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Was Frauen wirklich denken: Aufgeben oder Hinstehen?
Was Frauen wirklich denken: Aufgeben oder Hinstehen?Foto-Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=dPHMJiEQyWo

Was Frauen wirklich denken: Aufgeben oder Hinstehen?

Sonja Bissbort
Beitrag von Sonja Bissbort

2010 ging der Tod einer Richterin durch die Presse. Kirsten Heisig hatte mit ihrem "Neuköllner Modell" in jeder Hinsicht für Aufsehen gesorgt. Die Jugendrichterin plädierte für schnelle Verfahren und harte Urteile, um Opfer zu schützen und Täterkarrieren früh- und rechtzeitig zu stoppen.

Man nannte sie "Richterin Gnadenlos" und bei aller Anerkennung schwang in diesem Titel auch der Vorwurf mit, sie habe zu wenig Verständnis für die schwierige Situation der Jugendlichen, vor allem jener mit Migrantenhintergrund. Sie eckte an - in der deutschen Bürokratie und der arabischen Machowelt: sie hatte sich für Hinstehen entschieden und dies in aller Öffentlichkeit eingelöst.

In Wahrheit hatte sie viel Verständnis und wollte ihnen helfen, sie bewahren, dass ihr Leben völlig aus der Bahn geriet.


Sie starb. Angeblich oder tatsächlich Suizid. Angeblich sprach alles für Suizid. Tatsächlich wurden und werden viele Opfer und Zeugen dazu gebracht, Aussagen zu verweigern oder zu widerrufen. Vielleicht hat sie auch die vielzählige Ignoranz der Gerichtsbarkeit und des Behördentrotts erschöpft, vielleicht auch die Präpotenz arabischer Patriarchen, die keine Veränderung ihrer Traditionen wollten: "Meine Töchter gehen in keine Schule." Vielleicht stimmen aber auch einfach jene Stimmen, die nicht an Suizid glauben.

Ich fragte mich damals, ob und wie Hinstehen und Suizid zusammengehen? Warum gibt eine Frau so auf, die so entschieden und mutig für Ihr Ideal eingetreten ist? Würde ich mir das Leben nehmen, wenn ich sie wäre?

Multikulti, Kuschelkurs oder klare Grenzen und Hinstehen?


Kirsten Heisig stand mit Vehemenz dafür ein, dass wir in Deutschland genügend Gesetze haben, dass es darum gehe, sie konsequent anzuwenden. Wenn beispielsweise ein arabischer Clan 600 Familienmitglieder zählt und 1600 Identitäten, kann jeder davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. Und wenn diese Familienmitglieder vor Gericht nach Belieben Täter entlasten, dann stimmt gar nichts mehr.

Wenn Richter und Polizei, Schulbehörden und Jugendamt enger verzahnt wären und eng zusammenarbeiten würden, entzünden keine Lücken für Straftäter und organisierte Jungkriminelle. Die liberalen Niederländer sind uns Deutschen da voraus. Sie schließen diese Lücken. Wer z.B. der Schulpflicht nicht nachkommt, erfährt finanzielle Einbußen, Sperrung des Kindergeld und Weiteres.

Die Schweizer fordern sogar die Ausweisung krimineller Ausländer.


Intensivtäter, die mit 13 Jahren schon 50 und mehr Strafdelikte auf dem Konto haben, müssen sich die Frage stellen lassen, ob sie noch resozialisierbar sind, ja resozialisiert werden wollen. In Neukölln gibt es derer rund 500. Ein Gewaltpotenzial, dessen Folgen unvorstellbar sind.

Ein Film, der auf Kirsten Heisigs Buch "Das Ende der Geduld" basiert, zeigte letzte Woche eindringlich Folgen diese Gewaltwelt auf. Die harmlose Variante: Zwei arabische Jugendlichen pinkeln auf die Ware eines türkischen Gemüsehändlers, so oft, bis dieser aufgibt und ein Araber den Laden übernimmt. Die eskalierte Version: Eine Schulleiterin, die sich gegen Gewalt und Drogenhandel auf dem Schulhof stellt, wird krankenhausreif geschlagen. Sie gibt auf und beantragt ihre Frühpensionierung. Die fast alltägliche: Eine Polizistin wird gezwungen, nackt bis auf die Unterhose durch die Straßen zu laufen und dabei attackiert. Sie erholt sich nie wieder und kann ihren Beruf aus psychischen Gründen nicht mehr ausüben.

