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Was waren die Trends, Macken und Spleens eurer Jugendzeit?

Was waren die Trends, Macken und Spleens eurer Jugendzeit?

Von News Team - Dienstag, 28.04.2015 - 09:46 Uhr

Man regt sich leicht mal über junge Leute auf, wenn Sie im Handy vertieft den Radweg blockieren, oder man schüttelt den Kopf, wenn sie unbelehrbar immer wieder schlechten Kaffee in Pappbechern für teures Geld kaufen. Aber wir waren alle mal jung und auch unsere Zeit hatte ihre Macken. Oder nicht?

Vorglühen aus Kostengründen

Ausgehen ist teuer. Daher muss man Auwege finden, um auf Touren zu kommen. Hatten wir früher mehr Geld, war das Bier günstiger oder einfach unser Anspruch bescheidener?


Liebeschloss am Brückengeländer

Manche Brücken sind mittlerweile mit so vielen kleinen Schlössern behängt, dass die städtischen Behörden diese regelmäßig entfernen lassen. Aus Sicherheitsgründen. War Herzchenritzen in Bäume besser? Oder was war euer Liebesbeweis?


Slow Food mit Gemüseschorle

Systemgastronomie nennt man es, wenn man lange auf Essen ansteht und dann ein Halbfertiggericht bekommt, das man schnell essen soll. Dazu eine Rhabarberschorle. Was waren die Essenstrends eurer Jugend?


Evian und Augustiner allzeit bereit

Ganz im Stile von Germany´s Next Top Models haben junge Damen jederzeit ein - natürlich stilles und natürlich französisches - Wässerchen in der Handtasche. Metrosexuelle Jungs dagegen flanieren gerne mit der Bierflasche durch die Städte. Hatten wir früher unseren Durst unterschätzt oder einfach nur zwischen den Gaststätten weniger getrunken?


Jogging und Workout für den Körperkult.

Laufen vor der Arbeit oder Fitnessstudio nach Dienstschluss gehören für viele zum Pflichtprogramm. War die Eitelkeit früher genauso verbreitet und haben wir sie nur mit anderen Methoden gepflegt?


Kaffee ist heute nur Eintrittsgeld für kostenloses WLAN.

Ein Bier in der Disco als Wegezoll, damit man 3 Stunden kostenlos (allerdings auch erfolglos) auf die Tanzfläche starren durfte? Ist das vergleichbar mit dem Starbuck Kult?


Heute mischt man sich persönliches Müsli zum Frühstück.

Machtübernahme am Frühstückstisch durch MyMüsli, Seitenbacher&Co. Sind Nutella, Marmelade, Rührei mit Schinken nicht mehr hoffähig? Haben wir uns jahrelang falsch ernährt.


Heute checkt man das Handy vor dem Aufstehen.

Die erste (und letzte) Aktivität des Tages ist für viele junge Menschen der Check von Nachrichten. Erst dann geht es zum Zähneputzen oder Kaffeemachen. Diese Zeit hatten wir früher gespart für andere Dinge. Etwa länger schlafen, oder?


Was waren die Trends, Macken und Spleens eurer Jugendzeit?

Fotoquellen in Erscheinungsreihenfolge: © CPinoB - www.pixabay.com; © ericdeluca - www.pixabay.com; © Efraimstochter - www.pixabay.com; © Nemo - www.pixabay.com; © Nemo - www.pixabay.com; © deluxtrade - www.pixabay.com; © julenka- www.pixabay.com; © Unsplash - www.pixabay.com

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105 Kommentare

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Damals war man genügsamer und man gab sich mit einfachen Dingen zu frieden. Es gab nicht alles, aber alles was es gab hatte Hand und Fuß.
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Damals war die Jeans noch mehr angesagt und das Cola ebenso, Rocker und Motorräder
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Solidarität war hoch im Kurs, das kapialistische System hieß freie, soziale Marktwirtschaft, die Gewerkschaften ware ein weit aus wichtigerer Teil der Gesellschaft, daher waren die sozialen Ungerechtigkeiten erträglicher...und man hatte im Job auch Planungssicherheit, Basis für Ehe und Familie. Alles in allem: Es war eine tolle Zeit..übrigens auch die Musik, der Rock'enroll.
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...mit superengen Jeans baden gehen im See, je mehr sich die "Alten" aufgeregt haben, umso mehr hats Spaß gemacht
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Ja liebe Freunde, ich bin Jahrgang 1954 - das ist die Generation, die Meister Nadelöhr und Zuckerstangen liebte und Lebertran verabscheute.
Für uns war „Stubenhocker“ ein Schimpfwort, wir spielten draußen Räuber und Gendarm.
Als die Mauer gebaut wurde, kamen wir gerade in die Schule.
Später dann wollten wir alle eine echte Jeans, natürlich eine Levi's.
Engumschlungen tanzten wir zu „Hey Jude“ oder rockten zu „Hang on Sloopy“.
Längst nicht alle Träume gingen in Erfüllung.
Aber es ist etwas aus uns geworden!
Tüchtige Konsumenten jedenfalls!!
Ich glaube wirklich (Jahrgang 1939) wir hatten eine tolle Zeit. die Armut haben wir nicht gespürt, weil alle arm waren, ein Lehrer half, dass ich zum Gymnasium kam-ohne Schulgeld. Spaß ohne Ende später, wenn der Tanzboden kochte, immer wenig Geld, dafür wurden die Mädchen über weite Wege nach Hause gebracht...knutschen ohne Ende. Es gab mehr Solidarität, viel Arbeit und Vollbeschäftigung, also Planungssicherheit, auch zum Heiraten und Kinderkriegen. Ein herrliches Leben, keinen Tag möchte ich davon vermissen.
Ja Manfred, du hast so sehr Recht !
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht".
Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher,Computer,Internet-Chat-Rooms.
Wir hatten Freunde!!!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!
und wir hatten freunde,und nicht neider wie heute
...und wir hatten keine handys!
(unpersönlich) ....finde ich
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Wir hatten lange keinen Fernseher ....haben Hörspiele im Radio gehört...samstags kam immer Kriminalrat Obermoos.....zum mitraten da hätte man bei uns eine Stecknadel fallen hören....und ich hörte gerne die Schlagerbörse auf HR.......als Teenager konnte ich mir dann meine Kleider schon selber nähen...bin gerne als Hippiemädchen rumgelaufen mit bunten Tüchern im Haar und Batikshirts....auch hatte ich mal die Franzenphase....Tasche..Jacke...Stiefelchen alles mit Franzen...für mich ne unbeschwerte glückliche Zeit...und auf vieles verzichten musste z.b. kein Urlaub...Papa war Alleinverdiener wir waren 5 Kinder.....
stimmt ne glückliche Zeit.....
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Die 70er waren für mich das schönste Jahrzehnt ! - Damals gab es moch vernünftige Musik und es war alles lockerer !
Alles gewiß nicht und längst nicht überall!
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SEX,, Drogs und Rocken Roll - und natürlich mein Motorrad! BSA 650 und Triumph Bonnville
Drops??
Aber Dieter - Keine DROPS sondern Drogs - wie Drogen - Haschisch. Joint etc.
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Pferde und Rindviehcher ! Country-Music !
Ohne Für und Wider ! Well
Wollte Cowboy lernen und bin es geworden ! Sure
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Trends: Pfennigabsätze, Petticoats, Elvis. Meine Macken: Das könnten eigentlich nur meine Eltern beantworten.
Spleens: Fällt mir nichts ein.
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