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Fachkräfte

Von wize.life-Nutzer - Freitag, 17.04.2015 - 14:42 Uhr

Ist es nicht so,das die Industrie es versäumt hat die Fachkräfte auszubilden.
Ich habe Schlosser im Osten gelernt.In den 70 ger.Jahren.Dort gehörte Führerschein,oder Schweißen mit zu Ausbildung.Ebenso der Umgang mit Holz,oder Schmiedearbeiten.
Nach nur sehr kurze Zeit habe ich gemerkt das ich mit Arbeit keine Probleme haben werde.
Mit so eine Ausbildung bekommt man auch keine.Im Gegensatz zu Leuten die auch Schlosser gelernt haben,die aber große Probleme hatten einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen.
Der Grund dafür war das man hier aus dem Beruf Schlosser bis zur 10 verschiedene Kategorien gemacht hat.Man sollte dort wieder zurück kommen und die eigenen Leute ausbilden.In den Schulen
wurde Uns der Beruf schmackhaft gemacht.Das sollte bei den Investitionen eine große Rolle spielen.
Wer weiterhin an so einem System festhält der betreibt eine falsche Politik.

5 Kommentare

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Das ist selbstgemachtes Leid.Wenn denn ne Ausbildung in fast jeder Sparte Abi Gymnasium vorraussetzt wird über kurz oder lang kaum noch ne Lehrstelle besetzt werden können.
Dann ist wieder gut krähen um andere Länder ausbluten zu lassen weil man die "Fachkräfte"abwirbt.
Ja - genau da liegt das Problem. Ein Hauptschulabschluss wird heute gar nicht mehr anerkannt. Die Realschule rückt auf sein Niveau - der Betrieb will einen Abiturienten. Die derzeitige Schulreform, in der es kein "Sitzenbleiben" mehr gibt - sondern alle bis zur 10. Klasse mitgezogen werden hat meines Erachtens Schuld an dem Desaster. Die Lehrer sind teilsweise überfordert und motionslos. Sie ziehen ihren stoff durch - und wer die Prüfungen in der 10. schafft ist fertig, wer nicht - auch egal. DAs ganze Schulsystem gehört auf den Prüfstein - dann hätten auch "Nicht-Abiturienten" wieder einen Platz in der Gesellschaft.
In den Bauberufen Haupt und Nebengewerbe ist bei uns im Südwesten großer Fachkräftemangel.
Vor allem werden für Berufe wie Maurer, Gipser Sanitär,Elektro,Zimmerer usw nur wenige Lehrlinge ausgebildet da diese Berufe kein gutes Image bei den Schulabgängern haben.Zu schwere Arbeit teils mit Staub und Dreck verbunden und im Herbst und Winter keine Wohnzimmertemperaturen.
Ein "guter Handwerker" hat eine gute Zukunft vor sich und kann sich seine Chefs aussuchen.
Voraussetzung ist das der Beruf Freude macht,wenn das nicht so ist kommt der Betreffende auf keinen grünen Zweig.
Wie recht Du hast Heinrich.Doch die Schulen tun zu wenig.Und wie ich schon oben geschrieben habe,die Sparten die darf es nicht geben.Entweder ich bin Schlosser,oder ich bin es nicht.Man sieht so viele junge Leute die an Ihren Autos schrauben.Warum nicht einen Beruf draus machen.Ich habe jeden von Euch einen Punkt gegeben,weil jeder von Euch recht in dem hat was Er schreibt und wie Er das sieht.Ändern wird sich durch Unser Gespräch nichts,denn die Industrie möchte Billiger und Fertiger Arbeiter,Fachkräfte haben.Wichtig ist aber,man hat sich den Mist von der Seele geschrieben.
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