Die erschütterndste Szene in dem Film: Eine 13jährige Schülerin wird von vier erwachsenen Männern brutalst vergewaltigt. Ein Dammriss dritten Grades ist nur eine von zahllosen schlimmsten Verletzungen. Das Mädchen verweigert vor Gericht die Aussage, die sie vor der Polizei getroffen hat. Es hätte sich um einvernehmlichen Sex gehandelt. Ein Zeuge bricht ebenfalls ein. Es ist klar, was passiert ist: sie wurden bedroht und mundtot gemacht.

Einer der Richterkollegen hält lange an Multi-Kulti-Phrasen fest, ein Vorgesetzter möchte die Jugendrichterin des Films am liebsten wegloben. Am Ende des Films ist die Jugendrichterin tot, die sich gegen die Macht der Gewalt und Gewalttätigen gestellt hat. Ähnlich wie Kirsten Heisig wird sie im Wald gefunden. Suizid? Ja, behauptet auch der Film.

Wie auch immer:

Ich denke, es wird höchste Zeit, dass auch wir in Deutschland aufhören, aufzugeben, sondern hinsehen, hinstehen und lernen, was die Niederlande und andere Länder bereits leben.


Jeder Immigrant ist willkommen, der bereit ist, sich an die Gesetze und Regeln seiner neuen Heimat zu halten, Grundgesetz und die Grundrechte der Menschlichkeit zu respektieren.

Alle anderen müssen wir nicht ertragen. Zum Schutz einer freien Gesellschaft und zum Schutz all jener ausländischen Mitbürger, die hier leben, ohne straffällig zu werden. Auch und gerade sie haben das Recht, dass wir unser Recht gegen jene konsequent einsetzen, die Recht und Ordnung ausnutzen.

Wie sagte einer der Filmakteure, ein 13jähriger arabischer Junge, der später späte Einsicht übt:

"Was willst du? Du kannst mir gar nichts! Ich kann dich zusammenschlagen und keiner kann mir was."


Wie sagte eine arabische Mutter straffälliger Jugendlicher sinngemäß: "Das bringt doch alles nichts. Auf wen sollen sie hören? Sie hören ja noch nicht einmal auf ihren Vater."


6 Kommentare

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wäre doch interessant den beitrag aus heutiger sicht noch einmal einzustellen.
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Das lügen fängt in der Partnerschaft an....und breitet sich dann aus,,, wenn der Partner es durchgehen lässt.
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Schade, dass die Richterin Kirsten Heisig erst nach dem Tod die nötige Aufmerksamkeit bekam ........ Habe den Film gesehen u. auch die Talkshow bei Günter Jauch, die um das Thema ging ..........
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Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund sind gerade deshalb nach Deutschland gekommen, weil sie hier unbesorgter und sicherer leben können. Persönlich kenne ich viele entsprechende Familien, die besonders glücklich über unser Schulsystem sind und sehr darauf achten, dass ihre Kinder dieses ausgiebig nutzen um sich zu etablieren und ihren Weg zu machen. Es wird oft verschwiegen, dass es außer den Schülern mit Migrationshintergrund, die zugegenermaßen einen großen Teil der "Schulversager" stellen, auch viele hochbegabte Schüler/innen mit ausländischen Wurzeln gibt.

Die Kriminalitätsrate ist nicht steigend, sondern sie hat sich sogar positiv entwickelt. Dass dennoch der Prozentsatz der Straftäter mit Migrationshintergrund signifikant über dem der "Eingeborenen" liegt, hat seine Ursachen zum großen Teil tatsächlich darin, dass diese Bevölkerungsschicht nicht ausreichend gefördert wird.

