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Deflation

Kaum ein Tag ohne Deflation?

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 02.04.2015 - 15:00 Uhr

Kein Thema dürfte uns so hartnäckig die nächsten 7 bis 8 Jahre verfogen wie die Deflation. Für die Einen reicht es schon wenn sie den Begriff hören oder lesen und sofort treten Angstpereln auf ihrer Stirn zutage. Warum eigentlich, so fragen die Anderen.
Deflation heißt doch nur die Preise steigen nicht sondern sie fallen, der Rest sind Mutmaßungen und Kaffeesatzspielereien. Die Deflation macht die Armen reich und die Reichen verlieren etwas, aber nicht weil sie reich sind, sondern dumm. Nur dumme Menschen gelauben daran dass immer mehr glücklich macht, also warum wollen sie dann immer mehr haben?
In einem lesenwertes Artikel hat Dr. Martin W. Hüfner hat er beide lager untersucht und kommt zu der Feststellung: "Beide Thesen sind typische Fallstricke ökonomischen Denkens. Sie klingen plausibel, sind aber falsch". Wobei ich falsch im Zusammenhang mit Deflation für nicht richtig halte, denn fallende Preise bei gleichbleibendem Einkommen heißt einfach am Ende vom Monat: Ich habe mehrund zwar jeder, außer den Reichen, die verleiren ihre Dividenden oder Zinsen.
Man darf sehr gespannt sein, wie sich die Diskussion entwickelt.
Irrtümer zur Deflation

10 Kommentare

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Offenbar hat niemand mehr Interesse an einer weitere Diskussion zu diesem Thema oder es fällt keinem mehr etwas dazu ein. Vielleicht sollte man das Thema auf Geldpolitik allgemein, EZB und Griechenland ausdehnen?
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Die EZB druckt Milliarden neues Geld und kauft damit Banken und anderen Finanzhäusern massenhaft Staatsanleihen ab. Und damit will sie die seit Langem zu niedrige Inflation erhöhen und eine Deflation verhindern. Ob das am Ende gut oder schlecht ist, darüber gibt es auch unter Geldpolitik-Experten unterschiedliche Meinungen.
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Seniorbook hat meines Wissens über 280.000 Nutzer und keiner schreibt hier etwas zum recht aktuellen Thema Deflation. Interessiert das wirklich niemanden?
Das mag schon sein und es gibt ja auch einige interessante frühere Beiträge in der sb-Themenwelt zu diesem Thema. Aber wenn aktuell wieder einmal jemand etwas dazu schreibt, müssten doch auch Kommentare aus dem Nutzerkreis kommen. Jede noch so blödsinnige Notiz am Schwarzen Brett erhält in kürzester Zeit Hunderte Kommentare während in der Themenwelt relativ wenige Leute etwas von sich geben.
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Sinkende Preise kommen aber auch daher, dass die Produktion mehr und mehr optimiert wird, dass Arbeitskräfte durch Computer und Roboter ersetzt werden, dass die Produktion teilweise in Billiglohnländer verlagert wird, dass völlig neue Fertigungsverfahren (z. B. 3D-Drucker) eingesetzt werden, dass Verwaltungsaufgaben und sonstige Dienstleistungen ins Ausland (z. B Indien) verlagert werden, etc..
Damit wird aber auch der sogenannte Fachkräftemangel aufgehoben den wie in Deutschland angeblich haben. Die Deflation passt also somit den Arbeitsmarkt den gesellschaftlichen Bedingungen an. Die Bevölkerung schrumpft langfristig auf einen Durchschnitt von 60 Millionen Bürgern, damit brauchen wir auch weniger Güter und damit auch weniger Produktion und somit Arbeitskräfte. natürlich ist die technolgische Entwicklung ein weiterer Faktor, nur die 3D-Druckertechnolgie führt eben dazu, dass die Auslagerung von Produktionkapazitäten in Billiglohnländer sinnlos ist, denn man kann das ganze vor Ort genauso billig herstellen, bedingt durch die höhere Produktivität. Der Versuch der Billiglohnstrategie im In-und Ausland ist gescheitert, er hat nur zur Verarmung weiter Teile der globalen Bevölkerung geführt und bei uns eine Hartz IV - Generation enstehen lassen. Merkel hat immer ihre Politik mit dem Billiglohnsektor verteidigt, das war dann wohl nichts.
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Deflation heißt, dass die Preise sinken, die Leute nichts mehr in Waschmaschinen etc. investieren und stattdessen auf weiter sinkende Preise warten. Die Produzenten verkaufen also weniger, müssen aber Löhne und Gehälter unvermindert weiterbezahlen. Das führt am Ende zu Entlassungen und steigenden Arbeitslosenzahlen. So wird eine Spirale in Gang gesetzt, die nur schwer wieder aufzuhalten ist.
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Herr Bulling, wie macht man das:
Sie haben einen Link zu Herrn Hüfners Text in Ihrem Beitrag, aber nur die Überschrift angezeigt. Klickt man die an, kommt man zum Text.
Wenn ich einen Link anhänge, rufe ich den Text in Google auf, kopiere die darüberstehende Code-Zeile und setze sie in meinen Kommentar oder Beitrag ein, wie vorhin (18:14 h geschehen und nachstehend zu sehen). Dann kommt aber die komplette und recht lange 'https://www.......' -Kennung.
Wie kann ich erreichen, dass bei solchen Links auch nur die Überschrift erscheint?
SIe müssen oben das Feld "LInk einsetzen" aufrufen, manchmal setze ich auch den Link im Text am Schluss direkt ein. Ich bin aber kein Sb-Experte, muss mich da auch erstmal mühsam einfummeln. Viel Erfolg.
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Der Ihrem Beitrag verlinkte Text von Martin Hüfner (https://www.wallstreet-online.de/nac...r-deflation)
ist sehr interessant, man lernt halt nie aus.
Vielen Dank für die Weitergabe.
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