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Gerhard Schröder wird 70 - Was haltet Ihr von ihm als Politiker?

Gerhard Schröder wird 70 - Was haltet Ihr von ihm als Politiker?

News Team
07.04.2014, 12:22 Uhr
Beitrag von News Team

Gerhard Schröder feiert heute seinen 70. Geburtstag. In den Rückblicken auf sein Wirken wird ein sehr differenziertes Bild gezeichnet. Im allgemeinen Gedächtnis blieben nach seiner Kanzlerschaft Bilder von der "Flasche Bier", dem krawaligen Auftritt nach der Abwahl 2005 und seine Lobby-Arbeit für russisches Gas hängen. Doch die Kommentatoren betonen auch die entscheidende Rolle Schröders bei der Agenda 2010, die Ursache der heutigen wirtschaftlichen Stärke Deutschlands.

Auch Helmut Schmidt hatte nach seinem Sturz mit einem Imageproblem zu kämpfen. Auch er wurde verdächtigt, als Realpolitiker kein wahrer "Sozi" zu sein. Inzwischen ist er der unumstrittene Elder Statesman, dessen Wort noch immer Gewicht hat. Eine Karriere, die Gerhard Schröder noch bevorstünde.

Wie bewertet Ihr das Wirken von Gerhard Schröder heute?

Er ist der Genosse der Bosse und hat das Land gespalten.
43.5 %
Er hat vieles richtig gemacht, aber die Fehler überwiegen.
13 %
Er war für die SPD das richtige Zugpferd. Aber ohne das Format von Schmidt.
19.6 %
Der richtige Mann zur richtigen Zeit. So einer fehlt der SPD heute.
23.9 %
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Was haltet Ihr von Schröder als Politiker?

