GRUNDLAGEN DER MEINUNGSBILDUNG

Beitrag von wize.life-Nutzer

"VON NICHTS EINE AHNUNG, ABER ZU ALLEM EINE MEINUNG", viele von Ihnen werden diesen Spruch kennen. Dazu einige Überlegungen zur Meinungsbildung:

BILDUNG (Schule, Lehre, Kurse) und
INFORMATIONEN (Presse, Bücher, in geringerem Maße auch TV/Radio, Internet, Kommunikation)
führen zu
WISSEN und tragen je nach vorhandener
INTELLIGENZ und auch beeinflusst von eigenen
ERFAHRUNGEN, eigenem
CHARAKTER (aggressiv, duckmäuserisch, empathisch, etc.) und persönlicher
LEBENSSITUATION (Besitz, Einkommen, Partnerschaft, Gesundheit, Versorgung)
bei zur Bildung einer mehr oder weniger gut begründeten
MEINUNG.

Aber: JE MEHR WISSEN MAN SICH ZU EINEM THEMA/SACHVERHALT ANEIGNET, DESTO SCHWIERIGER WIRD ES, SICH EINE MEINUNG ZU BILDEN.

Wie soll also eine Volksabstimmung bzw. ein Referendum zu einem sinnvollen Ergebnis führen, wenn die Gebildeten, Informierten, Wissenden, Intelligenten in der Minderheit sind und die Wahlentscheidung der Mehrheit eher nach eigener Erfahrung, eigenem Charakter und eigener Lebenssituation ihr Urteil fällt und die Leute den dazu passenden populistischen Parolen kritiklos folgen?