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wo er nur bleibt ...
wo er nur bleibt ...Foto-Quelle: Karl-Heinz Laube / www.pixelio.de

VdK sucht Betroffene

Sozialverband VdK Bayern e.V.

Wir brauchen Eure Mithilfe! Schlechte Erfahrungen in der Pflege haben ja leider schon viele Menschen gemacht. Der VdK kämpft dafür, dass das besser wird. In dem Zusammenhang suchen wir Frauen und Männer, die bereit sind, öffentlich von ihren Erfahrungen in der Pflege zu berichten (z.B. in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen).

Das kann jemand sein, der in der eigenen Familie (beispielsweise Mutter oder Vater) schlechte Erfahrungen mit Pflegeheimen gemacht hat, jemand, der schon pflegebedürftig ist, aber noch zu Hause von Angehörigen oder ambulant versorgt wird, und Angst hat, bald ins Heim zu kommen, oder jemand, der selbst in einem Heim arbeitet oder gearbeitet hat.
Bitte schreiben Sie uns eine Seniorbook-Nachricht oder eine E-Mail an: presse.bayern@vdk.de

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23 Kommentare

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Meine Erfahrung mit 3 Familienmitgliedern in verschiedenen Pflegeheimen ist die, dass die Heime von Jahr zu Jahr teurer wurden, die Leistungen aber immer schlechter. Es gab immer häufiger Wechsel bei den Pflegekräften und die neuen Pflegekräfte kommen mehr und mehr aus dem Ausland, mit zum Teil sehr wenig Deutschkenntnissen. Wurde früher in Pflegeheimen noch selbst gekocht, so kam später das Essen von irgendwoher, obwohl tolle Küchen vorhanden waren. Das Essen von extern war nicht mit dem selbst gefertigten Essen zu vergleichen. Alleine der Duft des Essens, der mittags das Haus durchströmte, als noch selbst gekocht wurde, war für die Heimbewohner eine Art Lebensqualität. Ist doch klar, jeder freut sich auf ein Essen, wenn er hungrig ist und es dann gut duftet. Nachts war in jedem Heim nur 1 Pflegekraft anwesend, die aber 3 Stockwerke zu betreuen hatte. Bei Menschen, die eine ausgeprägte Demenzerkrankung haben, sollten Familienangehörige sehr genau hinschauen, welche Leistungen ein Heim erbringt. Was das Essen betrifft, ist der Istzustand im Moment so, dass, wenn ein Heimbewohner über Magensonde ernährt wird, also gar kein Essen mehr zu sich nehmen kann, das Heim trotzdem ca. 2/3 des Essensgeldes pro Tag vom Heimbewohner kassieren kann und auch kassiert. Das waren in einem Fall bei uns knapp 7 Euro pro Tag. Die Nahrung für die Sonde bezahlt die Kasse, allerdings muss sich der Patient mit den Zuzahlungen für die Nahrung und für das Equipment, Sondenschlauch etc., beteiligen. Ist doch klar, dass bei den steigenden Kosten auch eine gewisse Leistung erwartet wird. Das Pflegepersonal steht mit Sicherheit unter einem Dauerstress. Da müssen einfach andere Arbeitsbedingungen her und es kann auch nicht sein, dass Leute in der Pflege arbeiten, die mit den Besonderheiten der Heimbewohner nicht oder nur schwer umgehen können. Da ist weder dem Bewohner noch der Pflegekraft gedient. Wo also ansetzen? Die Pflege ist doch mittlerweile ein riesiges Geschäft, an dem Leute profitieren, die ein Pflegeheim vielleicht nicht einmal von innen gesehen haben.
Meine Forderung: Personal gut schulen, damit sie mit den verschiedenen Problemen umgehen können, ohne sich selbst zu schaden, gute Bezahlung und extrem gute Arbeitsbedingungen schaffen. Menschen sollten sich bei ihrer Arbeit wohlfühlen und Spaß haben, dann lösen sich viele Probleme von alleine. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Betreiber der Heime auf etwas Profit verzichten müssen, denn die Preisspirale kann sich nicht weiter nach oben bewegen.