26 Kommentare

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Gerhard Schröder ist für mich der Politiker, der mit der Deinstallation des Sozialstaates begonnen hat, siehe Agenda 2010. Ein Mensch, der jeden Bezug zu dem normalen Bürger verloren hat, der arrogant und überheblich aufgetreten ist, Erinnerung an die verlorene Wahl und Machtwechsel, alleine dieses Auftreten und letztendlich wie er sich dann noch seine Taschen füllt nach seiner politischen Karriere. Einfach ein charakterloser Egoist.
  • 16.11.2015, 22:01 Uhr
besser hätte man es nicht formulieren können
  • 17.11.2015, 02:26 Uhr
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Gerhard Schröder war jemand, vor dem ich Achtung hatte. Aber Achtung nur bis zu dem Zeitpunkt, als die Bundestagswahl für die SPD verloren war.
Was hat ein Ex-Bundeskanzler und ein 'Sozialdemokrat' nach einer verlorenen Wahl bei einem Industrie-Giganten wie Gazprom zu suchen? Reichen seine Pensions-Bezüge aus der Politik nicht aus, um existieren zu
können? Und so geht es weiter mit unserem Joschka Fischer und ganz aktuell mit Dirk Niebel. Taschen füllen - ist die Devise!
  • 06.07.2014, 08:31 Uhr
Ja ja Geld verdirbt den Karakter
  • 23.07.2014, 17:08 Uhr
Erst den kleinen Leute um ihr Geld bringen (Agenda 2010) und von ihnen Opferbereitschaft verlangt,finde ich es sch ganz schön Geschmaklos was er da ablässt.
  • 23.07.2014, 17:12 Uhr
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Ich mochte den Gerhard, er war wenigstens nicht so aalglatt wie alle heutigen Politiker. Natürlich kann man das jetzt nicht nur so emotional sehen wie ich im Moment. Aber trotzdem, der hatte was als Person.
  • 12.04.2014, 08:54 Uhr
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nichts,für mich,ist das ein selbstdarsteller.der liebt sich selber genug.
  • 12.04.2014, 08:37 Uhr
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Die Agenda 2010 liegt mir persönlich sehr im Magen. Nicht ausreichend durchdacht. Da wurden Läute, die gute Qualifikationen hatten und nie arbeitslos waren entlassen und die Arbeitsplätze mit Langzeitarbeitslosen besetzt um die Zuschüsse vom Staat zu kassieren. Die Entlassenen hatten kaum eine Chance wieder einen Job zu finden (zu alt, überqualifiziert etc.) Ich habe es selbst erlebt und mir blieb nur die Chance der Selbständigkeit.
  • 12.04.2014, 00:27 Uhr
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Das Format eines Helmut Schmidt hat er nicht. In meinen Augen war er ein "Blender". M.E. hat er die Weichen gestellt für den Lobbyismus in der Politik?
  • 12.04.2014, 00:14 Uhr
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Ich begegnete ihm im Vorbeilauf an der Nähe vom Europacenter. Ein kleinerer kräftiger Mann, umgeben von großen Bodygards raste durch die Menge, gestikulierend, vermutlich kommentierend, denn der Mund ging immer auf und zu.
Ein Mensch, der von unten kommend, nicht besser ist als jene, die er überholen wollte.
Er hat nichts aus seiner Armut gelernt, sondern sie nur an die Schwächeren zurückgelassen.
  • 11.04.2014, 06:47 Uhr
Putin ist sein neuer Papa geworden
  • 14.04.2014, 08:24 Uhr
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G. Schröder, seine Politik kann man mit einer sozialen Eiszeit ohnes Gleichen deuten.Ein Norddeutscher der Helmut Schmidt nicht ein Schluck Wasser reichen kann. Ein Politdiktator "und Basta"
  • 09.04.2014, 19:11 Uhr
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basta--gerhardt --alles o.k.
  • 09.04.2014, 14:22 Uhr
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Ich kann Herrn Schröder heute nichts mehr abgewinnen. Der Mann kommt aus ärmsten Verhältnissen und hat es über seine Anwalts-und politische Karriere bis zum Bundeskanzler geschafft. Mit Einführung der Agenda 2010, hat er dem gesamten Sozialsystem das Genick gebrochen. Unser heutiges Bildungssystem, lässt ähnliche Karrieren, bei sozial schwachen Familien nicht mehr zu.
Nein, der Mann ist längst kein Vorbild mehr, für Deutschland....Lebensmotto, Kohle scheffeln, egal mit und von wem.
  • 07.04.2014, 19:33 Uhr
Peter aus Deiner Situation betrachtet magst Du recht haben. Aber nur durch diese Agenda ist Heute Deutschland eine der führenden Nationen im internationalen Vergleich, und in der Lage Sozialkosten wie Harz 4 zu zahlen, schau Dir andere Länder an
  • 08.04.2014, 02:35 Uhr
