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Das Rauchen ist nicht nur "des Müllers Lust"!
Das Rauchen ist nicht nur "des Müllers Lust"!Foto-Quelle: Foto GdP

Das Rauchen ist nicht nur "des Müllers Lust"!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Gesetzgeber verbietet der Tabakindustrie öffentlich zu werben, um zum Beispiel Jugendliche vom Rauchen ab zu halten. Gruselbilder auf den Zigarettenschachteln soll Raucher abschrecken. Das der Tabakqualm nicht mehr Gesellschaftsfähig ist, haben selbst die Raucher schon gemerkt. Ich lese oft in den Profilen der Social Community's den Begriff "Gelegenheitsraucher". Rauchen diese Leute bei jeder Gelegenheit? Das das Rauchen auch eine Sucht ist, bedenken Nichtraucher oft nicht, wenn sie angeblich gute Tipps geben:" Aufhören ist doch einfach, Du musst es nur wollen!" Ja, is klar....aber Nikotin macht süchtig und die Entzugserscheinungen können heftig sein. Von den Krankenkassen wird ein nicht unerheblicher Betrag aufgewendet, um die Schäden durch Rauchen zu behandeln. Gleichzeitig wird auch die Frage gestellt, ob der ständig steigende Preis für eine Schachtel Zigaretten den Raucher entwöhnen kann. Das der Staat bei Tabak und Alkohol kräftig mitverdient, ist auch kein Geheimnis! Und jetzt noch das:
(Eine Pressemeldung der GdP Bezirksgruppe Zoll (Bundesfinanzpolizei) vom 31.07.14)

"Zigarettenpreise: Kriminelle freuen sich über Preiserhöhungen"

Ein aus Sicht der Hersteller nötiger Schritt dürfte ungewollt, aber unvermeidbar Kriminellen zusätzliche Millionen in die Taschen spülen. In diesen Wochen steigen erneut die Zigarettenpreise in Deutschland. Während nach Aussagen der Unternehmen und Verbände damit gestiegene Kosten und Steuern aufgefangen werden sollen, wachsen gleichzeitig die Profitaussichten organisierter Schmuggel- und Fälscherbanden. Längst verdienen sie nicht mehr nur an der hinterzogenen Steuer. Illegal hergestellte Kopien beliebter Markenzigaretten füllen die Kassen krimineller Organisationen, die ihr “Geschäftsfeld” längst auch in andere Deliktsfelder, wie z.B. den Crystal-Schmuggel ausweiten.

Gerade der Handel mit illegal hergestellten Zigaretten birgt aber neben dem finanziellen Schaden für Staat und Zigarettenindustrie erhebliche gesundheitliche Gefahren für Konsumenten. Neben den hinlänglich bekannten Folgen des Rauchens steigert der unkontrollierte Einsatz von Tabak und Zusatzstoffen aus völlig unbekannten Quellen das Gesundheitsrisiko ins Unkalkulierbare.

Mit jeder Steuer- und Preiserhöhung wächst folglich das Erfordernis einer effektiven Bekämpfung des Schmuggels und Schwarzmarktes. Zuständig ist der Zoll mit seinen Kontrolleinheiten und Zollfahndern. Deren Aufgaben und Belastungen wachsen allerdings rasant und personelle Verstärkung ist nicht in Aussicht. Zudem scheitern dringend erforderliche strukturelle und strategische Anpassungen des Zolls seit Jahren an den Mühlen einer auf die Selbsterhaltung ausgerichteten Verwaltungsbürokratie.

“Gesundheits- und steuerpolitische Ziele können nur erreicht werden, wenn auch die Schattenseite in den Focus der Verantwortlichen gerückt werden”, fordert Frank Buckenhofer als Vorsitzender der Bezirksgruppe Zoll in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Verantwortung von der Politik. “Steigende Gewinne krimineller Banden erfordern stärkere Investitionen in die Kriminalitätsbekämpfung. Dabei geht es im Zweifel nicht nur um zusätzliche Personaleinstellungen. Es gilt, den Zoll mit seinen 6 Mittel- und 51 Ortsbehörden stärker an den Sicherheitsaufgaben zu messen und entsprechend polizeilich auszurichten.”


Als freier Journalist/Redakteur (Radio, Print- und Onlinemedien)
bin ich in den jeweiligen Presseverteilern und bekomme regelmäßig Meldungen, die ich hier dann teilweise veröffentliche. Verantwortlich für den Inhalt ist der Absender.

Wissen ist Macht....nicht alles zu wissen, macht auch nichts!
Hans T.

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4 Kommentare

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Ich rauche nicht, hab noch NIE geraucht auch nicht probiert! Ehrlich!) und werde es auch in Zukunft nicht tun.
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Prohibitiv hohe Preise wirken doch ähnlich wie ein Verbot. Immer weniger können sich das Rauchen also finanziell noch leisten. Also blüht der Schwarzmarkt auf.

Das spielt aber auch wieder der GdP in die Hände. Mehr Schwarzmarkt = mehr Verbrecher = mehr Aufgaben für den Zoll = mehr Personal = mehr Mitglieder in der GdP

Es verdienen viel zu viele an der Sucht.

Ich war Raucher und bin Anfang des Jahres auf Dampfen umgestiegen. Das ist zwar immer noch nicht ganz gesund aber weniger schädlich als das Qualmen. Aber auch dort wird schon mit massiver Reglementierung gedroht.
Herr Kreuter, mehr Personal ist zwingend erforderlich. Es wird zu wenig in "die innere Sicherheit" investiert.
Die Tabakindustrie droht mit der Vernichtung von Arbeitsplätzen, wenn die Sanktionen noch schärfer werden. Krankenkassen und Ärzte drohen mit der Vernichtung von Menschen durch Nikotin und anderen Suchtmitteln.
Im Forum können wir gerne beim DU bleiben.

Tabakschmuggel ist nun gerade nicht unser größtes sicherheitspolitisches Thema, aber es ist ärgerlich. Der Staat versucht beim Zoll vor allem die staatlichen Einnahmequellen abzusichern. Im Falle der Bekämpfung der Schwarzarbeit z.B. die Sozialversicherungsbeiträge oder im zugrundeliegenden Fall die Höhe der Verbrauchssteuern.

Mein Argument ist, dass sich keiner ernsthaft Gedanken macht, wie man Leute vom Rauchen abbringen kann. Diese Warnhinweise sind gelinde gesagt ein Witz. Und Steuererhöhungen werden im Schwarzmarkt kompensiert.

Die Erfolgsquoten der angebotenen Entwöhnungstherapien sind beschämend niedrig. Viele Anbieter von Entwöhnungsmitteln oder sonstigem Hokuspokus kassieren ab und die Erfolge gehen gegen 0.
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