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Krieg und Frieden an Weihnachten
Krieg und Frieden an WeihnachtenFoto-Quelle: © kbuntu - www.Fotolia.com

Krieg und Frieden an Weihnachten

Sonja Bissbort
Beitrag von Sonja Bissbort

Die erste Schlagzeile über den Ukraine-Konflikt hat uns alle bewegt. Mit der Zeit gewöhnt man sich irgendwie daran, dass nicht weit von uns ein wie auch immer motivierter Krisenherd köchelt. Alle hoffen, er kocht nicht über und reißt Nachbarstaaten in die kriegerische Auseinandersetzung. Palästina und Israel gehören mittlerweile zum Dauerton wie auch die Situation in Afghanistan. Ganz zu schweigen von den neuen Brandstiftern, der IS.

Wann Krieg warum und wie begonnen hat?


Diese Frage ist fast so unbeantwortbar wie die Frage, warum kein Frieden möglich ist. Immer wieder haben sich Staaten, verfeindete Parteien und politische Gruppen die Hand gereicht. Immer wieder ist ein Funke hoch gelodert und hat alle mitgerissen.

Und dann kommt jedes Jahr Weihnachten: das Fest der Liebe und Versöhnung. Und jedes Jahr vergeht Weihnachten und die Konflikte und kriegerischen Auseinandersetzungen gehen weiter. Wo sie schon lange toben und fast zum normalen Leben dazu gehören. Oder anderswo, wo bislang Frieden herrschte.

Warum fällt Frieden so schwer?


Mutter Theresa hat einmal gesagt, als man sie bat, bei einer Anti-Kriegs-Demonstration teilzunehmen: sie nehme an jeder Friedensdemonstration teil, aber nie an einer gegen den Krieg. Dahinter stand wohl ihre feste Überzeugung, das Gute zu stärken und dem Anderen keine Energie, keine Aufmerksamkeit zu geben. Da unsere Gedanken unsere Welt formen, hatte sie wohl recht mit ihrem Standpunkt.

Wie aber dann das Gute in die Welt bringen?


Im Kleinen, sagt ein guter Freund von mir und ich stimme ihm zu. Im persönlichen, privaten Bereich, dort, wo ich als Mensch etwas bewegen kann. Im beruflichen und geschäftlichen, wo ich durch mein Handeln Vorbild sein kann für andere, auch wenn es oft nicht leicht ist im allgemeinen Hickhack von Ellenbogen und Manipulateuren.

Zu leicht, zu einfach gedacht? Nun, wahrscheinlich haben wir alle schon einmal Krieg erfahren - Unfrieden und Verstrittensein mit nahen Menschen und nächsten Angehörigen, mit besten Freunden und guten Kollegen. Und wohl jeder weiß, der diese Erfahrung gemacht hat, wie schwer es ist, wieder Frieden zu schließen.

Möglicherweise ist es uns Menschen das Schwerste, genau dieses zu tun: zu innerem Frieden zu kommen, echte Zu-Frieden-Heit zu empfinden und zu leben und diese nach außen zu tragen. Ein weiser Mensch sagte einmal: Das ganze Unglück der Welt rühre daher, dass wir Menschen es nicht schaffen, ruhig in einem kleinen Zimmer zu sitzen.

Vielleicht wäre dies ein schönes Motto für das Weihnachtsfest und die Adventszeit, die jetzt am Sonntag beginnt?


15 Kommentare

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In der eigenen Familie herrscht oft Krieg statt Frieden. Ich wollte nicht, dass wir uns länger bekriegen, bin Heiligabend ausgezogen und war wie befreit. Ohne Toleranz, Verständnis und miteinander reden herrscht kein Frieden. Auch ein Rückzug kann zum Frieden und zur Freiheit beitragen.
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frieden wird nie geben auf der erde, die hoffnung könnt ihr begraben, leider.
es gibt zuviel egoistene , denen ist jedes mittel recht( auch krieg) und leiden tuen immer die zivilisten.
am besten wir schicken die kriegstreiber und die kriegsindustrie auf den mond , da können sie krieg führen bis sie alle tod sind

aber immer an das positive denken
Es werden immer wieder neue kommen wo kriegt und macht wollen leider sterben solche Verbrecher nie aus
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So hart das klingt und ich damit mir sicherlich keine Lorbeeren verdiene:

GAR NICHT - oder hat es in der jahrtausendlangen Geschichte der Menschheit schon mal funktioniert (außer im Matriachat)?

