Verkleinern Pornos unser Hirnvolumen?
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Verkleinern Pornos unser Hirnvolumen?

Sonja Bissbort
Beitrag von Sonja Bissbort

In einer Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und der Berliner Charité haben Forscher 64 Männer zu ihrem Pornokonsum befragt. Dabei wurden sowohl Hirnvolumen wie auch Reaktionen im Gehirn beim Betrachten pornographischer Bilder untersucht.

Das Ergebnis der Studie: Porno-Freaks haben ein geringeres Hirnvolumen. Und: Eben jene Hirnareale, die eigentlich sexuelle Erregung auslösen, stumpfen bei häufigem Konsum ab. Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass bestimmte Hirnareale wie das Belohnungszentrum und der Verhalten und Entscheidungen steuernde präfrontale Cortex weniger aktiv sind und sich verändern.

Machen Pornos gelinde gesagt: dumm?


Wie Studienleiterin Simone Kühn resümierte, gibt es noch offene Fragen und noch keinen klaren kausalen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. So sei noch unklar, ob der Pornokonsum die festgestellten Veränderungen bedinge oder ob Männer mit den beschriebenen Attributen eher zu diesen Filmen greifen würden. Simone Kühne hält es für denkbar, dass beides möglich ist.

Ist es also mit Pornos letztlich so wie mit allem, was zu oft, zu viel, zu einseitig, zu intensiv betrieben wird?


Alles in der Welt, in der Natur, im Universum ist auf Ausgleich, Harmonie und Balance ausgelegt. Zu viel Yin bedingt zu wenig Yang.

So wäre und ist es an jedem Einzelnen, achtsam zu sein - vor allem mit sich und nicht blind zu werden für das, was wohl das größte Geschenk des Lebens ist: Vielfalt erleben und in der Vielfalt zu reifen. So wie ein Zuviel an Geld irgendwann dazu führt, dass man es nicht mehr genießen kann und immer mehr Kicks braucht, so scheint es auch - wie die Studie zeigt - mit dem Mehr an Stimulation, das letztlich zur Abstumpfung führt.

Wir aber sind nicht hier, um stumpf und stumm zu werden, sondern um hell und licht zu sein.