Minijobs a 400 Euro oder ist im Mindestlohn drin und bleibt somit weiter vom Jobcenter abhängig, indem er Aufstocker ist.
Deutschland ist zwar Exportweltmeister, aber der Binnenmarkt der stagniert. Warum wohl, weil der Bürger zu wenig Geld hat um Anschaffungen zu machen. Würde der Bürger genug verdienen, so ist er damit eine Kaufkraft und so entstehen neue Arbeitsplätze, denn es wird logischerweise dann aufgrund der Nachfrage mehr prodiziert. Fazit das schafft Arbeitsplätze im Inland und nicht zum Hungerlohn explizit für den Export arbeiten.
Daraus ergibt sich auch die Antwort auf Deinen Hinweis Giselle, da sitzen Diletanten in den Führungspositionen der Unternehmen und ebensolche auch in der Politik. Die Ministersessel sind falsch besetzt mit sog. Praktikanten, die von Wirtschaft null Ahnung haben, weil sie ausser dem was sie studiert haben, nämlich Jura und Politologie nur die Theorie beherrschen und dann die Praktikantenerfahrung im Land- oder Bundestag bis hin zum Ministersessel gesammelt haben. Nun haben sie sich den Ministerposten ersäßen und jetzt beginnt die Frage was nunnnnnnnnnn???????
Egal ob da irgendwelche Gesetze noveliert oder angewandt werden, man rührt im Quark von voriger Woche, der aber schon sauer ist, weil man das Rezept der Herstellung nicht kennt
Ergebnis: Diese und nächste Generation wird aufgrund ihres unzureichenden Einkommens eine ganz minimale Rente beziehen. Die Minijobber und Niedriglöhner sind und bleiben von der Grundsicherung abhängig und so sieht die Wahrheit aus. Aus der hier genannten Einkommensgruppe kann keiner Rücklagen fürs Alter anlegen oder zusätzliche Rentenversicherung abschließen. Wovon, von der Aufstockung des Jobcenters??????
  • 04.04.2016, 08:21 Uhr
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Solange die Politik nicht den Mut aufbringt und ihren Schwur: "Schaden vom
deutschen Volk abzuwenden" ernst nimmt ALLE in das Rentensystem ein-
zahlen zu lassen. ändert sich nichts. Das dumme Argument - Wenn Politiker und Selbstständige in den Rententopf einzahlen würden, wären noch mehr Rentner davon abhängig. Und wenn die EIGENE Vorsorge im Alter nicht reicht, geht auch der heutige gutverdienende Selbstständige zu Hartz IV und es zahlen doch auch dann Alle.
  • 07.04.2014, 12:39 Uhr
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