Dennoch, die Sehnsucht bleibt. Und vielleicht ist sie der Motor. um dieses Ziel doch noch zu erreichen. Ich wünsche es uns und den kommenden Generationen aus tiefstem Herzen !

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Fangen wir beim kleinsten Rahmen an - jeder bei sich selbst.
Ups, da habe ich ein "r" vergessen. Es gibt noch ein Matriarchat in dem wirklich Frieden war. Dieses Zeitalter hat wenig geschichtliche Spuren hinterlassen. Erwähnt in folgendem Buch: Zwischen Himmel und Erde, Hajo Banzhaf.
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Alles Militär abschaffen und das Geld, in die Bevölkerung, investieren. Essen-Bildung-Gesundheit etc. Dann erledigt sich das Thema Krieg von selber.
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ich wünsche jeden menschen einen persönlichen inneren frieden,
innerer frieden in der BRD leider unmöglich
beisiele:
kindergelderhöhung 2€, diäten politiher 840€
heiner geisler mtl. 49.000€
bischöfe werden von steuerzahler bezahlt
steuerverschwendung siehe mario barth rtl
..................................
wie soll es da zu einem inneren frieden in unserem land kommen ?
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Solange jeder nur von Frieden Faselt,aber Geld und Machthungrig ist
auf dieser Welt,wird es nie Frieden geben.Der Neid und die Geltungs. Gier wird den Meschen schon in die Wiege gelegt,und nach Stand
und Vermögen von der Eltern anerzogen.Solange sich diese Version
auf der Weltkugel durchsetzt,wird es immer Arm und Reich geben,
und dadurch auch immer Mord,Todschlag und Kriege.
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Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es nicht mal hier in SB möglich ist, dass alle in Frieden und mit Humor miteinander schreiben.
Ich hoffe darauf, dass es hier mal Frieden gibt und das nicht nur in der Weihnachtszeit.
Habt alle einen schönen 1. Advent!
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Gerade wir sollten uns aus den internationalen Streitigkeiten
( Ukraine usw ) raushalten !
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Wie Krieg entsteht dürfte jedem klar sein, vor allem muss man sich darüber wirklich nicht wundern, wenn man im sich die kleinen persönlichen Querelen anschaut. Sind die Gerichte nicht überlastet von abertausenden 'Kriegserklärungen'? Sind nicht die Grenzen MEINES Territoriums im Schwimmbad mit MEINEM Handtuch klar erfasst? ...
Mutter Theresa hat es genau erfasst, eine sehr weise Frau. Dem Bösen keine Energie zuführen. Nur so funktioniert es.
Neulich las ich eine Version über das Sich-Verbunden-Fühlen. Man stelle sich vor, die Erde würde von einem riesigen Raumschiff bedroht. Was meint Ihr, wie schnell sich alle Menschen dieser Welt einig wären?
Der Ursprung des Bösen liegt in der Idee des Getrenntseins. Wir empfinden uns als Individudeen und nehmen den anderen als völlig getrennt von uns wahr. Erstaunlicher Weise verfliegt dieses Gefühl doch sehr schnell, wenn man sich einmal Musikveranstaltungen jeder Art betrachtet oder ander Events, die positive Stimmung transportieren.
Und ich erinnere mich an die Szene in 'Stalingrad' in den 40ern, es war 'Mittagspause' am 24.Dezember und ein Klavier stand inmitten der Ruinen. Ein Soldat begann darauf zu spielen. Keiner der vermeindltichen Feinde kam darauf, sich gegenseitig umzubringen. Sie versammelten sich alle um dieses Klavier....
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