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Erdogans Rolle im Kurden Konflikt

Von wize.life-Nutzer - Freitag, 17.10.2014 - 09:16 Uhr

Wie ehrlich ist Erdogan?

Ich habe mir den politischen Werdegang von Erdogan noch einmal angeschaut:
Er war in einer radikalen Islamischen Gruppierung, scheiterte Politisch und kam plötzlich "geläutert" zurück. Nachdem er in der Regierungsspitze war, ist er dabei alle Gegner auszuschalten.
Im Augenblick ist er dran das Kurdenproblem, auf seine Art zu lösen. In Syrien und im Irak, erledigt das die IS und im eigenen Land bringt er die Kurden zur Weißglut, indem er sie nicht in die Kampfgebiete nach Syrien lässt und Proteste mit Waffengewalt niederschlägt. Natürlich beteiligt er sich auch nicht an Nato Einsetzen. IM Gegenteil: Er behindert sie, indem er keine Starts und Flüge in der Türkei erlaubt. Und Obama kuscht.
Was ist, wenn Erdogan mit der IS gemeinsame Sache macht, oder wenn er selbst bei der IS an der Schaltstelle der Macht sitzt. In Syrien will er Assad unbedingt weg haben. Warum wohl. Wenn Syrien ohne Führung ist, kann er doch einen Strohmann in die Staatsführung bringen. Ebenso im Irak. Das "Kurdenproblem" ist dann ebenfalls gelöst. Keine Kurden, kein Kurdischer Staat, dafür der Beginn eines neuen Osmanischen Reiches, das dann nach Europa greift, wenn das geschieht, dann gute Nacht Abendland.

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3 Kommentare

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Und wie siehst Du die Lage heute?
Er will unter allen Umständen seine Macht erhalten. Seine Uneinsichtigkeit beim Völkermord zeigt das ganz deutlich
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Für ein "Gute Nacht, Abendland" ist es noch viel zu früh, eher dürfte ein "Gute Nacht, Türkei" für einen EU-Beitritt zutreffen.
Erdogan ist ein neoosmanischer Islamist, das ist lange schon bekannt für den, der es wissen wollte. Seine Auftritte in D erinnerten eher an einen Kolonialgouverneur, als an einen Staatsgast.
Zunächst hat er die Herzen der Türken gewonnen durch einen beispielhaften wirtschaftlichen Aufschwung und etliche Reformen, nun ist er dabei das gewonnene Prestige wieder zu vernichten und hinter den Stand bei seiner Machtübernahme zu bringen. Er ist mit sämtlichen Nachbarn überworfen, hat sämtliche ehem. Verbündeten verprellt, jedoch keine neuen hinzugewonnen. Innenpolitisch steht die Aussöhnung mit den Kurden wieder auf dem Spiel, seine dreckige Rolle im IS und Kurdenkrieg wird ihm und der Türkei noch schwerstens auf die Füße fallen.
Wie alle Despoten wird er mit zunehmendem Erfolg größenwahnsinnig. Seine politischen Tage dürften gezählt sein.
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