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Flüchtlinge in Goma 2012
Flüchtlinge in Goma 2012Foto-Quelle: MONUSCO Photos unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/

Mein Wort zum Sonntag: Müssen wir helfen?

Von News Team - Sonntag, 24.08.2014 - 00:02 Uhr

Tausende von Flüchtlingen stranden an unseren Küsten. In arabischen und schwarzafrikanischen Ländern herrschen mörderische Bürgerkriege. In Indien werden Kinder versklavt. Viele sterben an Ebola. Sind wir stets zum Helfen verpflichtet?

Wozu Entwicklungshilfe gut ist

Die Entwicklungshilfe war eine Idee der Amerikaner, um nach Ende des Zweiten Weltkriegs einen dritten Krieg dieser Art zu vermeiden. Die besiegten Länder Deutschland und Japan wurden nicht gedemütigt und wirtschaftlich ruiniert (wie am Ende des Ersten Weltkriegs), sondern mit viel Geld aus den USA aufgepäppelt. Und es funktionierte: Beide Länder entwickelten sich zu wirtschaftlich starken Nationen mit gefestigter Demokratie, die es dort vorher nicht gegeben hatte.
Das Experiment lief so gut, dass die Welt nun dachte, man könnte die Methode auch auf andere Länder anwenden. Und das scheiterte phänomenal, denn eines hatten die Entwicklungshelfer vergessen: Ohne gleichzeitige Etablierung einer gefestigten Demokratie kann das nicht funktionieren. Und man kann niemandem eine demokratische Kultur aufzwingen – Institutionen ja, innere Überzeugungen nein.

Hilfe, die nichts hilft

Dennoch wurde Entwicklungshilfe zu einem wesentlichen Bestandteil der Nachkriegspolitik vieler reicher Nationen. Gerade in Europa verhalf das schlechte Gewissen der kolonialen Ausbeutung afrikanischer Völker zu einem steten Zustrom von Geld, das auf Schweizer Konten verschwand und den Völkern nicht zugute kam. Jüngstes Beispiel: der Südsudan. Seit drei Jahren gibt es ihn, Milliarden hat er an Wirtschaftshilfe aus aller Welt bekommen, so viel, wie noch nie ein Staat (pro Einwohner). Resultat: Die Gelder sind verschwunden, ein Bürgerkrieg ist ausgebrochen, Angehörige verschiedener Stämme massakrieren einander. Was tun? Nehmen wir ein paar Beispiele:

Flüchtlinge, die übers Meer kommen

Hier müssen wir auf jeden Fall helfen, und zwar den Ländern, die diese Flüchtlinge aufnehmen, also Griechenland, Spanien und Italien. Zu sagen: Das geht uns nichts an, ist nicht nur unsolidarisch, sondern auch unverschämt. Die Frage geht aber weiter: Müssen wir diesen Flüchtlingen aus verarmten oder von Kriegen verwüsteten Ländern Asyl gewähren? Schließlich sind sie doch "nur" Armutsflüchtlinge. Aber erstens sind wir selber Schuld an deren Armut, weil unsere global agierenden Firmen dort Land aufkaufen, Wasserquellen besetzen und mit Lebensmitteln spekulieren, sodass die Länder arm bleiben müssen. Und zweitens: Bei einer vernünftigen Integrationspolitik gäbe es wenig Probleme, diesen Menschen ein menschenwürdiges Dasein in diversen europäischen Ländern zu ermöglichen.

Bürgerkrieg in Syrien

Hier haben die westlichen Länder es verabsäumt, die gemäßigte Opposition zu unterstützen, was auch im eigenen Interesse vernünftig gewesen wäre. Unsere Waffen wären ja, so das Argument, in die falschen Hände geraten. Jetzt haben die "falschen Hände" die Herrschaft in Teilen Syriens und des Irak übernommen, und wir reiben uns die Augen. Hätten wir halt früher was getan!