Sozialverband VdK Bayern e.V.
Liebe Ju Ka, gerne würden wir auf anderem Wege mehr von Ihren Erfahrungen hören. Können wir per E-Mail in Kontakt treten? a.liebmann@vdk.de - Herzlichen Dank!
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Verschieden, aber allgemein keine guten! Betreue einen Menschen der dort lebt!
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Pflegeeinrichtungen sind ganz unterschiedlich geführt. Es gibt sehr gute und es gibt Einrichtungen, die sehr schlecht geführt sind. Am besten vereinbart man Probewohnen, um eine "Inneneinsicht" zu bekommen. Der Personalschlüssel ist meist nicht ausreichend, aber es gibt Einrichtungen, die schaffen eine gute Pflege.
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Die allermeisten Pflegeheime sind wirklich überfordert auf Grund des Personalschlüssels und wenn einige merken das Helfer es zum Teil besser machen dann werden Sie ganz schnell so gemoppt das Sie von alleine wieder aufhören! So im Pflegeheim des AWADO in Diez am Hain!
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Da sich der Staat und die Gemeinden aus der Alten- und Krankenpflege immer mehr zurückzieht, muss man sich nicht wundern, wenn die privaten Betreiber nur den Gewinn sehen - und der soll möglichst hoch sein, auf Kosten der Pflegebedürftigen und des Personals.
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PS: komisch von den etlichen senioren die sehr gewalttätig sind sagt keiner einer wort .... da sind etliche die bösartig sind und dem personal die hölle bescheren von vollen windeln nach werfen bis stühle nach werfen ......
Windeln? Ich persönlich finde das entsetzlich --- Gut, bei sehr dementen Personen mag es nicht anders gehen, aber ich erlebe es bei einer guten Bekannten, die geistig noch sehr fit, aber nach mehreren Schlaganfällen körperlich sehr schwach ist. Sie könnte auch mit Hilfe auf den Nachtstuhl gehen, wenn die Hilfe da wäre.
Demenz ist zwar oft die Ursache der Agression aber nicht weil Sie sich nicht wehren können sondern weil Sie selbst mit sich nicht klarkommen und merken mein Kopf macht nicht mehr mit!
Das ist die Ursache!
Wenn Sie sich später damit abgefunden haben sind das ganz liebe Menschen die in Ihrer welt leben und zu frieden sind!!
Die Ursache von Agression ist nicht immer Demenz .... es gibt einfach auch nur böseartige alte Leute .... und Windeln werden dauernd gewechselt .....zumindestet in den Heimen wo meine Tochter arbeitet und meine Mutter wohnt
Selbstverständlich kann die Bösartigkeiten auch andere Ursachen haben. Das stimmt total. Nur bei der Demenz ist es so wie davor Beschrieben.
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meine tochter ist examierte und ich besuch sie öfter im Heim und dort schon ehrenamtlich mitgeholfen.... das ist absolut nicht in Ordnung das nur leute gesucht werden um diesen berufsstand nieder zumachen..... es mag ja schwarze schafe geben aber es gibt auch mindest mehr so viele die gutes tun und viel zu oft sind es die angehörigen die ,,, mal ,,, vorbei kommen , eine situation vorfinden die ihnen gerade nicht passt und dann die ,, sau,, rauslassen.....so kann man dieses thema nicht angehen auf keinen fall!! Meine Mutte ist auch im Heim und prima versorgt und ich weis wie anstrengend Sie sein kann ..... daher würde ich mir iiiimmmmer BEIDE seiten anhören ... nie nur einseite der Medaille
Hallo Walter, schön fand ich, dass Du darauf hingewiesen hast, das gerade diese Menschen den heutigen Wohlstand erarbeitet haben. Sie haben oft schon als Kinder gearbeitet, als 14zehn jährige in Lehre, die meist kein Zuckerschlecken war. 48zig Std Woche oder mehr, war einfach normal. Fortbildung, Fortbildungsurlaub, Kindergeld oder sonstige Arbeitgeber-Zugeständnisse, vergiss es. Von der Politik ganz zu schweigen. Wo war da die Gewerkschaft mit ihren absurden Forderungen? (die "Gewerkschaftsbosse" stehen den Politikern nicht nach, nur ihre angestellten Arbeiter haben es schwer, da gibt es dann keine Gleichheit mehr)
Aber sag mal, wo sind denn die Familienmitglieder, die ihren Erzeugern tatkräftig das Leben erleichtern?
