Wahlverdrossenheit

Beitrag von wize.life-Nutzer

In einem Posting an der Pinnwand wurde angeregt, einen Diskussionsstrang zu eröffnen zum Thema "Wahlverdrossenheit"

Auszüge aus der Notiz:
"Man müsste mal alle Nichtwähler auf eine Notiz locken und ihnen erklären, wie sie an der Gestaltung der Politik sehr gut mitarbeiten können, wenn sie mit der jetzigen unzufrieden sind. "

...........................................................................................................................................................................................

"Das Institut für Demoskopie Allensbach hat heute erst veröffentlicht:
Zitiert aus Frankfurter Allgemeine, 20.09.2014

Allensbach-Analyse
Deutsche haben wieder mehr Vertrauen in den Staat
Am Stammtisch wird gerne über Politik und Politiker geschimpft. Negative Klischees haben sich eingebrannt. Zumindest die großen Institutionen genießen aber (wieder) Ansehen. Und eine geringe Wahlbeteiligung muss nichts mit Politikverdrossenheit zu tun haben.
19.03.2014, von Dr. Thomas Petersen

Was will uns ein Institut, gegen das politische Empfinden der Bürger, mit einer fragwürdigen Erhebung sagen?

Ich empfinde, dass diese Meldung die Nichtwähler mit dem Gefühl, dass alles in Ordnung sei, wieder in eine bequeme Lage bringen soll und die Politik auffordert, wie bisher weiterzumachen. "

...........................................................................................................................................................................................

Auch dieser Kommentar befaßt sich mit dem Thema;
"sicher ist Zufriedenheit , ein wichtiger Aspekt auch zum herrschenden Sozialen Frieden im Land, wie
Bequemlichkeit,
Hilflosigkeit, usw.
Interessant dazu ist auch die Notiz von Frau Anette S."
https://www.seniorbook.de/schwarzes-...ort/neueste

...........................................................................................................................................................................................
und dieser Kommentar in dieser Notiz:

"Schon in den sechziger Jahren predigte Günter Grass die öffentliche Dreinrede: in "Für- und Widerworte", regte er die Bürger an den Mächtigen in die Suppe zu spucken und sich in die Alltagspolitik und Grundsatzfragen einzumischen!
Er schrieb:" Nicht mehr die gewählte Regierung, kein Kanzler bestimmt die Richtlinien der Politik: anstelle herrschen unlegitimiert die Vorstände der gebündelten und sich global verflüchtigenden Wirtschaftsmacht; das Privileg der Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ist ihnen unbenommen."
Es hat sich alles nur verschlimmert und unser Problem ist" ziviler Gehorsam" "

...........................................................................................................................................................................................

Ich bedanke mich für die Anregung und würde mich freuen, hier eine rege Diskussion inclusive Information über Möglichkeiten der Veränderungen "anzustoßen".

Auf geht's, loten wir unsere Möglichkeiten gemeinsam aus