Kindesmissbrauch in Indien

In Indien scheint es häufig vorzukommen, dass arme Familien ihre Kinder in den Zug nach Goa setzen, mit einer Fahrkarte ohne Rückkehrmöglichkeit. Am Zielbahnhof werden sie von Sklavenhändlern und Kinderschändern abgepasst und entsprechend eingesetzt. Europäische Hilfsorganisationen haben wenig Erfolg, da sich diese Kinder Fremden nicht anvertrauen, sondern nur Einheimischen. Und damit ein schreckliches Schicksal erleben.
Schrecklich für uns, nicht für die Inder. Die finden die Sache in Ordnung, denn ihre Religion sagt ihnen: Diese Kinder waren im früheren Leben böse, recht geschieht ihnen. Müssen wir hier trotzdem eingreifen?

Ebola in Zentralafrika

Betroffene lehnen die westliche-medizinische Behandlung ab und lassen sich lieber von ihren Medizinmännern gegen Hexenzauber behandeln, sodass sich die Krankheit noch weiter verbreitet. Müssen, können, sollen oder dürfen wir hier eingreifen? Mit welcher Begründung?

15 Kommentare

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Dieser Artikel verdeutlicht wie die Propaganda der NWO das Volk benebelt.
*Die besiegten Länder Deutschland und Japan wurden nicht gedemütigt und wirtschaftlich ruiniert (wie am Ende des Ersten Weltkriegs), sondern mit viel Geld aus den USA aufgepäppelt.*
Mit keinem Wort wird erwähnt, dass die entführten Goldbestände in den Bunkern der Privatbank FED, (Rotschild), ein Mehrfaches an Wert darstellen, als die angeblichen Hilfen aus den USA.
Auch die Milliarden Kosten der US-Streitkräfte in der BRD sowie die Aufrüstung der BW haben die angebliche Hilfen um ein Mehrfaches übertroffen. Es waren also doch keine Hilfen, sondern lediglich Kredite, die teuer zurückgezahlt wurden und werden.
Da werden Kindesmisshandlungen in Indien und Flüchtlingselend angeprangert, mit Recht, aber kein Wort verloren, über die Vernichtung von 100-tausenden Kinder und Frauen durch den USrael-Bombenterror in aller Welt. Ist das nicht eine einzige Heuchelei ???
*Hilfe, die nichts hilft* was nützt es wenn Milliarden in Unterentwickelte Länder fliessen, die lediglich für Waffen investiert werden, die Natürlich von den *Spendern* geliefert werden.
Ist es nicht mmer das gleich Schema bei den *Hilfen* ???
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ich weiss nur die Zahlen vom Italia,,im Juli sind über 22000Flüchtlinge übers Meer gekommen----Italia ist überfordert,ist einfach Tatsache-------ich erleb viele Flüchtlinge in Chiasso----ich kann einzele Personen ünterstützen,,aber nicht die ganze Welt retten-----

ich denk öfters für die Wirtschaft,,ist der schwarze Mensch immer noch nur 2 Klasse- -Mensch-----den Wirtschaft könnte viel Leid dieser Welt lindern
genau---und noch einige
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Die sog. Entwicklungshilfe hat sich weitgehend als Fluch für die armen Länder insbes. Afrikas heraus gestellt.
Sicherlich sinnvoller wäre Hilfe zur Selbsthilfe nach DEREN Maßstäben, statt weiter zwielichtige Potentaten zu mästen und ein gerechteres Weltwirtschaftssystem.
Keinen müden Euro mehr für Länder, die davon Waffen kaufen. Das gilt übrigens auch, aber nicht nur für die Hamas.

