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Pegida

Beitrag von wize.life-Nutzer

Gysi forderte zugleich eine "Aufklärungsoffensive" gegen Pegida. Die Information der Bevölkerung sei über Jahre hinweg vernachlässigt worden. "Wir müssen den Menschen die Ängste nehmen, dazu brauchen wir auch eine andere Politik." Mit Blick auf die Pegida-Demonstrationen, wie sie etwa am Montag in Dresden stattgefunden hatte, sagte Gysi: "Dass Rechtsextreme und Rechte wie AfD das nutzen, ist mir klar."
Aber es seien eben auch viele Normalbürger dabei, die ganz unterschiedlichen Parteien nahestünden. "Wir müssen überlegen, wie sieht die Gedankenwelt einer Floristin, eines Bäckermeisters aus, welche Sorgen haben die." Um diese Menschen wolle er ringen, nicht etwa um NPD-Funktionäre.
An einer Pegida-Demonstration am Montagabend in Dresden hatten nach Polizeiangaben etwa 15.000 Menschen teilgenommen. An Gegenveranstaltungen beteiligten sich demnach knapp 6000 Menschen, darunter die Parteispitzen von Linken und Grünen. Pegida steht für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Seit Wochen ruft das Bündnis zu Montagsdemonstrationen in Dresden auf. Die Bewegung protestiert gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes und fordert Asylrechtsverschärfungen.
"Ich erwarte von den demokratischen Volksparteien, namentlich der CDU/CSU, dass sie sich ohne Wenn und Aber von denen distanzieren und ihnen nicht nach dem Mund reden. Wenn man rechts blinkt, macht man Rechts stärker und nicht schwächer", sagte Özdemir im ARD-"Morgenmagazin".
Natürlich dürften Bürger Ängste äußern und darüber müsse diskutiert werden, doch über Ressentiments gegen Ausländer könne nicht verhandelt werden, sagte Özdemier weiter. Der Grünen-Vorsitzende rief auch die Demonstranten auf, sich genau zu überlegen, mit wem sie auf die Straße gehen. "Ich finde schon, dass wenn man auf so eine Demonstration geht, hat man eine Aufgabe zu schauen, wer läuft da neben einem", sagte der Grünen-Vorsitzende.
Fahimi sagte der "Passauer Neuen Presse", die Demonstrationen schürten Hass und die Organisatoren dahinter trieben ein "gefährliches Spiel mit fremdenfeindlichen Ressentiments und tumben Vorurteilen". Sie müsse Justizminister Heiko Maas (SPD), der die Pegida-Proteste in einem Interview als "Schande für Deutschland" bezeichnet hatte, "voll und ganz zustimmen", sagte Fahimi der Zeitung. "Das ist nicht Deutschland, unser Land ist weltoffen und tolerant."

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8 Kommentare

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Rückschlüsse sollte jeder für sich selbst ziehen.
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da hat jemand zuviel Chemtrails abbekommen..
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Zu Pegida habe ich auch ein interessantes Video gefunden:
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Bei uns im Mannheimer Morgen gab es folgende Karikatur: Maria und Josef alleine an der Krippe mit dem Jesuskind, davor die heiligen drei Könige, von denen einer fragte: "Wo sind denn Ochs und Esel?".
Darauf antwortet Josef: "Die sind bei der PEGIDA-Demo!"
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Es ist keineswegs eine Schande " rechts " zu sein. Die CDU war in ihren Anfängen auch einmal "rechts". Die AfD steht genau dort wo die CDU früher stand. Meinungsfreiheit und Demokratie gibt es leider in Deutschland nicht mehr. Gegen den Mainstream zu sein, wird sofort kriminalisiert und abgestraft. Pegida sollte intensiv unterstützt werden. Was ist das für eine Regierung die zu Gegendemonstrationen aufruft? Hier geht es gegen und nicht für das Volk. Sorgen und Ängste müssen Ernst genommen werden.
mir steht die CDU nahe, aber Pegida und AfD finde ich suspekt, aber was ganz anderes machst Du auch Portraitmalerei?
dümmliche Ängste, weil der Bürger, seine Vorurteile nicht beseitigen möchte, muss man nicht ernst nehmen, Rechten Dreck, muss man niemals ernst nehmen, nur bekämpfen, da er immer menschenfeindlich ist..erst sinds die Asylanten, dann die Obdachlosen, dann die Linken, dann die Behinderten usw usf..
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