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Verkäufer boykottieren "Bild"-Zeitung - Lasst doch die Leser entscheiden!

Verkäufer boykottieren "Bild"-Zeitung - Lasst doch die Leser entscheiden!

Von News Team - Donnerstag, 02.04.2015 - 17:13 Uhr

Die Flugzeugkatastrohe in Frankreich und die mediale Berichterstattung darüber haben hohe Wellen geschlagen. Vor allem das journalistische Auftreten der "Bild" ist vielen sauer aufgestoßen. Nun haben sich einige Zeitungsverkäufer entschieden das "Springer-Blatt" aus Ihrem Sortiment zu nehmen.
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, doch gerade die letzten Schlagzeilen und Aufmacherfotos der "Bild"-Zeitung empfinden mehr und mehr Menschen als geschmacklos. Die Reaktion auf die jüngste Berichterstattung des Boulevard-Blattes erscheint heftiger denn je. Sowohl in den sozialen Medien als auch auf der Strasse zeigen sich viele empört über diese Art ders Journalismus.

Grenze unterschritten?

Inzwischen gibt es sogar eine Online-Pettition gegen den "Bild"-Kolumnisten Franz-Josef Wagner, der auf seine sehr "spezielle" Weise den Flugzeugabsturz kommentierte. Initiatorin der Petition ist die Tochter von Udo Jürgens Jenny Jürgens. "Seine Zeilen sind pietätlos und dumm und haben mit seriösem Journalismus nichts mehr zu tun", schreibt sie auf der Onlineplattform change.org.

Verkäufer verbannen "Bild"

In Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg haben bereits einige Zeitungsverkaufstellen das Boulevard-Blatt aus dem Angebot gestrichen. Als diese "Boykott-Information" in den sozialen Medien die Runde machte, war die Resonanz meist positiv, nach dem Motto: "Super. Endlich wird diesem Schmierblatt 'mal der Riegel vorgeschoben!"

Lesen und lesen lassen?

Aber auch mahnende Stimmen sind zu lesen. Es sei nicht im Sinne der Pressefreiheit, wenn man beginne, komplette Zeitungsorgane zu verbannen. Und tatsächlich muss man sich fragen, ob diese Art des Boykotts zielführend ist. In einer freien Gesellschaft sollten doch die Leser frei entscheiden, was sie lesen wollen. Schließlich wird niemand gezwungen "Bild" zu lesen. Und wenn jemand dieses Blatt kaufen will, dann soll er das tun. Und auch tun dürfen. Denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Was haltet Ihr vom "Bild"-Boykott einiger Verkäufer?

Finde ich gut, das ist ein Zeichen gegen reißerischen Journalismus
43.5 %
Nicht gut, die Leser sollen selbst entscheiden
27.7 %
Egal, ich lese die "Bild" trotzdem weiter
2.8 %
Egal, ich habe die "Bild" nie gelesen und werde es auch nicht tun
26 %
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Was haltet Ihr vom Verkäufer-Boykott der "Bild"?

Quelle: Stuttgarter Zeitung, Huffington Post, Focus Online

122 Kommentare

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Es gibt ein Unwort des Jahres "Lügenpresse" das trifft besonders auf die meist gelesene Zeitung Deutschlads zu
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Ich kann nur Sagen Bild Spricht zuerst mit dem Toten, es ist bei denen immer so die Wahrheit ist ja nicht Interessant und Verkaut sich Schlecht,und Jeder von uns sollte selber Entscheiden, nur für mich ist das so es ist das Papier nicht Wert auf dem der Mist Steht
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Wenn ich Klopapier brauche, dann bitte ohne Druckerschwärze, Danke. Der Titel Zeitung wurde der Bild ja schon vor längerer Zeit aberkannt - Volksverdummung !
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Glaube nicht alles, was du hörst (oder liest) und sage nicht alles, was du weißt. Alte chinesische Weisheit.
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Ja , ich habe die Bildzeitung schon gelesen. Aber was tust Du, wenn Du auf Kreta oder Santorin oder Sizilien bist u. wissen willst, wie die Bundesliga gespielt hat? Da findest Du keine Frankfurter oder Süddeutsche ! Ansonsten kann man auch in den Berichten der "seriösen" Zeitungen manchen Unsinn oder Lügen finden. Aber die Händler dafür verantwortlich machen u. denen die Erlaubnis abzusprechen, die Bild zu verkaufen, finde ich überheblich u. dumm.
Nach Italien habe ich mir meine Heimatzeitung immer nachschicken lassen. Außerdem gab es da ja auch Internet, Telefon u.s.w. Aber es hat mich auch nicht gestört alles 2 Tage später zu erfahren was zu Hause los war. Dafür hat man ja Urlaub!
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Über den journalistischen Wert dieses Blattes, welches mit blanken Busenbildern und skrupelloser Sensationsmache seine Auflage sichert, kann es keine Zweifel geben. Ziel ist nicht eine neutrale Berichterstattung, sondern Stimmungsmache auf primitivem Stammtisch Niveau um Macht und Einfluss auszuüben. Darin hat Bild ja eine lange traurige Tradition.
Nachdenklich stimmt mich aber vielmehr ein Trend zum "Spekulations-Journalismus" auf breiter Front von den Print-, über die TV- bis zu den online Medien. Unter der Maxime unbedingt der Erste zu sein, geraten objektive, korrekte Berichterstattung immer mehr in den Hintergrund. Wer hätte eigentlich die Verantwortung dafür getragen, wenn sich doch eine technische Ursache als Grund für den Absturz herausgestellt hätte ? Wer trägt die Verantwortung dafür den vollständigen Namen und die Adresse der Eltern des Co- Piloten zu veröffentlichen, wenn irgend ein kranker Geist meinen sollte, an den Eltern Rache üben zu müssen ?
Schamlos gegenüber den Angehörigen der Opfer, wenn nicht sogar kriminell aber handeln die Schmierfinken, die Schülern in Haltern Geld für Informationen über betroffene Mitschüler angeboten haben sollen bzw aus der der Krankenakte des Co Piloten zitiert. E
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Da Otto Normalverbraucher offensichtlich nicht entscheiden kann oder will hat der Handel es in der Hand und das Recht zu entscheiden was er im Sortiment hält und was nicht.
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bedarf und nachfrage! würde die bild-Zeitung nicht gelesen, würde sie auch niemand drucken.
Schau mal genau hin, da steht nicht BILD-Zeitung drauf: Nur BILD. Zeitung muss mindestens 50 % Wahrheitsgehalt haben. Deswegen nur Bild.
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Kein Zeitschriftenhändler sollte gezwungen werden die Bild Zeitung oder überhaupt bestimmte Zeitschriften zu verkaufen.
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Angebot und Nachfrage sollte der Markt regeln. Über bestimmte Umgangsformen könnte man ja streiten. Die Flugzeugkatastrophe und die Belagerung der Stadt Montabaur durch Berichterstatter aller Welt hat ja gezeigt, welche Umgangsformen derzeit gelten.
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