Cyber-Spionage eine Bedrohung für unsere Datensicherheit

Sicheres Netz hilft e.V.

Die Verantwortung zum Handeln liegt bei uns!

Eine Untersuchung durch den Telekommunikationskonzern Verizon 2014 ergab allein 63000 Zwischenfälle in 95 Ländern, mit 50 weltweit agierenden Organisatoren. Interessant ist die Aussage, dass gut die Hälfte der bekannten Datenspionagefällen in den Vereinigten Staaten vorgekommen sein sollen. Internetkriminelle sind perfekt organisiert, vernetzt, in sich strukturiert und weltweit aktiv . Ihr Interesse liegt insbesondere in der Findung von speziellen Geschäftsvorgängen wie z.B. Auftragsangebote, aber auch in Details zu bevorstehenden Firmenübernahmen etc..

Der Nutzen von Internetkriminellen liegt auf der Hand:
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  • die alleinige Marktherrschaft auszuüben

  • Marktvorteile für sich zu nutzen

  • Imageschäden hervorzurufen

  • finanzielle Gewinne zu erzielen bzw. Schäden zu verursachen

  • etc
  • Nach Meinung von Analyst und Studien-Mitautor Dave Ostertag vom Telekommunikationskonzern Verizon, verringert sich eine Bedrohung durch Attacken mittels Viren oder Trojanern.

    Auch wenn Firmen und Unternehmen sich der Gefahr bewusst sind und zudem Sicherheitsvorkehrungen treffen, gibt es sicherlich noch Optimierungsbedarf an der einen oder anderen Stelle.

    Der Mensch als Schwachstelle. Das Übel kommt nicht allein von der Technik! Bewusstsein schaffen, Vorbildfunktion einnehmen, stellen die Grundvoraussetzung dar. Über welche Kernkompetenzen verfügt ein JEDER in der Nutzung der Neuen Medien innerhalb und außerhalb seiner Verantortung und derer, die man privat und beruflich begleitet, fördert und “führt”.

    Fakt ist, dass der Datendiebstahl, der gängige Verschlüsselungen und nicht vorhandene Nutzungskompetenzen umgeht, sich auch auf andere Branchen ausweiten wird und zu einer weltweiten Bedrohung sich ausweiten kann.

    Die Lösung liegt also zum Greifen nahe! Förderung der eigenen Medienkompetenz und Erlangung von Internetsicherheit auch im familiären Umfeld. Förderung und Spezialisierung von Mitarbeitern und Einsatz von technischen Varianten wie z.B. Verschlüsselungsoptionen (Outlook-Verschlüsselungen etc.) im persönlichen und beruflichen Datentransfer.

    Die Frage, die sich man sich selbst stellen sollte ist: Was sollte einem die eigene Sicherheit Wert sein? Was bin ich bereit dafür zutun?

    Markus Wortmann M.A.
    Kriminologe und Polizeiwissenschaftler
    http://www.sicheres-netz-hilft.de