Geheimste Geheimdieste
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Geheimste Geheimdieste

Beitrag von wize.life-Nutzer

Man möchte es nicht glauben: da werden über die Jahre in Deutschland Milliarden Steuergeldern von der Regierung ausgegeben für die weltweite Spionage. Der Auslandsdienst BND hat ja auch die zentrale Aufgabe die explosive Krisenlage im Nahen Osten zu beobachten und dies jetzt seit einigen Jahrzehnten. Und da entgeht Ihnen, dass sich eine gigantische. gefährliche Kriegstruppe versammelt: die Isis. Da werden Millionen Deutsche ausgeforscht um zu ermitteln was es am Sonntag zum Mittagessen gibt.

Doch diese Massenbewegung im Irak übersehen die emsigen Lauschern. Wollen die am Ende nur wissen, was man in Deutschland denkt, weil es die Regierung in den USA wissen will? Oder treibt sie die Frage um, welchen Hosenanzug die Kanzlerin morgen auswählt? Bei rot ist mit einer scharfen Ansprache zu rechnen, das kann man dann der Opposition verstraulich stecken.

Nun spielt der Auslandsgeheimdienst auch im Inneren des Landes eine nicht zu unterschätzende Rolle. Gesichert ist ein Vorgang der sich zwar schon vor längerer Zeit abspielte, vergleichbares sollte es aber auch heute noch geben . Unter der Regieung Adenauer kam es einem bitteren Streit zwischen dem Kanzler und seinem Finanzminister, dem ein Sozialprojekt zu teuer war.

Der Kanzler unterbrach die Sitzung und zitierte den Minister vor die Tür. Gelassen holte Adenauer einige Fotos aus der Brieftasche und meine; "gut getroffen, die werden Ihrer Frau Gemahlin sehr gefallen". Die Bilder zeigten den Minister in voller Aktion mir einer jungen Afrikanerin.

Der Minister hatte dann blitzartig seinen Widerstand aufgegeben. Die Bilder hatte der Kanzler nachweisbar vom damaligen Chef des Auslandsgeheimdienstes, Gehlen, erhalten. Vielleicht gibt es für alles eine einfache Erklärung, die Geheimdienste sind so geheim, dass sie niemanden etwas Geheimes anvertrauen? Oder ihre Gegner sind so schlau, dass sie lieber in ein Postamt zum telefonieren gehen und über das Handy nur Märchen erzählen. Jedenfalls: der frühere Bundeskanzler Schmidt hat einmal gesagt, man sollte jedem Geheimen die "Neue Züricher Zeitung" zum Lesen geben, da stehe alles wichtige drin und die Sache käme billiger.

kjw