Ich habe Schröder nie gemocht, aber ich rechne ihm zwei Dinge hoch an: Zum einen hat er Deutschland aus dem Irak-Krieg herausgehalten (Warum allerdings nicht aus dem Kosovo und Afghanistan?), zum anderen den Mut, an seine (m.E. richtige) Agenda 2010 sein persönliches politisches Schicksal zu binden.
  • 08.04.2014, 17:28 Uhr
Volker das richtige zu tun, auch wenn es keine SPD Politik ist, kann doch auch nicht ganz falsch sein. Vor allen Dingen hat er wohl gewusst das es ihm den Kopf kosten könnte aber trotzdem gehandelt. Für mich hat er eine der tollsten Leistungen in der neuen Deutschen Politik vollbracht. Angela ruht sich jetzt darauf aus, und Schäuble rühmt sich für den ersten ausgeglichenen Haushalt. Übrigens wenn Stegner hier oben endlich mal wieder weg ist, werde ich auch wieder SPD Stammwähler
  • 08.04.2014, 23:52 Uhr
Er war und ist ein riesiger Schaumschläger. Warum macht er sich bei Gazprom nicht einmal für den Kleinen Mann stark. Nein er fördert lieber seinen aufrechten Demokraten Putin, der der Ukraine bald den Gashahn zudreht
  • 09.04.2014, 18:52 Uhr
Ich kann Wolfgang nur zustimmen.Nur in einem nicht. Ich werde wohl niemals wieder Stammwähler einer Partei. Mein Vater war in den 50/70ern 20Jahre in der Kommunalpolitik. Als er den nachrückenden "Genossen" sagteolitik ist ein Ehrenamt und kein Beruf wurde er ausgelacht. Wenn heute Helmut Schmidt sagt: Jeder Bundestagsabgeordnete sollte 10 Jahre seines Lebens einen "ordentlichen" Beruf ausgeübt haben wird das einfach ignoriert. Nein von diesen Berufspolitikern ist für mich keiner wählbar.
  • 09.04.2014, 21:12 Uhr
Sorry, der smily gehört da nicht hin
  • 09.04.2014, 21:13 Uhr
ich bin spraglos meine herren er hat aber als armer junge nach oben zu kommen mache es doch nach hei elin
  • 09.04.2014, 22:17 Uhr
Rainer Blach Schaumschläger ist wirklich unter die Gürtel Linie. Warum soll ein Politiker welcher so abgestraft wurde für eine richtige Entscheidung, danach nicht die Gelegenheit nutzen, Geld zu verdienen. Er hat ja auch in der Zeit als Kanzler auf ein hohes Einkommen, welches er als Anwalt hätte haben können, verzichtet. Siehe Kubicki unseren smarten FDP ler in SH, der würde seine Anwalts Kanzelei nie aufgeben, und auf das Geld verzichten. Zu Putin, welch ein anderer Politiker währe denn in der Lage Russland vernünftig zu regieren. Diese Völkergemeinschaft kann man nur mit harter Hand zusammenhalten. Nimm doch all die Fälle, das ehemalige Jugoslawien den Irak was dort für Chaos entstanden ist, als die harte Hand weg war.
  • 10.04.2014, 00:05 Uhr
Es ist ein Irrglaube, anzunehmen die ganze Welt könnte demokratisch regiert werden. Demokratie muß wachsen. Bei Völkern, die Jahrhunderte kolonisiert oder geknechtet waren kann kann der abrupte Wechsel nur im Desaster enden. Das wissen wir Deutsche doch aus eigener leidvoller Erfahrung. Das hat Schröder wohl mit seinem "lupenreinen Demokraten" gemeint Bei der SPD Klientel von heute darf man solche Thesen wie o.g. allerdings nicht öffentlich äußern, sonst wird man abgestraft wie Sarrazin oder Steinbrück. Den hat man ja auch bewußt im Wahlkampf vor die Wand laufen lassen. In der SPD von heute von heute ist "Pippi Langstrumpf" angesagt: Ich mach mir die Welt........
Man mag Schröder mögen oder nicht. Wenn er die Agenda nicht so durchgesetzt hätte, wären wir heute auf dem Stand von Frankreich oder Italien. Und alle, die jetzt so über ihn herfallen würden um Ihre Rente zittern. Was dannn aus Europa geworden wäre ohne den großen Sponsor mag ich mir gar nicht ausdenken.
  • 10.04.2014, 07:45 Uhr
Lieber Wolfgang Minge, ich erinnere mich, wie Herr Schröder sich als "Retter" von Holzmann feiern ließ und die Firma ging kurze Zeit später den Bach runter, und sein Auftritt nach der verlorenen Wahl.... ich enhalte mich eines Kommerntars
  • 10.04.2014, 09:03 Uhr
ja die Firma ging den Bach runter und meine Freundin verlor ihre Arbeitsstelle
  • 10.04.2014, 11:47 Uhr
Auch Angela nutzt jeden Medien wirksamen Auftritt ist auch völlig legitim. Aber das unterscheidet sie von Schröder, sie würde nie ein Risiko eingehen, welches sie Ihr Amt kosten könnte, sie sitzt ala Kohl lieber aus. Zu den Beiträgen von Rainer und Elin mag es auch Einzelschicksale gegeben haben, welche von diesen Beschlüssen nicht profitiert haben. Aber versuchen wir doch nur eine Satzung für einen Verein zu erstellen was das für Probleme macht. Und dann bei einer solch eingreifenden sozial politischen, an jeden einzelnen zu denken ist verdammt schwierig
  • 12.04.2014, 03:50 Uhr
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