Das gilt aber ebenso für rein deutschstämmige Kinder aus sogenannten "sozial-schwachen Familien". Auch die, deren rein deutsche Eltern von Hartz 4 leben, werden häufiger straffällig als der Rest der Bevölkerung. Es liegt also nicht am Herkunftsland sondern am sozialen Status der Herkunftsfamilie und dafür, dass Familien dauerhaft vom Wohlstand ausgegrenzt werden, ist unser Wirtschaftssystem verantwortlich, sonst keiner!
Sonja Bissbort
Das habe ich so auch immer gesehen und geglaubt. Nun habe ich das Buch von Kirsten Heisig gelesen und es gibt zumindest was arabische Immigrantenfamilien betrifft einen auffallenden Aspekt. Hier ist offensichtlich ein höheres Gewaltpotenzial, eine höhere Gewaltbereitschaft, die sich auch gegen Frauen / Mädchen richtet, die in der arabischen Kultur einen anderen Stellenwert haben. Das gilt sicher nicht für alle arabischen Immigranten, aber in sehr hohem Maß für jene, aus deren Reihen straffällige Jugendliche bzw. Straftäter stammen. In Neukölln sind rund 90% der Straftaten jugendlicher Täter begangen von Jugendlichen aus arabischen Familien. Die Bewusstseinsbildungsbereitschaft scheitert hier häufig auch daran, dass männliche Kinder einen besonderen Status in der Familie einnehmen: alles dürfen, keine Verbote, wenig Respekt vor Frauen kennen. Die Lektüre von Heisigs Buch empfinde ich als sehr wichtig. Es rüttelt an dem, wie und was wir denken, wie andere denken. Damit kommen wir m.E. auf Dauer nicht wirklich weiter. Auch hier hat Kirsten Heisig neue Wege gesucht - jenseits bürokratischer und Multikultigeprägter Trampelpfade. Multikulti ist, das sollten wir auch sehen, nur eine Zeiterscheinung, aber kein Garant für echte Lösungen. Die müssen sich an der Realität messen lassen. Übrigens und apropos: zu wenig Geld für Erziehung etc. Heisig beschreibt, wie wenig jugendliche Straftäter selbst im Vollzug das therapeutische Angebot oder schulische Weiterbildungsangebot annehmen, wie wenig ihre Familien ihre Kinder dabei unterstützen oder gar fordern. Geld löst m.E. nicht Probleme, die andere Ursachen haben. In türkischen Familien ist z.B. die Annahmebereitschaft sehr viel höher. Offensichtlich weil der muslimische Kodex hier nicht so strikt ist, Andersgläubige von bestimmten Randgruppen nicht als "Dreck" empfunden werden (Zitat aus Heisigs Buch). Beachtenswert in diesem Kontext: die "Wutrede" der Königin von Jordanien, die die arabischen Länder gegen den IS zur Position auffordert. Wie gesagt: niemand - werde Frau Heisig noch ich - sprechen dabei von all jenen (Mit)Bürgern, die hier friedlich leben, sondern von jenen, die eben diesen Frieden mit roher Gewalt stören.
Die Geschichte mit den arabischen Großfamilien ist nach m.M. durch eine Gesetzeslücke entstanden,.Wie kann es sein, dass solche Leute auf dem Papier so viele
Kinder, die nicht ihre eigenen sind, haben und niemand kontrolliert das?
Zuwenig Personal. oder Unwillen?
Und wie kann es sein dass die Leute über Jahrzehnte hier als Staatenlose leben und nicht arbeiten dürfen? Von was sollen sie denn leben, wenn sie nicht kriminell werden.
Das ganze ist doch mehr als absurd.
Selbstverständlich hatte Kirstin Heisig recht mit ihren Bestrafungsvorschlägen und Maßnahmen gegen die Auswüchse verfehlter Polititk .
Eigentlich ist doch logisch, dass sich die Jugendlichen kaputt lachen über unseren hilfos agierenden Staat. An deren Stelle würde ich mich auch kaputt lachen,
Aber man hat zugesehen, (Stellen abgebaut bei Polizei und Justiz)wie sich das langsam entwickelt hat und nix ist passert und jetzt wundern wir uns über kriminelle Banden?
Und darüber,dass die wenige Polizei sich nicht mit diesen Typen anlegen kann und will. Da ist eine Mafia entstanden, die allerdings ganz offen agiert und das ist unglaublich.

Wir haben Gesetze, die sind einzuhalten auch von jedem Ausländer jedwelcher Nationalität, aber ein Staat der an Prävention und Polizei und Justiz spart , macht sich mehr als lächerlich, wenn er nicht in der Lage ist dies Asuwüchse zu verhindern.
Die Leidtragenden sind die Ausländer, die sich hier integriert haben und unsere Demokatire, weil das den rechten Rattenfänger ind die Hände spielt.
Aber was will ein Richter oder Staatsanwalt machen wenn er nicht über die richtigen Mittel verfügt dagegen anzugehen ?
Ende mit dem Kuschelkurs heißt aber auch nicht zuletzt mehr Personal.
Ja ich bin auch der Meinung,dass sich da was ändern muß,besonders deshalb, dass eben nicht nur DIE Ausländer pöauschla darunter leiden müssen sondern auch Deutsche ,die davon betroffen sind. Nicht MULTIKULTI ist gescheitert, sondern unser auf der ganzen Linie realitätsblinder Staat.
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