Arbeitsbeschaffungsprogramm

Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Fluch der Tat!

Als in den 70ern F.J.Strauss sagte
: " er wird Bayern zur Waffenschmiede der Bundesrepublik machen," gab es ein Hurra -Geschrei wie zu Beginn des 1. Weltkrieges. Streit an Stammtischen und persönliche Fehden, falls in München einer bei Krauss- Maffei im Panzerbau arbeitete.
Streit darüber, ob deutsche "Ingenieurskunst" nur Waffen entwickeln könnte, oder auch nichtmilitärische Güter, die wir vermarkten könnten.
Das Ergebniss sehen wir heute. Obwohl schon in den 60ern Volkswirtschaftler vor einer zu export-orientierten Wirtschaft warnten, wurde so weiter gemacht wie wenn es keine Regeln gäbe. Keine der Volksparteien wagte es, davor zu warnen, dass bei diesen Exportüberschüssen die Arbeitsplätze im Inland von den wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen der Importländer abhängen!
Bereits in den 70ern erschossen sich in Nicaragua die gegnerischen Parteien auf beiden Seiten mit "Heckler und Koch" made im schönen Schwarzwald. Die Ausfuhrbestimmungen wurden von Anfang an umgangen.
Da die kriminelle Waffenlobby direkt am Ohr der Abgeordneten hängt, sind die Exportgenehmigungen auch für "Ausnahmen" für die Waffenindustrie noch nie ein Hindernis gewesen (Beispiel Prozess Schneider; Max Strauss usw. bis in höchste politische Ämter Korruption und Vorteilsnahme)
Nun, da die Granateinschläge immer näher kommen, die politische Landschaft sich extrem verändert hat, sieht man plötzlich die Gefahr eines Krieges. In Afghanistan werden bereits deutsche Soldaten mit deutschen Waffen beschossen! Bravo! Das kommt davon, wenn man beliebig exportiert!

Just zu diesem Zeitpunkt meldet sich die bayerische Wirtschafts-Ministerin und warnt vor Schaden in der bayerischen Industrie. Schürt schon die Angst vor Arbeitsplatz-Verlust.
Die Partei, die die Waffenindustrie wie keinen anderen Industriezweig gefördert hat, ist nun erstaunt, über die Probleme des Waffenexportes! Wie blöd kann man sein, um zu glauben, dass der Wähler weiterhin jede Kröte schluckt, die diese Irren dem Volke auf die Speisekarte schreiben.

Die amerikanische Industrie braucht ständig Kriege, weil sonst das ganze System crashed!
Seit dem 2.Weltkrieg, gab es noch keinen wesentlichen Zeitraum, indem die USA in keine bewaffnete Auseinandersetzung, sowie Krieg verwickelt gewesen wäre. Ohne Militär wäre die amerikanische Volkswirtschaft am Ende. Deshalb spielen sie "Weltpolizei" und wollen Völker demokratisieren, die das gar nicht begreifen! Wo gibt es Frieden, wo die Amis waren und wieder abgezogen sind? Nirgends! Das wird sich auch nicht ändern! Für Amerika gibt es immer wirtschaftliche Gründe um Krieg zu führen! Beweise dafür gibt es weltweit genug!

Die Felder der Kriegsgründe sind aber auch auf Entscheidungen vor Jahrzehnten zurückzuführen.
Im "Nahen Osten" haben nach dem 1.Weltkrieg 1918 einige irre Generäle ein Lineal genommen und die Länder rund um das östliche Mittelmeer neu eingeteilt. Gerade so wie es ihnen in den Sinn kam! keine Rücksicht auf Religionszugehörigkeiten, auf Stammesgebiete oder Volkszugehörigkeiten!

Plötzlich fanden sich die Menschen in einem Nationalen Gebiet mit Mitmenschen, die sie nicht wollten oder hassten. So wurde durch diverse Vertragswerke der Siegermächte die heutige Situation bereits geschaffen. Wann wird die Menschheit lernen, dass man Militaristen nicht über Menschen und Völker bestimmen lassen darf ?


Waffenexport ist "Kriegsexport"!