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Ulrike Mascher als Vorsitzende des VdK Bayern bestätigt

Ulrike Mascher als Vorsitzende des VdK Bayern bestätigt

Von Sozialverband VdK Bayern e.V. - Montag, 04.05.2015 - 09:18 Uhr

Wiedergewählte VdK-Landesvorsitzende Mascher setzt auf die Themen Altersarmut, Pflege und Inklusion Verena Bentele sorgt im Vorstandsteam für behindertenpolitische Unterstützung


Ulrike Mascher ist am 25.04.2015 mit überwältigender Mehrheit für vier weitere Jahre in ihrem Ehrenamt als Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Bayern beim 20. Ordentlichen VdK-Landesverbandstag in München von den etwa 200 Delegierten bestätigt worden. Sie erhielt in geheimer Wahl 97 Prozent der Stimmen. Die frühere Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium gehört seit zwölf Jahren dem Landesvorstand des VdK Bayern an und wurde im Januar 2006 zur Nachfolgerin von Horst Seehofer als Landesvorsitzende gewählt. Auf Bundesebene führt die Münchnerin seit September 2008 den VdK Deutschland als Präsidentin.

Neben bewährten Kräften aus dem VdK-Ehrenamt setzt der VdK Bayern mit der Wahl von VdK-Mitglied Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, in den Landesvorstand ein besonderes sozialpolitisches Zeichen in der Führungsspitze. „Der Sozialverband VdK kann als größter Interessenverband für Menschen mit Behinderung einiges bewegen, deshalb möchte ich mich hier in Bayern engagieren“, begründete die Münchnerin Verena Bentele ihre Kandidatur. VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher ergänzt: „Wir wollen, dass die politischen Anstrengungen für die Inklusion endlich richtig Fahrt aufnehmen. Ich freue mich daher sehr, dass Verena Bentele uns künftig unterstützen wird.“

Als weitere Schwerpunkte ihrer nächsten Amtszeit nannte Mascher die Bekämpfung der Altersarmut, die in Bayern erschreckend hoch ist, sowie die Fortsetzung des VdK-Einsatzes in der Pflegepolitik. „Menschenwürde kennt keine Altersgrenze“, stellte die wiedergewählte Landesvorsitzende klar. „Wie werden weiter gegen Pflegemissstände kämpfen.“ Zudem müsse die häusliche Pflege gestärkt und die Pflegeversicherung komplett neu aufgestellt werden, damit auch Menschen mit Demenzerkrankungen endlich angemessen versorgt werden können.

Der Sozialverband VdK zählt in Bayern aktuell etwa 633.000 Mitglieder. Das Mitgliederwachstum hält an: In den Jahren 2011 bis 2014 hat der VdK Bayern 197.848 Mitglieder aufgenommen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Der Anteil der VdK-Mitglieder in der bayerischen Gesamtbevölkerung beträgt 5,13 Prozent, von den über 50-Jährigen haben fast 11 Prozent der Bayern einen VdK-Mitgliedsausweis. VdK-Mitglieder finden in 69 Kreisverbänden kompetente sozialrechtliche Unterstützung in einem dichten Netz von Geschäftsstellen. Für seine Mitglieder haben die VdK-Beraterinnen und -Berater in den Jahren 2011 bis 2014 693.228 Sozialrechtsberatungen durchgeführt, 259.194 Anträge auf Sozialleistungen gestellt, 109.313 Widersprüche eingelegt und 34.796 neue Klagen beim Sozialgericht erhoben. Dabei wurden 118.607.902,46 Euro an Nachzahlungen erstritten.

Mehr über den Landesverbandstag des VdK Bayern erfahren Sie hier: Pressemitteilungen

