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Mit Tattoo ins Wasser
Mit Tattoo ins WasserFoto-Quelle: pixsplash, Roland Lang / www.pixelio.de

Tätowierungen - Körperschmuck oder Rückfall in die Steinzeit?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Viele lassen sich heutzutage mehr oder minder große Tatoos stechen. Beliebt war lange Zeit bei den weiblichen Personen das sogenannte 'Arschgeweih', die Österreicher nennen es 'Schlampenstempel'. Auch bei einigen unserer Weltmeister-Fußballer kann man umfangreiche Tattoos bewundern. Vor kurzer Zeit gab es auch Probleme für eine Tätowierte, die sich für die Polizei beworben hatte und aufgrund ihrer Tätowierung abgelehnt wurde. Seefahrer und Gefängnisinsassen lassen sich auch sehr häufig tätowieren, vielleicht vielfach auch aus purer Langeweile. Manche wollen per Tätowierung vielleicht auch zum Ausdruck bringen, was sie verbal nicht übermitteln können.
Ich selbst war Anfang des Jahres mehrere Wochen im Krankenhaus und habe während dieser Zeit über zehn Kilo abgenommen, da ich mich mit der Krankenhausverpflegung nicht anfreunden konnte. Die Folge war Faltenbildung an Armen, Beinen, etc. Zum Glück bin ich nicht tätowiert, denn wäre ich mit irgendwelchen Gesichtern 'verziert' gewesen, hätten diese plötzlich sehr alt ausgesehen.

Was haltet Ihr von Tätowierungen?

Nachtrag vom 25jul14:

In der August-Ausgabe TEST der Stiftung Warentest ist nun viel Interessantes zu diesem Thema nachzulesen, zum Beispiel:

- Etwa 9 Prozent der Deutschen sind tätowiert, unter den 16- bis 29-jährigen ist es sogar fast jeder Vierte. Die Tendenz ist steigend.

- Manche Tätowierungstinten enthalten Nickel, was für Allergiker gefährlich sein kann.

- Die schwarzen Farben mancher Hersteller enthalten giftige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), welche krebserregend sind.

- Es gibt zwar eine 'Deutsche Tätowiermittelverordnung', ein Zulassungsverfahren für Tätowiermittel gibt es aber nicht.

- Frisch gestochene Tattoos brauchen Pflege, damit sie sich nicht entzünden.

- Generell bleichen Tätowierungen in der Sonne aus.

- Die Früherkennung von krankhaften Hautveränderungen und Hautkrebs kann durch ein Tattoo eingeschränkt oder sogar unmöglich sein.

- Tattoo-Entfernungen sind meist teuer und schmerzhaft. Vor allem bunte Tattoos lassen sich nur schwer entfernen. In manchen Fällen müssen tätowierte Hautpartien herausgeschnitten werden. Bei großflächigen Bildern können Hauttransplantationen erforderlich sein. Mehr dazu im Interview mit dem Berliner Lasermediziner Professor Dr. Hans-Peter Berlien unter www.test.de/tattoo-entfernung.

- Egal, wie ein Tattoo entfernt wird, Narben bleiben immer.

- Auch psychosoziale Probleme sind nicht zu unterschätzen. Wenn sich die Lebensführung ändert, das soziale Umfeld, die politische Einstellung oder die Lebenspartnerschaft kann ein enormer Leidensdruck entstehen.

- DIE TÄTOWIERUNG IST EINE ENTSCHEIDUNG FÜRS GANZE LEBEN.


18 Kommentare

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Heute (07 AUG 2014) bei N24 um 22:05 h im Fernsehen der Report:
HASS AUF DER HAUT
über einen Tätowierten, der irgendwann seine Tätowierungen wieder loswerden wollte, EIN PREISGEKRÖNTER FILM, unbedingt anschauen!
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Einfach eklig,bei manchen!!!!
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An meine Haut kommt auch nur Wasser und, naja Ihr kennt ja die Werbung. Aber Tätowierungen, neee, das ist nicht mein Ding. Manche tun mir wirklich leid, aber jeder wird allein für sich in dieser Frage glücklich.....
OK; aber wie siehts dann aus,ab 50,60?? Wenn die Haut schlaff wird usw.??
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die Omas in 40 Jahren haben dann alle ein Tattoo...wers mag. Meines ist das nicht, und ich sehe auch keine Veranlassung, mir krebserregende Stoffe unter die Haut stechen zu lassen.
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Einfach eklige Sache...vor allen bei älteren Mitbürgern!!!!
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Zu bedenken ist wohl auch, dass die unter Haut gespritzten Substanzen gesundheitsschädlich/krebserzeugend sein können, zumal es für die Tattoo-Studios keine gesetzlichen (Hygiene-)Vorschriften gibt.
Hygiene Vorschriften gibt es sehr wohl. Und die Gesundheitsämter kontrollieren auch!
Bitte keine solchen Behauptungen in den Raum stellen!!!
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Ich persönlich mag Tattoos sehr gerne , habe selber dreizehn davon.
Nur sollte man sich , genau , wie schon erwähnt, bewusst sein , dass man sich mit dem gewählten Motiv auf Dauer identifizieren möchte / kann.
Die Motivwahl sollte genau durchdacht sein.

Es sollte nie wie ein aktuelles Modeaccessoire gesehen werden.
Da kauft man sich wirklich besser Schmuck.

Vom ersten Gedanken , bis zur Ausführung , dauerte es bei mir neun Jahre.

Dazu habe ich bewusst Stellen ausgesucht ,die auch im Alter kein Problem darstellen.
Welche Stellen....gibt's nicht!!!!
Natürlich gibt es diese Stellen
Leider entwickelt sich die Diskussion statt des Austausches von Argumenten hier wieder zum banalen Chat, eigentlich schade.
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Ich finde Verfärbungen der Haut unattraktiv, egal ob es sich dabei um blaue Flecke, Narben oder Tätowierungen handelt.

Derzeit herrscht eine Inflation bei den Tätowierungen, aber es wird auch wieder eine Zeit kommen, in der unbefleckte Haut als kostbares Gut gelten wird, vor allem für die jungen Menschen wird das eine Rolle spielen, die derzeit den Tätowierern die Buden einrennen.
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Jeder Mensch hat das Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit . Soweit so gut . Ich möchte auch niemanden das Recht absprechen sich tätowieren zu lassen . Für mich käme das nicht in Frage , weil man die Tätowierung etwas ist was sich sehr schlecht rückgängig machen kann . Ich stelle mir das Bild dann vor wenn ich mal 80 geworden bin und das quadratische Bild oder das Abbild meiner Liebsten dann etwas in die länge gezogen wird .
Dieses Problem soll ja besonders bei Frauen auftreten, die sich etwas auf den Busen tätowieren lassen.....
..... ach da gibt es auch Körperteile wo das auch so ist , lach
Es ist nicht so, dass eine Tätowierung für die Ewigkeit ist. Nach 10 Jahren oder so wird sie immer blasser und verwischter und man muss übertätowieren... Oder die Tattoo-Mode ändert sich und man möchte ein anderes Motiv -> übertätowieren... Oder man ist das Ganze leid und lässt sich das Tattoo weg lasern... Wie auch immer, ich würde ein Schmuckstück zum gleichen Preis vorziehen, damit ist man flexibler und hat keine Folgekosten.
Ich bin ganz deiner Meinung , richtige Tattoos sind zu endgültig , besonders wenn es Gesichter oder Namen sind von Lebensabschnittsgefährten , man weiß nie was kommt . Ich möchte nicht neben einer Frau im Bett liegen die ein Tattoo von ihrem verflossenen die Haut ziert .
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