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Bernd Lucke auf der Bundeswahlversammlung am 24.1.2014
Bernd Lucke auf der Bundeswahlversammlung am 24.1.2014Foto-Quelle: Mathesar unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Was sind Gründe, die AfD zu wählen bzw. nicht zu wählen?

Von News Team - Montag, 15.09.2014 - 13:10 Uhr

Die AfD hat auch bei den gestrigen Landtagswahlen ein zweistelliges Ergebnis eingefahren. Dabei gewinnt die Partei aus allen Richtungen und mobilisiert auch viele Nichtwähler. In der parteipolitischen Diskussion zum Erfolg der AfD werden Gründe wie Sammelbecken für Protestwähler oder Eroberung des rechten Randes der CDU genannt.

Aufgeworfen werden auch Fragen wie

  • ob die AfD nur im Osten erfolgreich sein kann und im Westen und auch bundesweit kaum eine Chance hat?
  • ob es sich um ein Strohfeuer handelt wie bei den Piraten und die AfD bald wieder verschwinden wird?
  • ob und wie die großen Parteien darauf reagieren sollen: ignorieren, akzeptieren, koalieren...?

Wir fragen nicht Parteipolitiker, Wahlanalysten oder Journalisten, sondern Sie als Wähler:

Was sind für Sie Gründe, die AfD zu wählen bzw. nicht zu wählen?
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65 Kommentare

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Man sollte die AfD wählen, weil sie die einzige Partei ist (vielleicht nur mangels Gelegenheit?) die uns noch nicht belogen und betrogen hat. Wenn wir ihr keine Chance geben, wem denn? Denen die seit Jahren nur versagt haben? Da geh ich lieber garnicht wählen, denn das kleinere Übel ist auch nur ein solches. Die AfD sollte ihre Chance bekommen. Im Grunde hat sie das gleiche Programm wie die CDU vor vielen Jahren, als die noch erfolgreich war. Warum soll das schief gehen? Im übrigen sollte man die Politiker für Ihr Handeln zur Verantwortung ziehen, wie man das bei jedem anderen auch tun würde. Dann hätten wir bald keine mehr - und die Gefängnisse wären voller Politiker. Verantwortung zu übernehmen, zurückzutreten und ein herrliches Leben auf Kosten des Steuerzahlers zu führen, hat ja mit echter Verantwortungsübernahme nichts zu tun.
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...ob die AfD nur im Osten erfolgreich sein kann und im Westen und auch bundesweit kaum eine Chance hat?
Diese Frage halte ich für überflüssig, denn inzwischen hat sich das so vermischt, dass ein Ostler in Bayern (viele sind nach der Wende sofort dorthin gezogen) seinen Stil weiterdenkt und ein Westler in Mecklenburg den seinen...
Dazu bräuchte es eine genaue Statistik
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Ich bleibe dabei, nachdem die AfD vor einer Woche mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage von Brandenburg und Thüringen eingezogen ist, dass sich die anderen politischen Parteien auf die AfD als "bleibender" Gegner einstellen sollten, denn auch Horst Seehofer ist inzwischen der Meinung, dass die AfD bei der Bundestagswahl 2017 ein ernsthafter Mitbewerber sein und nicht wie die Piraten wieder verschwinden wird.