9 Kommentare

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Frau Ulrike Mascher Staatssekräterin unter Müntefering hat an den Gesetzen und Beschlüsse zur Rente mit 67 Riesterbeschlüsse und Hartz 4 aktiv mitgewirkt deren Auswirkung sie jetzt bekämpft
Wie glaubwürdig ist das denn
Sozialverband VdK Bayern e.V.
Sehr geehrte/r CE ST,
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Richtig ist, dass VdK-Präsidentin Ulrike Mascher als Staatssekretärin unter Bundesarbeitsminister Walter Riester gearbeitet hat. Die „Rente mit 67“ wurde erst während der Amtszeit von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering Gesetz, für diesen war Frau Mascher allerdings nie tätig. Der Sozialverband VdK profitiert von Ulrike Maschers langjährigen berufspolitischen Erfahrungen. Sie kennt das politische und insbesondere das sozialpolitische Berlin sehr genau und ist eine ausgewiesene Fachexpertin in allen Fragen des wahrlich komplizierten und vielschichtigen Sozialrechts. Sie kommuniziert deshalb auf Augenhöhe mit den politischen Entscheidungsträgern. Auch deshalb ist es dem VdK möglich, Entscheidungen wie etwa in der Rentengesetzgebung (Anhebung der Mütterrenten, Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner) im Sinne unserer VdK-Mitglieder zu steuern. Ich denke, dass Ulrike Mascher eine sehr glaubwürdige Vertreterin für den Sozialverband VdK ist. Ich kenne Frau Mascher persönlich und kann Ihnen versichern, dass sie sich über die Maßen engagiert für die Anliegen der VdK-Mitglieder einsetzt. Was viele nicht wissen: Sie übt ihre VdK-Ämter rein ehrenamtlich aus, sie erhält also außer Reisekosten keinerlei Aufwandsentschädigung für eine VdK-Vollzeittätigkeit. Sie schlägt also keinerlei persönlichen Profit aus ihrer VdK-Tätigkeit.
Herzliche Grüße von Dr. Bettina Schubarth, Pressesprecherin des Sozialverbands VdK Bayern
Das mag alles seine Richtigkeit haben, Fakt ist dass Frau Mascher mitgewirkt hat bei dem Beschluss über die Rente mit 67 ..
Das hielt ich von Anfang an für falsch.
Es wird von unserem Staat soviel Geld ins Ausland geschafft, dann müßte auch Geld für die Rente genügend zur Verfügung stehen..
Der Staat macht sich ein schönes Gesicht und der Maurer kann arbeiten bis zum Umfallen... wo ist das gerecht ??
Sozialverband VdK Bayern e.V.
Sehr geehrt/e Rika,
vielleicht ist das nicht deutlich geworden, deshalb stelle ich es gerne nochmals dar: Frau Mascher hat NICHT mitgewirkt am Beschluss der „Rente mit 67“. Sie war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Abgeordnete des Deutschen Bundestags und somit nicht in entsprechender politischer Funktion im Bundesarbeitsministerium unter Minister Müntefering, der die „Rente mit 67“ auf den Weg brachte. Auch die „Agenda 2010“, die Kanzler Schröder 2003 vorstellte, die die „Hartz-Gesetze“ auf den Weg brachte, fiel nicht mehr in die Zeit der aktiven bundespolitischen Laufbahn von Ulrike Mascher.
Bei Ihrer (gerechten) Empörung bezüglich der Rentenpolitik sind wir komplett auf einer Linie: Der Sozialverband VdK setzt sich für höhere Renten und damit für eine gerechte Anerkennung der Lebensleistung ein. Deswegen kämpfen wir gegen eine weitere Absenkung des Rentenniveaus, weil immer mehr Ältere von Armut bedroht sind. Zudem sind die Rentenkürzungen der vergangenen Jahre noch längst nicht wieder ausgeglichen worden. Deshalb bleibt der VdK hier bei seinen Forderungen für armutsfeste Renten.
Herzliche Grüße, B. Schubarth
das war mir nicht bekannt dass Frau Mascher nicht mitgewirkt hat, ich wunderte mich schon, dass es zwischen dem VDK und Frau Mascher eine Zusammenarbeit gibt , wenn auch ehrenamtlich, wo doch VDK auch gegen diese Rentenpolitik ist.
ich glaube ich muß die VDK Zeitung intensiver lesen.
Jedenfalls danke ich Ihnen für die Aufklärung..
Schönen Tag.. LG.
Mus ich mich auch zurücknehmen habe ich nicht gewusst dass die aktive Zeit von Frau Maschner bei der Verabschiedung dieser Gesetze rum war .
Dennoch ist sie aktives Mitglied der SPD und da frage ich mich schon ob sie noch korrektiv etwas bewirken kann
CE St
Die Frage ist wohl nicht an mich gerichtet, dennoch erlaube ich mir mitzuschreiben...
Ich denke schon dass Frau Maschner noch etwas bewirken kann, dennoch wird allgemein abgestimmt und das ist in jeder Partei das gleiche....
Na ja als Verbandsvorsitzende hat ihr Stimme aufgrund ihrer Erfahrung doch schon mehr Gewicht als OTTO-Normalo
das glaube ich nicht, nicht mal Frau Merkel kann alleine bestimmen, das Gewicht haben ist das eine jedoch die Abstimmung bringt es an den Tag auf der anderen Seite wieder gut, sonst hätten wir irgendwann wieder einen Diktator mit Berater, darauf können wir doch gerne verzichten.... meinst Du nicht auch dass es dann so besser ist ???
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