"wer sät wird ernten?"
Von den meisten Pflegern weiß ich leider nur, das Teamtreffs, Besprechungen morgens, mittags, abends, mehr als eine normale Übergabe wichtig sind. Die eignen Bedürfnisse müssen ausgelebt werden, denn sonst kann man ja die demenz Kranken nicht ertragen, die anderen Alten auch nicht. Wichtig ist, ich mache nur das was mir Spass macht, sonst ist es nicht authentisch. Kaffeefahrten etc.Man muss doch den Leuten was bieten, sich selbst ins richtige Licht rücken und es gibt schon paar ganz Clevere,die noch Prozente heraus schlagen. Pfui, da gibt es noch mehr fiese Sachen.
Aber es gibt auch noch ein paar Andere, die sehen es als Berufung an. Spinnen die? Wofür hat man Mobbing erfunden? Hoffentlich ist Dir das nicht passiert!
Ich habe vor langer Zeit ein Praktikum absolviert im Zuge eines Lehrgangs als Alltagsbegleiter für Demenzkranke, obwohl diese nun seit 2-3 Jahren kaum noch gebraucht, wenn dann nur noch Ehrenamtlich. In diesem Praktikum habe ich auch das Essen angereicht an die Bewohner die sehr dement waren und kaum noch selbst Essen konnten. Ich hatte da immer eine bestimmte Bewohnerin der ich Essen anreichen sollte, als ich mit ihr fertig war habe ich ein weitere Bewohnerin gekümmert die auch nicht alleine Essen konnte. Dieser Bewohnerin wurde vor meinen Augen einfach von der Pflegerin das Essen weggenommen da sie trotz meiner Hilfe nicht schnell genug gegessen hat, sie müsse jetzt ins Bett zur Mittagsruhe, ich war sehr entsetzt.
Hallo Walter,
mag schon sein, das es einseitig klang, aber ich konnte nicht alle Facetten aufzeichnen. Wir wissen alle, es gibt immer mehrere Ansichten, aber diese hier waren mir wichtig.
Gewerkschaften waren früher mal lebensnotwendig, sind sie das heute wirklich noch?
Es geht nicht um "Südseeurlaub" es geht darum, das viele Menschen auf Grund der Streiks ihre Arbeit nicht mehr machen können. Das sehr viele kleine Geschäftsleute, Selbständige, Verluste hatten, für die sie selber, unverschuldet gerade stehen müssen. Sind die Forderungen wirklich berechtigt?
In meinen Augen hätte jeder Berufsstand das Recht auf mehr....
Wenn ich so sehe, wo Gelder hinaus geworfen werden. Wir müssen wieder dahin kommen, das wirkliche Leistung entsprechend bezahlt wird. Wer sich qualifiziert hat und entsprechende Arbeit, egal wo, leistet, soll entsprechend bezahlt werden.
Es tut mir leid, das Du anscheinend so eine schlechte Prognose "Demenz" hast und ein Pflegeheim brauchen wirst. Ich wünsche Dir, das Du einen Platz findest, an dem Du Dich wohl fühlst.
