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Rasenmäher aus der Froschperspektive
Rasenmäher aus der FroschperspektiveFoto-Quelle: rudolf ortner / www.pixelio.de

Toleranz - Wo liegen da Eure Grenzen?

News Team
Beitrag von News Team

Toleranz - das hört sich gut an. Das klingt nach Weltgewandheit und Souveränität. Tolerant kann man sein, wenn die eigenen Werte gefestigt sind und man deshalb Dinge mit Gelassenheit ansehen kann. Toleranz hat aber auch Grenzen. Gleichgültigkeit oder Angst vor Konflikten - das hat mit Toleranz nichts zu zun.
Die ARD widmet dem Thema momentan eine Themenwoche.
Wie ist das bei Euch? Wann ist bei Euch eine Grenze überschritten, die Euch zum Handeln zwingt? Wenn der Nachbar am Sonntagmorgen den Rasen mäht? Wenn jemand einen verächtlichen Witz über Frauen macht? Wenn jemand sein Kind schlägt?

Wann sind bei Euch die Grenzen der Toleranz erreicht?

127 Kommentare

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Ich hätte es ähnlich beschrieben wie /gabriele-tahtakin
Ebenfalls ist meine Toleranzgrenze überschritten wenn mit
Dem leben von Menschen gespielt wird als wären es Marionetten
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Was eigentlich soll der Hintergrund dieser Frage sein, "wann sind bei Euch die Grenzen der Toleranz erreicht" ?
Toleranz ist eine Frage der Duldsamkeit, also eine Frage des individuellen Charakters und der individuellen Geisteshaltung. Unter diesem Aspekt läßt sich die gestellte Frage nur subjektiv, ganz sicher nicht objektiv im Sinne einer gesellschaftlichen, d.h. einer gemeinschaftlichen Haltung beantworten - die es de facto gar nicht gibt.

Ist der intolerant, der sich über den Nachbarn aufregt, weil der in der Zeit der Mittagsruhe seinen Rasen mäht ?; Oder ist es der, dem der Hut hoch geht, wenn Fluglärm die Nachtruhe stört ? -
Die beiden Beispiele sind Euch nicht genug ? - Bitte, ist der intolerant, der die Aggressionen der Israelis gegen die Palästinenser verurteilt ? Oder ist es der, dem die Reaktionen der Palästinenser über die Hutschnur gehen ? - Sind wir intolerant, wenn wir uns wehren, gegen die Überflutung unseres "Einwandererlandes" mit allen nur denkbaren fremden Kulturen ? Sind wir intolerant gegen betroffene Völker, wenn wir denen behilflich sind, mit den Problemen im eigenen Land fertig zu werden, statt auszuwandern und hier einen Schmelztiegel aller Völker, Kulturen und Rassen zu veranstalten ? - Sind wir intolerant, wenn wir
uns gegen jede Form von Überfremdung wehren, die per Saldo allein
dem wirtschaftlichen Interesse der Industrie- und Massengesellschaft dient ? - Wollen wir überhaupt die angestrebte, aber keineswegs notwendige Massengesellschaft, die -real gesehen- uns allein die Abhängigkeit von den Industrien verschafft ? -
Man könnte die Reihe der Beispiele von Toleranz und Intoleranz, von Forderung und Überforderung noch sehr, sehr viel weiter ausdehnen.
Was bleibt, ist am Ende immer wieder die Frage nach dem eigenen Charakterbild, nach der eigenen Geisteshaltung und der ganz persönlichen Duldsamkeit. Schon der Versuch, diese an den Maßstäben einer orientierungslosen Mengen- oder Massengesellschaft zu messen, ist ein Beispiel eher dümmlicher Intoleranz.
Jawoll ja! Sehr guter Beitrag!
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Toleranz? Meine Grenzen der Toleranz sind da erreicht wo Menschen unter Brücken schlafen müssen, obdachlos sind,, Frauen missachtet und misshandelt werden, bzw. wir nur noch Stimm Vieh sind. Von Demokratie Mitspracherecht usw. weit und breit nichts sehen. Toleranz bedeutet einen anderen Menschen annehmen in Freundlichkeit begegnen aber sich nicht missbrauchen lassen. Die Grenzen meiner Toleranz ist da erreicht wie ich gestern erlebt habe eine Frau sagte das sie für 7,50 e die Stunde arbeitet.
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Toleranz!Ein schönes Wort.Aber was steckt dahinter?Akzeptieren wir
Menschen mit anderer Hautfarbe? Oder Menschen mit anderen religiösen Hintergrund?Nein,Toleranz fängt bei uns als Überzeugung an.Da spielt alles andere keine Rolle.
Hallo Frank, JA ich respektiere voll und ganz Menschen mit anderer Hautfarbe, allerdings keine Religionen welche Frauen die Freiheit nimmt den zu heiraten den sie lieben und nicht einen anderen NUR weil er die gleiche Religion hat, Auch akzeptiere ich nicht die Vielweiberei, wie das Handabhacken bei Diebstahl, das Steinigen bei Ehebruch und Todesstrafe bei Verlassen der aufgezwungenen Religion. Meinst Du denn "mit Menschen mit anderen religiösen Hintergrund"? Dann würde ich sagen, "Du spottest der Opfer" aus Feigheit!
Hallo Thomas. Bin natürlich überzeugt, daß Dein Beitrag nur "sarkastisch" gemeint war, FRAGE:Warum eigentlich???
In dem Fall einer Rücklfälligkeit dieser freigelassenden Menschen, plädiere ich für eine gehörige Strafe dieser "Psychlogen" plus künftigen Ausübungsverbot Ihres Berufes!
Hallo Anna!
Natürlich ist das vollkommen richtig,was Du sagst!Handabhackerei,Vielweiberei usw. ist nun mal verbrecherisch!!!!!!! Es gehört bestraft!Aber wer bitte schön soll diese Bestrafung vornehmen?Solange die UN sich nicht
klar über diese Sachen äußert,wird sich nicht`s ändern.Diese
Länder werden immer weitermachen mit ihrem Rechtssythem.
Hallo Thomas!
Ich staune!Wie kannst Du uns mit den USA vergleichen?Ich liebe dieses Land,aber ich möchte nicht dort leben.Du hast recht,wenn dort schon Kinder mit Waffen vertraut gemacht werden.Das ist inmeinen Augen vollkommen inaksebtabel.
Meine Tochter wohnt in Texas und ich will bestimmt nicht,das meine Enkel "Billy the Kid oder Jesse James "werden.
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Toleranz hört für mich da auf, wo man mich böse beleidigt und (sowohl in der rhetorik als auch körperlich) angegriffen werde.
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Das ist nur im Einzelfall zu entscheiden. Ich bin jedenfalls gegen die Sprachregelungen, die soweit gehen Negerküsse und Zigeunerschnitzel abzuschaffen... aber sonst hilft meist nur gründliches Nachdenken.
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Ich will ja nicht schulmeistern, aber die Def. in Wikipedia ist einleuchtend.
Aus Wikipedia:
Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.[2]
Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.[3]

Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt.[4] Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt,[5] ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“.[5]

Und jetzt gilt es, Grenzen zu ziehen. Müssen wir zum Beispiel alle fremde Kultur über uns ergehen lassen und eigene Werte zurückstellen? Oder können wir sagen "Halt! - Bis hierher und nicht weiter!" Sind wir dann nicht mehr tolerant? Ist man Intolerant, wenn man sagt, dass jeder, der von seiner Kultur nicht lassen will in seinem Kulturkreis bleiben sollte? Oder sind wir dann schon Nazis? Ich bin es nicht!
So sehe ich das auch. Dieser Prozess geht schleichend voran. Ich sehe auch nicht ein, dass nur ich tolerant sein muss, die anderen jedoch nicht. Reden wir doch nicht um den süßen Brei herum: die schleichende Muslimisierung macht mir Angst - nicht für mich sondern für meine Enkel und deren Nachkommen. Dabei habe ich nichts gegen fremde Kulturen. Wenn sie zu uns zu Besuch kommen, ist das ok. Aber wenn sie hier leben wollen, dann haben sie sich anzupassen. In ihrem Kulturkreis können sie tun, was sie wollen. Darauf sollten auch wir nicht Einfluss nehmen wollen. Aber den Anspruch zu stellen, ihre Kultur und ihren Glauben bei uns uneingeschränkt ausleben zu können - das akzeptiere ich nicht. Wenn die sich nicht zurücknehmen, dann müssen wir das auch nicht. Ich kann mir nicht helfen, aber unter den sog. Kriegsflüchtlingen könnten auch Leute mit Missionierungsauftrag sein.
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alles was anderen Leid zufügt ist nicht tolerierbar
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Die Grenze der Toleranz ist dann erreicht wenn ich nicht mehr toleriert werde sondern von Vorschriften leben soll und muß!
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Was ich nicht toleriere ist, die Ellbogenmentalität derer, die lautstark Toleranz einfordern.
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