Ein Bündnis mit den "Eurokritikern" sollte man deshalb nicht für alle Zeiten ausschließen, sondern die Ziele der Partei inhaltlich in Bezug auf Deutschland konkret analysieren und dann eine Wertung abgeben.
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Die großen Parteien machen sich eher lächerlich wenn sie die AfD ignorieren. Akzeptieren und sich damit auseinandersetzen wäre der richtige politische Stil. Keine Partei wird in diesem Stadium mit der AfD koalieren, da sich die Partei noch nicht durch ihre parlamentarische Arbeit bewähren konnte.
Warum nicht „Learning by Doing“ auf Deutsch „Lernen durch Handeln“ zusammen mit einer erfahrenen Partei einfach einmal angehen?
Die Etablierten ham offensichtlich die Hosen voll! Darum der Aufruf zum Ignorieren d. neuen Partei! Und weil sie ihre "Felle" davonschwimmen sehen, hat " Mutti" verboten.....
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Die Initialzündung für die AfD war diese dämliche Bemerk(el)ung von der Alternativlosigkeit eines politischen Konzeptes, das die selbst aufgestellten Gesetzes- und Vertragsregeln des Eurobetruges sämtlich gebrochen hat.
Danach hat die Diffamierungskampagne der AfD 2stellige Ergebnisse gebracht, will man diese Partei als Macht rechts von der CDSU 2stellig mit einer 2 vorneweg etablieren: weiter so.
Es sieht so aus, als könne diese Partei nur sie selbst zerlegen. Das wird dann mit Sicherheit der Fall sein, wenn rechtsradikales Gedankengut sich fest verankert.
ja, ne is klar überrall wird dies diskutiert und belegt ..nur sind diese fakten irgendwie an friedrich vorbeigezogen .werde wach ..die partei hat natürliches rechtes potetial .wengleich man sie nicht als rechtsradikal bezeichnen kann ...
du kannst sagen dass deine zukunft ..die innerlich völlig zerstittene partei AFD ist..aber du kannst nicht von uns reden.. wir beide sind nicht "uns" ..

http://www.welt.de/politik/deutschla...urueck.html
Eine Prognose für die Entwicklung der AfD ist zur Zeit verfrüht, es kann sowohl in die eine, wie in die andere Richtung gehen.
Aber ein weiteres blindes Draufhauen mit dem Linkshammer wird den Erfolg am ehesten in 2stellige Höhe mit einer 2 vorne treiben.
Wer sagt denn zu dieser guten Gruppe rechtsradikal? Muß der Neid sein oder/und eine Schutzbehauptung! Totschlagargumente!
weiß net sag du es mir ?
@ friedrich.... so fragen bin ich von meinen kindern gewohnt .."ist links gut ?"
..das kannst du garnet.... hast bis jetzt prima antiwerbung für deine partei gemacht ... weiter so ,-)
Phrasendrescher Akif .Ich habe noch nie erlebt, das er ganz normal sachlich diskutiert oder eine andere Meinung respektiert.. Wenn er nicht weiter weiß, kommt er mit Gutmensch und das ist schwach, achja, beleidigen kann er auch. In der Tat, eine gute Antiwerbung.
Je mehr die AfD mit falschen Parolen verteufelt wird, anstatt die Sorgen und Nöte der Menschen ernst zu nehmen, die sie wählen, desto eher etabliert sie sich dauerhaft bei 20% + X.
Wenn das Euer Ziel ist: Weiter so.
Wenn nicht, rate ich dringendst zu einem Strategiewechsel.
Wenn Du die AfD mit der NPD gleichsetzt, musst offenbar DU Deine Wahrnehmung mit der Realität synchronisieren.
Mit Uninformierten und Hetzern zu diskutieren, macht mir keinen Spaß, ich breche deshalb hier mit Dir den Meinungsaustausch ab, weil er mich nur noch langweilt.
Es gibt genügend interessantere Diskutanten, die einen an ihren fundierten Kenntnissen teilhaben lassen.
Für Gelaber ist mir die Zeit zu schade.
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Von Jan Rübel der Deutschland am liebsten als Kolonie irgendeines Landes sehen würde.Den hier anzuführen ist schon mutig
Ich finde diese Analyse interessant und lesenswert.
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durch die fortschreitende Globalisierung insbesondere "die EU" hat die Politik an transparenz verloren ..wo bleibt das Geld, wer trifft eigentlich noch Entscheidungen ....vertritt der von mir gewählte Politiker wirklich meine Interessen oder ist er wieder übergeordneten Gesetzmäßigkeiten Eu-Recht unterworfen ? es fehlt die Klarheit ..die nachvollziehbarkeit der Wahlversprechen/ Konzepten....
Sollten unsere etablierten Parteien weiterhin diesen Kurs fahren und den Wählern nicht wieder das Gefühl geben das ihre Interessen vertreten und ihre Ängste ernst genommen werden, werden sie derartige Parteien nur stark machen .....
dieses "wir" irritiert mich .....für welche gruppierung bist du der sprecher ?
belogen und betrogen fühlen sich zuerst die menschen die weniger zugang zur bildung haben... weniger möglichkeiten haben sich mit entsprechender literatur auseinander zu setzten... die nur die schlagzeilen der Boulevardpresse unreflektiert übernehmen... wenig kritisch sind und kaum reflexionsmöglicheiten besitzen... ich denke ein ansatz müsste sein diesen menschen vermehrt zugang zu politischer und gesellschaftlicher bildung zu verhelfen ....
Ralf...keine Sorge, er wird sich gleich outen.