Ich habe es nicht zur Anzeige gebracht, da ich auch die Angehörigen in dieser Zeit nicht zu sehen bekommen habe. Ich selbst hatte dort auch einige Probleme da, es gab da zum Beispiel ein Zimmer (mit Küche) wo Pause gemacht wurde, in dem konnte man die Luft schneiden Raucherlounge wo man auch die seine Sachen hinhängen sollte sowie die Tablettenbecher aufwaschen. Da hatte ich schon gewehrt dagegen da ich Nichtraucher bin war ich schon untendurch. Habe dann auch in der Schule was erwähnt über die Zustände es wollte keiner hören, es wurde ignoriert.
Ja und als Praktikantin hast du auch nur die Ar...karte gezogen.
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Achtung!
Dieser Aufruf ist lt. Rücksprache beim VdK so gemeint, dass Betroffene ihre negativen Erfahrungen vor einer Fernsehkamera schildern.
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Ich teile mir seit 6 Jahren die recht aufwändige Pflege meines Vaters mit einem Pflegedienst. In dieser Zeit habe ich viele gute, aber auch negative Erfahrung machen müssen. Der Pflegedienst hat eine Notrufnummer, die bestens organisiert ist. Sondereinsätze, ausserhalb der vorher abgemachten, werden immer wieder mal ohne Probleme eingeschoben. Bei den Mitarbeitern ( Pfleger und Pflegerinnen ) hat sich allerdings viel getan. Gute, engagierte Pfleger, die uns am Anfang begleitet haben, sind mittlerweile in anderen Berufen zu finden. Junge Männer können noch nicht mal eine Familie gründen mit den mickrigen Gehältern. Was übrig bleibt, sind Pflegehilfskräfte, die für weniger Geld diesen Job noch nicht mal ansatzweise ausfüllen können. Immer in Zeitnot, nie auch nur ein Wort extra, jeder Handgriff vorgegeben, die Touren werden immer länger für gleiches Geld, also mehr Arbeit. Ich mag mir gar niocht vorstellen was mit meinen Eltern passieren würde, wenn wir das nicht selbst in die Hand nehmen würden.
Ich hab am Anfang ein 3 wöchiges Praktikum in 3 verschiedenen Heimen gemacht. Überall hab ich die Erfahrung gemacht, das die Pflegekräfte durch die Bürokratie ausgebremst werden. Sie müssen viel Zeit für schriftlichen Kram aufwenden, der dann von der Pflegezeit abgeht. Die Pflegebedürftigen haben darunter zu leiden. Es muss mehr Geld für die Pflege zur Verfügung gestellt werden, damit Pflege wieder menschlich werden kann. Für nicht benutzte Brücken, überflüssige Gebäude und ähnlichen Mist wird im Jahr mehr als 150 Millionen € ausgegeben, das Geld für Menschen zu verwenden, damit sie in Würde ihr restliches Leben leben können, wäre schon ein Anfang.
Sozialverband VdK Bayern e.V.
Liebe Frau Angelika H., gerne würden wir auf anderem Wege mehr von Ihren Erfahrungen hören. Können wir per E-Mail in Kontakt treten? a.liebmann@vdk.de - Herzlichen Dank!
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Dann soll der Staat mal mehr Geld locker machen und mehr Leute einstellen damit die Pflegekräfte nicht ständig überfordert sind Wir haben auch nur zwei Hände, hätten wir acht wären wir Kraken...
Das möchte ich wirklich auch nicht abstreiten Waltraud und ich verurteile das auch...Aber ich weiß auch wie wir uns oft den A...aufreißen und uns alles abverlangen, gerade weil ir Respekt vor den alten Menschen haben. Ich finde es nicht richtig das alles über einen Kamm geschert wird
Hallo Olivia Avilo, das ist leider das Problem, "das alles über einen Kamm geschoren wird" es gibt auch Ausnahmen, leider zu wenig.
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