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AKW's, die Käuftlichkeit des Staates?

11.05.2014, 20:58 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Dem Vorschlag der "Energieriesen", ca. 30 Mrd. € für die "Entsorgung" von AKWs. an den Bund zu zahlen wurde in den Medien verbreitet. Dies ist wieder ein typisches Verhalten der Energiekonzerne, erst Milliarden (?!) einfahren, sobald auf politischem Weg ein neues und notwendiges Energiedenken notwendig wird,, kann Vadder Staat doch einspringen. Das ist, die gleiche unwirtschaftliche Entscheidung wie zur Finanzkriese. Wir leben zur Zeit im Schrecken ohne Ende, 2007/2008 hätte man mit gesunder Konsequenz und ökonomischen Sachverstand dem Schrecken ein Ende bereiten können, auch auf europäischem und vielleicht globalem Weg. Es war nicht gewollt, Dank einer bunten und globalen Lobbyisten Politik, egal welcher Couleur und Nation.
Sollten wir lernen, wieder auf der Straße friedlich zu demonstrieren? Oder begeben wir uns immer weiter in einen Zustand der Lethargie, mit dem Vergessen des Gemeinwohles? Es ist meine ganz persönliche Ansicht.
Eure Ansichten und Meinungen wären interessant, und oder diskussionswürdig hier bei SB.
Herzlich Grüße
Stefan Vollmar

21 Kommentare

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Das ist, die gleiche unwirtschaftliche Entscheidung wie zur Finanzkriese.also wirtschaftlich ist die Entscheidung im Sinne der AKW Betreiber wohl.Aber hier gehts wieder nach dem Prinzip:Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert.
Aber ich prophezeihe mal, über kurz oder lang lassen sich unsere Volkszertreter auf dieses Spiel ein
  • 12.05.2014, 16:39 Uhr
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Die Abwicklung der AKWs sollte in verantwortungsvolle, staatliche Hände gelegt werden.
Risiko und Haftung dürfen den Betreibern nicht und von niemandem abgenommen werden.
  • 12.05.2014, 09:23 Uhr
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Wir brauchen mal wieder eine Aufruf.Wir sind DAS VOLK.
  • 12.05.2014, 03:44 Uhr
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Die drei großen Energiekonzerne E.On, RWE und EnBW wollen ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft an den Bund übertragen. Demnach sollen alle Atomkraftwerke in eine öffentlich-rechtliche Stiftung übergehen. Diese Stiftung soll die Kraftwerke bis zum endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie im Jahr 2022 betreiben. Zugleich soll die Stiftung - also der Staat - für den Abriss der Atomkraftwerke und für die Lagerung der radioaktiven Abfälle verantwortlich sein. Also werden somit alle weiteren anfallenden Kosten und Risiken an den Staat übertragen werden.
  • 11.05.2014, 22:33 Uhr
P.S. wer kriegt denn heutzutage noch den Hintern hoch, um gegen offensichtliche Missstände und Vetternwirtschaft zu demonstrieren?
  • 11.05.2014, 22:38 Uhr
ergo, auf Kosten der Natur und uns als Steuerzahler, wie immer. Ist unsere Mentalität dazu in der Lage?
  • 11.05.2014, 22:39 Uhr
was zu bewegen? Ich schließe mich da ein, auch wenn ich da einen Hals bekomme. Die Wirtschaft betrachtest oft "die Masse", ich glaube, wir müssen das ganz schnell vernünftig lernen
  • 11.05.2014, 22:42 Uhr
Die Energiekonzerne verlangen nach einer Wiedergutmachung für entgangene Gewinne durch die vorzeitige Abschaltung der AKWs. Wissen wir was 2011 hinter verschlossenen Türen gemauschelt wurde?
  • 11.05.2014, 22:44 Uhr
Leider nein, Geld, Gier regieren die Welt, hat leider mit erwirtschaften Nutzen (Mehrwert) nichts mehr zu tun. Das ist meiner Ansicht richtig krank.
  • 11.05.2014, 22:52 Uhr
Meiner Meinung nach gehören elementare Bedürfnisse wie Energie- oder Wasserversorgung in staatliche Hände. Unternehmen streben nur nach Gewinnmaximierung, aber übernehmen nicht die Verantwortung für ihr Handeln.
  • 11.05.2014, 22:56 Uhr
Leider sind die Deutschen zu träge (geworden), um gegen offensichtliche Missstände auf die Straße zu gehen. Wenn man mal das Thema EEG-Umlage durchleuchtet, sollte einem mal ein Licht aufgehen.
  • 11.05.2014, 23:03 Uhr
Das ist ja das eigentliche Problem, und da gebe ich Dir recht. Das Verantwortungsbewusstsein weicht immer mehr der Gier. Und die Politik ist da kräftig dabei, leider.
  • 11.05.2014, 23:03 Uhr
Die Politiker sind Teil des Systems - und zwar parteiübergreifend.
  • 11.05.2014, 23:05 Uhr
Kurzfristig ist das, so denke ich, nicht lösbar. Ich vergleiche mal zum Osten 1990, Mut, gewaltfrei, und es gingen immer mehr Menschen da auf die Straße, und haben ein unwirkliches System "niedergerungen". Aber jetzt, das wurde verlernt.
  • 11.05.2014, 23:11 Uhr
Aber du siehst ja wie viele Leute sich hier auf dieser Plattform für dieses Thema interessieren: Wir sind gerade mal zu zweit!

Solange man den Leuten das Kabelfernsehen nicht abschaltet, passiert hier gar nichts mehr.
  • 11.05.2014, 23:19 Uhr
nein, betrachte bitte dies als die Plattform, was sie ist. Menschen möchten mit einander kommunizieren, auch über dieses Medium.
Und mit Geduld finden sich vielleicht mehr interessierte zu diesem Thema. Ob ich richtig denke, weiß ich nicht. Der Versuch ist es Wert.
Freue mich trotzdem, mit Dir sich auszutauschen
können, Und ich gehe auch keiner sachlicher Meinungsverschiedenheit aus dem Weg. Das ist das menschliche an uns. Freue mich, wenn wir uns lesen können, leider muss ich Montag wieder mollochen, oder besser gesagt, ich tue es für meine Familie
  • 11.05.2014, 23:29 Uhr
Dezentrale Energieversorgung ist eines der Schlüsselprojekte zur Unabhängigkeit von den Energieriesen.
  • 12.05.2014, 18:44 Uhr
Und das "Kasperletheater" fängt wieder an, eine Lobbywahl für mich.
  • 12.05.2014, 22:53 Uhr
Die 30 Mrd., die "angespart wurden, dürften auch nicht annähernd genügen, um alle Kosten des Abrisses und der Einlagerung (sollte jemals ein Endlager gefunden werden!) abzudecken.
  • 13.05.2014, 11:34 Uhr
Aber Deutschland kennt sich ja mit "Fässern ohne Boden" sehr gut aus, Hamburg, Berlin, bald Stuttgart...
  • 13.05.2014, 12:54 Uhr
Nicht zu vergessen Asse. Da rostet den Fässer der Boden auch schon durch ...
  • 13.05.2014, 13:18 Uhr
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