So lange noch etwas unterhaltung.
Original Zitate der Parteiführung der AfD:
http://www.focus.de/videos/erfolgrei...140720.html

Wer die wählt....naja
Akif.....träume weiter
Gibt es im i-Pad kein l ? Sorry, das wusste ich nicht.
passt
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Die AfD“ ist eine deutsche Partei, die 2013 gegründet wurde.

Bisweilen auch als „Anti-Euro-Partei“ bezeichnet, wird die AfD in verschiedenen Politikfeldern als konservativ bis wirtschaftsliberal eingeordnet.

Fakt ist, dass die AfD aktuell ein achtbares Wählerergebnis eingefahren hat und deshalb zwangsläufig von vielen Bürgern, Medien und sonstigen Netzwerken nicht unbedingt negativ wahrgenommen und deshalb von allen Parteien zwangsläufig und vor allem argwöhnisch beobachtet wird.

M. E. wäre es trotzdem nicht unklug, die AfD zunächst einmal als stinknormale Partei zu sehen, zu behandeln, sich kritisch mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen und danach sich dann ein eigenes Urteil zu bilden und warum soll z. B. die CSU und auch die SPD nicht eine Zusammenarbeit ins Auge fassen – unter der Bedingung, dass die AfD in zentralen Punkten die Kirche im Dorf lässt, denn „Besserwisser“ enttarnt man sehr schnell und am besten unter Einbeziehung der Bürger.
Das ist ein kluger Vorschlag und einige Politiker haben sich auch schon öffentlich dazu geäußert.Zum Erfolg im Osten.Die Wähler hatten nach der Wende Große Ansprüche an die"großen"Parteien.Viele fühlen sich getäuscht und wählen eine neue Partei,die vermeintlich ihre Ideen vertritt
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Hier die "Honk Show" präsentiert von der "Heute Show", vom letzten Freitag. Da darf die AfD natürlich auch nicht fehlen!

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beit...mal-wieder!
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Den einzig wahren Nutzen oder Existenz der AfD sehe ich darin, dass die "HEUTE-SHOW" im ZDF nun einen würdigen Nachfolger für die abgesoffene FDP zur Belustigung der Zuschauer gefunden hat.
Das ist doch schon mal was!

Mindestens die Hälfte der Wähler haben aufgrund der Beiträge aus dieser Freitagabend Show diese Partei gewählt, um möglichst lange Freude und Spass an dieser Politkarikatur haben zu wollen.

So dumm scheint der Wähler wohl doch nicht zu sein, oder?
hahaha
Friedrich, hast dich mal wieder im Ton vergriffen.
geht gerade nicht nach deiner Meinung, gell?
Ja, Karin hat immer auf alles eine Antwort, aber keine richtigen Argumente, nur Phrasen
Margret, das hat keiner von "denen". Da kommen einfach nur rechte Parolen und dann wundern sie sich, das sie in die braune Ecke gestellt werden.
Ja Karin, das sieht man an dir.
vergiss es Martina, du wirst es in einem anderen Posting sicher erfahren......
muss sagen, ich mag das Unterirdische nicht, man kann es auch anders ausdrücken und gibt so weniger Angriffsfläche.
Kann aber verstehen, dass einem manchmal die Pferde durch gehen.
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