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Ebola - sollte Deutschland mehr dagegen unternehmen?

Ebola - sollte Deutschland mehr dagegen unternehmen?

Von News Team - Dienstag, 14.10.2014 - 11:55 Uhr

Die Seuche breitet sich immer mehr aus. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in der Krisenregion bislang mehr als 4000 Menschen an Ebola gestorben. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

"Wir alle haben die katastrophalen Folgen von Ebola unterschätzt. Jetzt beginnt die Aufholjagd", sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier in einem aktuellen Interview. Europa könne und müsse noch mehr tun.

Mittlerweile stehen knapp 120 deutsche Freiwillige für den Kampf gegen die Seuche in Westafrika zur Verfügung. Es hatten sich zwar mehr als 1600 gemeldet, doch nur ein Teil war für geeignet befunden worden, darunter 43 Ärzte. Derzeit werden die Helfer noch für ihren gefährlichen Einsatz geschult.
In Westafrika droht eine Niederlage im Kampf gegen Ebola. Wird sie nicht abgewendet, scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Seuche auf andere Erdteile übergreift.

Sollte sich Deutschland stärker im Kampf gegen Ebola engagieren?

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21 Kommentare

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Virus (von lateinisch virus ‚Gift‘, ‚Saft‘, ‚Schleim‘), langt das um zu begreifen, es gibt keine winzigen Tierchen die Virus heisen.
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Es macht einen wütend, dass man Menschen die helfen wollen, für so etwas missbraucht, denn es wird Afrika nicht helfen, denn dafür ist es zu spät. Man hat zu lange gewartet. Die Hauptinteressen des Westens liegen nicht bei der einheimischen Bevölkerung sondern bei der Sicherheit ihrer eigenen Menschen, die in diesem Land die Menschen ausbeuten. Die westlichen Länder haben Angst, dass die Konzerne keine Mitarbeiter mehr finden, die in diesen Ländern arbeiten wollen.
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Wir sollten Ebola nicht nach Europa vorsätzlich einschleppen,sondern vor Ort behandeln.
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Natürlich soll Deutschland den Kampf gegen Ebola verstärken!

1. aus humanitären Gründen. Jeder Mensch und jedes Land hat doch das Recht, dass ihm geholfen wird, wenn er es definitiv nicht kann. Wir können doch nicht zusehen, wie viele Menschen einfach sterben, obwohl wir helfen könnten
2. aus Eigennutz, obwohl Eigennutz sich so egoistisch anhört, aber es ist trotzdem so. Wenn wir "dort" nicht helfen, dann breitet sich die Krankheit weiter aus und könnte dadurch nach "hier" kommen. Und das will keiner.
Auch wenn Pest und Pocken schon ganz lange "Geschichte" sind in Europa, besonders Westeuropa, waren es auch verherende Seuchen, die Europa entvölkert haben. Dieses Szenario ist zwar grausam und wird angesichts der heutigen Maßnahmen, die uns zur Verfüngung stehen nie mehr so geschehen, aber Ebola hätte dieses Potential, wenn wir noch im Mittelalter leben würden. Damals starben mindestens 1/3 der damaligen Bevölkerung an Pest
nun, ich denke vor einer Pandemie kann niemand eine Garantie geben, dass sie niemals ausbricht!
Ich denke da auch nicht an Impfstoffe, wenn ich sage, es wird nicht mehr so, wie im Mittelalter sein, sondern eher an die Verbreitung. Wir haben doch bessere Möglichkeiten der Isolierung und Abschottung.
Aber sicher ist nichts!
und, die Globalität, die zwar auch dafür sorgt, dass solche Krankheiten sich weltweit ausbreiten könnten und nicht mehr regional begrenzt bleibt, sorgt aber auch dafür, dass wir rechtzeitig wissen, was auf uns zukommen könnte und entsprechende Maßnahmen ergreifen
Das war vor dem Industrie- und Informationszeitalter nicht so
manche Kinderkrankheiten sind wieder aus der Versenkung aufgetaucht, weil die Durchimpfungsrate gesunken ist. Weil diese Kranheiten nur noch selten auftraten wurde/wird immer weniger geimpft, deshalb kommt sie wieder

Ich habe NICHT gesagt, das Ebola "peanuts sind, sondern einen Vergleich angestellt. Im Gegensatz dazu was es in Europa (und anderen Ländern) an Krankheiten gab, an denen man gestorben ist, ist diese eine ja nicht mehr so schlimm anzusehen. Man kann hygienische Maßnahmen und isolatorische Maßnahmen ergreifen und es man kann Impfstoffe entwickeln, immer wieder, weil man das Wissen dazu hat.
Früher war man nicht nur der Pest (halt das damalige Ebola) und den Pocken ausgesetzt, sondern man starb auch an Masern, Scharlach, Kinderlähmung, Diphterie, oft an einfachen Wunden, Tetanus und vielem mehr und das ungeschützt
... und wenn Ebola besiegt ist, kommt was Neues, was Anderes. Die Viren entwickeln sich mit den Menschen. Es wird immer sehr bedrohliche, höchst letale Viruserkrankungen geben

und ja, zur Eingangsfrage
da habe ich ja zugestimmt, dass Deutschland mehr gegen Ebola tun muss, und habe 2 Gründe angeführt
dir auch noch eine schöne Zeit und danke für die kontroverse Diskussion
natürlich hoffe ich auch, dass Ebola niemals nach Deutschland kommt
stimmt, ich versuche immer zuerst das Gute, das Positive zu sehen, zu finden, aber nicht nur berufsbedingt, ich bin von Natur aus so
Danke schön, Isabel

Das ist gut möglich A.
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Eine lächerliche Frage - Wäre Ebola eine Bank, dann..............
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Diese Krankheit betrifft die Welt. Interessant wäre doch zu erfahren, was andere Länder gegen Ebola unternehmen. Und irgendwie kommt mir diese Panikmache bekannt vor (Rinderwahn, Vogelgrippe....) ob da wieder von etwas anderem abgelenkt wird? Das klappt nämlich prima in Deutschland.
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Ja, sollte und wird es wohl auch, schon weil im Zuge eines solchen Engagements Forschung betrieben wird.
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... wie meinte vor kurzem unser Gesundheitsminister Gröhe:
„Wegen Ebola muss sich in Deutschland niemand Sorgen machen“
Na dann...
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Was soll Deutschland denn machen,wir helfen doch so und so,wenn
es eine Möglichkeit gibt und wenn wir können.
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Ich finde auch wir hätten eher Hilfe leisten müssen und tun noch zu wenig. Wahrscheinlich erst, wenn die EBULA hier weiter um sich greift werden wir die ganze Situation besser einschätzen.
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