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Politisch korrekte Sprache: Wo liegen die Grenzen?

Politisch korrekte Sprache: Wo liegen die Grenzen?

News Team
03.05.2014, 09:25 Uhr
Beitrag von News Team

Die Emotionen kochen hoch, wenn vermeintliche "Gutmenschen" es wieder einmal zu gut meinen und allgemein gängige Begriffe "politisch korrekt" verbieten wollen. Dabei ist der Negerkuß schnell in einen Schokokuß umbenannt, was aber macht man mit Kulturgut wie dem Lied von den "Zehn kleine Negerlein", dem Buch "Mecki bei den Negerlein" oder Pippi Langstrumpfs Vater der von Beruf "Negerkönig" ist?

Noch bis in die 1960er-Jahre wurde das Wort "Neger" auch von Journalisten unbedarft verwendet, wie von Gerd Ruge, der Martin Luther King als "Negerrechtler" bezeichnete. Eine zugrunde liegende Verunglimpfung wurde und wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft nicht mehr erkannt. Der "Mohr" von Sarotti wird heute allgemein mit dem kleinen Muck oder Sindbad in Verbindung gebracht - und eben nicht mit der menschenverachtenden Gepflogenheit, Kriegsgefangene als Hoftürken oder Hofmohren zu halten.

Dass die vermeintlichen Geschädigten solche Vorstöße gar nicht teilen, zeigt ein Fall aus dem Jahr 2013. Eine lokale Organisation aus Hannoverforderte damals das Verbot der Bezeichnung "Zigeunersoße". Ausgerechnet der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma widersprach aufs heftigste. Ihre ernsten Anliegen würden durch solche Anträge lächerlich gemacht.

Doch wo liegt die Grenze? Wie sollen wir umgehen, mit einem kulturellen Erbe, das zum Teil von Rassismus geprägt ist?

29 Kommentare

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Niemand hat bei Zigeunersoße, Sarottimohr und Negerlein rassistische Gedanken.

Leute, die sowas an die Öffentlichkeit bringen, wollen nur eines damit erreichen: irgendjemand soll gefälligst zahlen, auch wenn die ganze Diskussion Humbug ist!
  • 22.05.2014, 17:43 Uhr
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Rassistisch? Nein, diese Begriffe habe ich nie damit verbunden!

TROTZDEM, auch wenn die "Geschädigten" meinen, die o.g. Diskussion
gehe an ihren wahren Interessen vorbei u.machen diese lächerlich.....

Meine Meinung:
Veränderungen beginnen mit Bewußtsein!
  • 12.05.2014, 01:17 Uhr
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Was ist da auf dem Bild zu sehen?Der Sarottimohr oder ein Fahnenträger mit Migrantenhintergrund der maximal pigmentiert ist?
  • 09.05.2014, 13:47 Uhr
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Bei uns wird so schrecklich viel übertrieben,man kommt schon garnicht mehr mit.
Es kommt alles aus der Kriegszeit,weil die Nazis es sagten, darf man es heute nicht mehr sagen.Es gibt die Gutmenschen,die auf jedes Wort achten.
So ist es auch mit Liedern die gesungen wurden,Heino z.B. ist ein Nazi,weil er
noch singt,schwarzbraun ist die Haselnus.Also ich bin kein großer Freund von
Volksliedern,aber man kann auch alles übertreiben.
  • 08.05.2014, 16:13 Uhr
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Meine Meinung: Man kann alles übertreiben!
  • 07.05.2014, 14:06 Uhr
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Unsere Sprache ist lebendig und deshalb stets vielen Änderungen unterworfen. Wenn ich von Vertretern einer Gruppe oder einzelnen Personen höre, dass sie diese oder jene Bezeichnung nicht wünschen, so ist es für mich selbstverständlich diesen Wünschen oder dem Wunsch zu entsprechen. Die Grenze wird dort überschritten, wo jemand bewusst beleidigende, rassistische oder andere herabsetzende Begriffe gebraucht.
  • 06.05.2014, 11:55 Uhr
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Ich habe neulich gelesen, das sich jetzt auch die Jäger diskriminiert fühlen, und eine Bewegung gegen das Jägerschnitzel gründen wollen.
  • 05.05.2014, 18:53 Uhr
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Es gist halt immer wieder das Problem, das Menschen mit einem pathologisch auffälligem aber behandelbarem Verhalten sich mit nicht nachvollziehbaren Anträgen mit Wucht in die Öffentlichkeit katapultieren. Das Begriff "Intolerant" ist aber auch dieser Spezies nahe zu bringen.
  • 04.05.2014, 23:15 Uhr
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sehe ich nicht so das das kulturelle Erbe rassistisch geprägt sein soll.Es ist doch eher die Spitzfindigkeit der Leute in irgend einer Bemerkung einen rassistischen Hindergrund zu sehen.Ich hatte viele Freunde und Bekannte in der amerikanischen Armee als sie noch in Deutschland stationiert waren.Eine der Begrüßungen war folgende.Originalgrus "He fucking Nigger".So haben sich die Soldaten verschiedener Hauptfarben begrüßt.Ich habe nie erlebt das sich daran einer gestört hat.Doch:Ich der dumme Deutsche habe etwas dumm aus der Wäsche geschaut am Anfang.Später habe ich den Gruß als normal empfunden
  • 04.05.2014, 22:43 Uhr
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Wie aus verschiedenen Kommentaren hervorgeht, soll man, was sich im Laufe vieler Jahre als Sprachgebrauch entwickelt hat, nicht verteufeln. Sarotti-Mohr, Negerkuss, Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel, Amerikaner oder Berliner - Böse ist, wer schlimmes dabei denkt.
  • 04.05.2014, 00:33 Uhr
Danke für den Hinweis, woher der Sarotti-Mohr kommt
  • 05.05.2014, 23:11 Uhr
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