Mein Wort zum Sonntag: Achtung Deutsche!
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Mein Wort zum Sonntag: Achtung Deutsche!

News Team
Beitrag von News Team

Es gibt eine Beratungsstelle für Amerikaner, die beruflich in Deutschland zu tun haben: wie sie sich in Deutschland und den Deutschen gegenüber zu verhalten haben. Hier ein paar Ausschnitte, vom Berichterstatter leicht bearbeitet. Achtung: Amerikaner haben Humor!

Deutsche essen fast doppelt so schnell wie Amerikaner

Das lernen sie schon als Kind: Es gibt eine Mini-Schaufel ähnlich einem Schaufelbagger, die dazu dient, dass Essen möglichst effektiv in den Mund zu befördern. Wenn Sie in einer Firma arbeiten, geht es auch nicht anders. Die Mittagszeit beträgt exakt 45 Minuten (bei Siemens sind es deren 35), was Ihnen von der Arbeitszeit abgezogen wird. Doch erst müssen Sie kilometerlange Wege zurücklegen, um in die Kantine zu gelangen (10 Minuten). Dann müssen Sie sich für das Essen anstellen (auch 10 Minuten). Multiplizieren Sie diese Zeiten mit zwei und ziehen sie von der offiziellen Mittagspause ab, dann können Sie sich ausrechnen, wieviel Zeit zum Essen bleibt!

Deutsche drehen durch wenn ein glanzloses Gemüse wächst

Es gibt eine Zeit im Jahr, da sind die Deutschen besessen vom Verzehr eines Gemüses, das farblos, geruchlos und geschmacklos ist und weder Koch noch Kunde reizen kann. Die einzige Erregung geschmacklicher Nervenzellen geschieht bei Abgabe der Zusatzstoffe dieser Frucht durch die Harnröhre. Mit anderen Worten: Wer Spargel isst, dessen Urin stinkt. Ansonsten ist das Gemüse derart frei von allem, was Geschmacksnerven reizen könnte, positiv oder negativ, dass erst mal eine dicke Buttersoße oder sonstige Zusatzstoffe flüssiger oder halbflüssiger Natur über die farblosen Entitäten geschüttet werden muss, damit das Zeug überhaupt vertilgt werden kann. Wie kommt es zu dieser Massenpsychose?

Deutsche beschleunigen bei Rot

Ein normaler Mensch - sprich: ein Amerikaner - fährt auf eine rote Ampel so zu, das er den Fuß vom Gas nimmt, den Wagen ausrollen lässt und kurz vor der Ampel sanft zum Stillstand bremst. Ein Deutscher macht es ganz anders: Er beschleunigt (obwohl die Ampel rot ist und er weiß, dass er keinesfalls über die Kreuzung kommt) und bremst kurz davor vehement ab, sodass etwaigen Insassen der Mageninhalt nach oben drängt und außerdem die Luft wieder einige Gramm Feinstaub als Bremsabrieb abbekommt. Warum tun sie das?

Die Deutschen lernen das falsche Englisch

An deutschen Schulen wird nicht etwa das Englisch gelehrt, mit dem die Schüler später am ehestens konfrontiert werden, nämlich amerikanisches Englisch, kurz "Amerikanisch". Nein, die Lehrer sind stolz darauf, ihren Schülern "Oxford English" beizubringen - als ob das irgendjemand spricht außer der Queen! Dabei ist die Wahrscheinlichkeit für einen Deutschen, in Deutschland einen Amerikaner zu treffen, 5 mal so groß wie die Begegnung mit einem Briten, der Oxford-Englisch spricht. Die meisten Briten sprechen ohnedies Dialekt, oder schottisch, oder gälisch. Die Wahrscheinlichkeit, einen englischsprachigen Film aus Amerika zu sehen, ist zehnmal so groß (oder größer), als wenn es sich um einen britischen Film handelt. Die Wahrscheinlichkeit, die eigenen Kinder als Austauschschüler in die USA zu schicken, ist bedeutend größer als derselbe Vorgang bezüglich Großbritannien. Die Verachtung des Amerikanischen ist in keiner Weise angebracht - schließlich beherrscht Amerika die Welt, nicht Britannia!

Die Deutschen haben Supermanns Röntgenblick

Wie sonst lässt sich erklären, dass die Ampeln an der Kreuzung so hoch angebracht sind, dass sie kein Autofahrer durch das Dach seines Wagens hindurch unter normalen Umständen sehen kann. Außer, er hat die Fähigkeiten eines Supermans, was den Deutschen offenbar zu eigen ist, sonst würden sie nicht solche Ampeln anbringen. Zwar gibt es Ampeln weiter unten, die aber sind nur einsehbar durch extreme Verrenkung des Kopfs bzw. durch Hinwegducken des Beifahrers.
Usw.!