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Bayreuth meets Generation Facebook: Soziale Netzwerke verändern Politik und  ...

Bayreuth meets Generation Facebook: Soziale Netzwerke verändern Politik und Gesellschaft

Thomas Bily
12.05.2014, 19:19 Uhr
Beitrag von Thomas Bily

Die Akademie für politische Bildung Tutzing lud für den heutigen Samstag ein nach Bayreuth zu einer Tagung rund um die Frage, wie soziale Netzwerke Politik und Gesellschaft verändern. Die Referenten zeigen Aspekte dieses Wandels auf - von Kulturveränderung bis hin zu politischer Teilnahme. Die Diskussionen zeigen, dass diese Medien noch in der Reifephase sind.

Internet statt Fensterbrett

Der erste Referent, Prof. Dr. Bernward Hoffmann von der Uni Münster, griff in seinem Vortrag die soften Themen auf wie unser grundsätzliches Bedürfnis nach Kommunikation, die Veränderung unserer Kultur im Umgang miteinander oder die Bedeutung von Teilhabe und Interaktion für die gesellschaftliche Meinungsbildung.

Jugendliche als Forschungsgruppe

Keine Zielgruppe ist aktiver im Netz und in sozialen Medien als junge Menschen. Sie bewegen sich wie selbstverständlich zwischen den Netzwerken. Und entgegen manchem äußerlichen Anschein wissen die meisten sehr wohl, wie sie ihre Netzwerke einsetzen und wie sie Risiken minimieren können. Der Spezialist Niels Brüggen vom Institut für Medienpädagogik in Therie und Praxis aus München, JFF, stellte diese hoch emotionale Welt in einer erfreulich nüchternen Analyse vor.

Löst YouTube Facebook ab?

Wenn man Danilo Dietsch Glauben schenkt, ist YouTube das größte soziale Netzwerk - und nicht Facebook, wie man vielleicht meinen möchte. Und zudem berge YouTube viel mehr Potential, um Kreativität und Mitmach-Effekt vor allem bei jungen Menschen zu wecken.
Dietsch zeigte auch diverse Tools zur politischen Teilnahme etwa in Form von Online Petitionen. Zumindest ein neuer Weg, Aufmerksamkeit für das eigene Begehren zu formulieren und zu inszenieren. In diesem Zusammenhang spricht man auch gerne von der Demokratisierung durch das Netz und soziale Medien.

Gibt es eigentlich eine Altersgrenze für seniorbook?

Das ist die Frage, die wir immer wieder gerne bei Vorträgen zu hören bekommen. Halb als Witz, halb ernst gemeint. In der Tat wissen wenigstens alle seniorbook Nutzer, wofür senior steht: Für Gelassenheit, Reife, Erfahrung, erwachsene Themen und Tonalität.
Wie seniorbook selbst die Öffentlichkeitsarbeit von Verbänden und Firmen organisieren hilft - und zwar im Handumdrehen, erstaunt Teilnehmer immer wieder. In der Mittagspause haben wir zur laufenden Veranstaltung einen Beitrag veröffentlicht. 20 Minuten später war er schon auf den vorderen Plätzen bei Google.
Und die Notiz auf dem Schwarzen Brett zu einem der Vorträge erzielte mit 54 Kommentaren deutlich mehr Resonanz als die anderen Networks zusammen zur ganzen Veranstaltung.

Das zeigt: seniorbook ist - auch und gerade für Themen zu Politik und Gesellschaft - eine gute Ausgangsbasis für Öffentlichkeitsarbeit im Netz.

Erlanger Strasse, 95444 Bayreuth auf der Karte anzeigen:
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1 Kommentar

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Selbstverständlich hat das Internet einiges verändert.Der Austausch von Informationen geht rasend schnell.Man bekommt mehr Einblick in das leben anderer Länder und viieles mehr.Ein bitterer Beigeschmack bleibt trotzdem.In wie weit hat das Internet den Journalismus verändert.Kann man dem was man im Netz sieht und liest noch vertrauen?Sind die Journalisten mit Ihren Berichten nicht einem ständigem Druck nach Aufmerksamkeit im Netz ausgesetzt.
Zum Umgang miteinander im Internet:Hier ist klar zu erkennen,bedingt durch die Anonymität ist der Ton rauher manchmal an den Grenzen des Anstandes angelangt.
Zu Forschung im Internet:Hier ist klar zu erkennen das man an den jüngeren Jahrgängen Intresse hat und die älteren Generationen nicht die Beachtung finden.Obwohl meiner Meinung nach und das bekomme ich immer wieder Bestätigt die Alten sich ebenfalls nicht scheuen im Netz aktiv zu sein.Nur die Themen dieser Jahrgänge finden nicht die Beachtung.Ob YouTube Facebook ablöst?
  • 11.05.2014, 18:21 Uhr
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