Info-Treff
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Beitrag von wize.life-Nutzer

Mobile Versorgung Älterer in der Stadt soll verstärkt werden

Info-Treff mit den früheren OB Anna Eder und Dieter Görlitz

Deggendorf – Eine gute Versorgung Älterer mit Gütern des täglichen
Lebens sollte in Deggendorf – insbesondere auch im Stadtzentrum-
unbedingt gewährleistet und verstärkt werden. Das war die
übereinstimmende Meinung auf dem von dem früheren
CSU-Fraktionschef Gerard Zacher arrangierten Info-Treff
ehemaliger CSU-Fraktionsmitglieder im Kolpinghaus. Diesmal
waren sowohl Oberbürgermeisterin i.R. Anna Eder als auch
Alt-Oberbürgermeister Dieter Görlitz anwesend.

Der Brand am Oberen Stadtplatz setzte den einzigen Nah-Ver-
sorger von Lebensmitteln im Stadtzentrum zumindest für längere Zeit
außer Gefecht. Heidi Löhnert verwies auf die unbedingte
Notwendigkeit solcher Versorger im Stadtzentrum und sprach die
Hoffnung aus, das dieser Laden baldmöglich wieder aufmachen könne.
Doch reiche das nicht aus, so Gerard Zacher. Es müssten Anstrengungen
unternommen werden, dass sich im Stadtkern mehr Lebensmittelgeschäfte
ansiedeln, Auswahl müsse gegeben sein. OB i.R. Anna Eder verwies auf ihre
diesbezüglichen Bemühungen, doch „steter Ansporn“ sei weiterhin sinnvoll
und evtl. zielführend. Sie sei freilich auch der Meinung,. dass für Ältere
bezüglich der Versorgungsmöglichkeiten noch mehr getan werden sollte.
Dr. Gerd Deiml meinte, es sollten die Märkte entsprechend erweitert
bzw. ergänzt werden, dies sei z.B. in Sachen Fische gut gelöst worden.
Josef Müller und Georg Eibl stellten fest, dass im Stadtgebiet Einkaufläden verschiedener
Art herum fahren und gut angenommen werden. Freilich würden diese nur in gewisse
Teile der Stadt fahren und sich dort bemerkbar machen. Vielen sei dies leider nicht
bewußt, so Dr. Jürgen Renker.

Eder und Gerard Zacher regten an, dass von Seiten der Stadt insbesondere für Ältere ein
entsprechendes Aufklärungs-Merkblatt erarbeitet und herausgegeben werde sollte ,
in dem alle Möglichkeiten (zumindest über alle diesbezüglichen derzeitigen
Versorgungsmöglichkeiten (auch Essen-Bringer etc)) aufgelistet werden mit
Angabe der jeweiligen Telefon-Nummern usw. , wohin sich Ältere
jeweils bei Bedarf wenden können. Das könne dazu führen, dass sich Ältere
„sicherer“in der Lebensführung fühlen können. Dr. Renker meinte, auch
bestehende Läden könnten einen Bringdienst evtl. einrichten. Gerard Zacher ergänzte,
dass seines Wissens ab September auch über Internet solche Dienste mit Frischwaren
eingerichtet werden, wobei freilich viele Ältere nicht über Internet verfügen.