Da ich weder am 2. WK beteiligt war, noch am Kolonialismus, noch an Landaufkäufen oder sonstigen oben genannten Vorwürfen, sehe ich auch keine persönliche Pflicht diesen Ländern zu helfen oder ihre vertriebenen Bürger aufzunehmen, zumal diese Art des "Mitleids" das Problem nur vergrößert und hierher importiert.
Erste leise Anfänge zeigen sich ...
Nein, ich meine die Bankhilfen aus den BRIG-Staaten und der 3. Welt, Kleinkredite zu fairen Bedingungen für landeseigene Kleinprojekte.
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Guten Morgen Leider etwas zuviel an Themen, um sie sinnvoll diskutieren zu können. Will man gesellschaftspolitische Probleme in anderen Ländern lösen helfen, muss man überlegen und prüfen, wie das im eigenen Land gelöst, bzw. geregelt ist.
Tut man das (gedanklich), kann einem Optimismus schnell abhanden kommen. Will man Probleme lösen, muss man erst deren Ursache kennen, bzw. eruieren. Was ist aber nun die "Ursache" für Korruption, wirtschaftlicher Ausbeutung, unzureichendem Bildungssystem, Krieg und Bürgerkrieg oder auch Terrorismus?
"Die Wurzel allen Übels" (in allen Ländern) ist das verzinste Schuldgeldsystem. Geld wird ausschließlich als Kredit geschaffen (aus Luft) und verzinst. Für die Zinsen wird aber kein Geld geschaffen, was den Mangel und das Elend der Welt erzeugt. Zinsen können nur bezahlt werden, wenn ein anderer einen neuen Kredit nimmt oder einer pleite geht und seinen Kredit nicht tilgen kann. Die exponentiell steigende Zinslast bewirkt auch, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Gute Vorträge zum Thema findet man auf Youtube.de unter Prof. Franz Hörmann, der auch Lösungsansätze erklärt.
Liebe Claudia H,
es liegt mir fern Zinsen "generell" zu verteufeln. Es geht um den Zinseszins, der exponentiell steigt. Es ist auch nicht so, dass Banken das Geld von Sparern als Kredit vergeben und dafür Zinsen kassieren. Banken vergeben/schaffen Geld aus "Luft". Nur 2% bis 10% müssen sie bar in ihrer Kasse haben und selbst diese 2% Leihen sich Banken gegenseitig als Kredit (aus Luft). Belegen kann man das, indem man die Bilanzen der Banken anschaut. Hast Du einen Kredit, steht auf der AKTIV-Seite der Bilanz: Forderung an Kreditnehmer xxx + Zinsforderung. Auf der PASSIV-Seite steht aber Verbindlichkeit an Kreditnehmer (der volle Kreditbetrag) was nichts anderes besagt, dass die Bank Dir deinen Kreditbetrag noch schuldig ist. Wofür bekommt sie dann aber Zins und Zinseszins? Hebst Du Deinen Kreditbetrag bar ab, entsteht eine Verbindlichkeit der Bank gegen die Zentralbank, die das Geld druckt. Was ist aber bedrucktes Papier wert? (z.B. bei Inflation?)
eben, aber das ist nur ein kleiner Teil des Beschisses im Finanzsystem. Es ist so paradox und unglaublich, dass es die meisten Menschen nicht glauben können. Stell dir die Welt als eine Insel mit 100 Menschen vor. Die Bank gibt jedem einen Zettel auf welchem 1000 steht und verlangt nach einem Jahr 1050 (incl. 5% Zins) zurück. Wie soll das gehen? Es geht nur, wenn einige anderen 50,- abnehmen. Diese können den Zins zahlen, die anderen sind pleite und verlieren ihr Habe, die Sicherheit, an die Bank. Die Bank stellte für ihr Geld aber keine Sicherung aus und auch keinen Fälligkeitstermin, Der Geldschein bleibt Geld auch wenn er nach Jahren durch ständig neue Geldausgabe nur mehr die Hälfte wert ist. Keinem ist bewusst, dass Geldschein und Kreditvertrag das gleiche sind, Forderungen. Der Kunde muss Zinsen bezahlen und Sicherungen stellen, Die Bank nicht
ja, pervers ist es, doch es hat was mit "Marktwirtschaft" zu tun. Die ganze Welt benutzt dieses Geldsystem. Nennen wir es Schuldgeldsystem. Uns wird von Kindesbeinen eingebläut, dass Schulden schlecht sind und vor allem, dass man Schulden zurückzahlen muss. Keiner kapiert dabei, dass es kein Geld mehr gäbe, wenn alles Staaten, Firmen und Bürger ihre Schulden tilgen würden. (ist kaum jemanden bewußt). Deutschland (als Staat) hat ca 2 Billionen € Schulden doch an wen? Bei jeder Schuld gibt es auch jemand der eine entsprechende Forderung hat. Also hat jemand beim Deutschen Staat ein Guthaben von 2 Billionen.. Daran denkt auch kaum jemand. Für diese 2 Billionen muss Deutschland aber auch Zinsen bezahlen, das sind 40 Milliarden wenn der Zins 2 % beträgt Im nächsten Jahr kommen aber noch die 2% für die 40 Milliarden dazu usw.. Zinseszins
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