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Wollt Ihr überhaupt in Rente gehen?

Wollt Ihr überhaupt in Rente gehen?

Von News Team - Freitag, 08.05.2015 - 15:58 Uhr

Immer mehr Leute arbeiten über die 65 Jahre hinaus. Konkret gesprochen, hat sich die Anzahl verdoppelt. Manche arbeiten sogar noch mit 74 und die Gründe fürs Weiterarbeiten überraschen. Wie sieht es bei Euch aus? Wollt Ihr in Rente gehen oder lieber weiterarbeiten?

Die Untersuchung zu diesem Ergebnis haben Wissenschaftler des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln durchgeführt. Interessant ist, dass es bei den Frauen einen Anteil von 5,5% ausmachen, während 10,5% der Männer weiterarbeiten. Fast doppelt so hoch.

Wer geht in Rente, wer arbeitet weiter?


Ob die Deutschen über die 65 hinaus arbeiten, hängt stark davon ab, was sie zuvor in ihrem Berufsleben gemacht haben und wie viel sie verdient haben. Was die Forscher herausfanden war, dass viele wegen geringen Einkommens nicht weiterarbeiten. Hingegen die sogenannten Gutverdiener zu denen zählen, die mit 74 noch arbeiten. Eine Rolle spiele dabei, dass der Beruf für diese Gruppe Selbstverwirklichung bedeute. Geld spielt demnach bei der Entscheidung keine Rolle.

Eine Rolle spielt aber der Partner. Arbeitet der nämlich weiter, arbeitet der andere meist auch länger. Außerdem ist der Fachkräftemangel ausschlaggebend. Firmen greifen immer häufiger auf ältere Arbeitnehmer zurück. Und, die Erwerbstätigkeit im Alter hängt von der Wirtschaftskraft der Region ab.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Arbeitet Ihr weiter oder geht Ihr in Rente? Warum?

Quelle: Viele Deutsche wollen gar nicht in Rente gehen

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646 Kommentare

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bin 68 und muss noch arbeiten, um zu überleben!!!!!!!!!!!!!!!!! Was für eine blöde Frage!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hatte mir meinen Lebensabend anders vorgestellt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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wollte nicht, wurde mir nahe gelegt zu gehen.
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Wenn ich in meiner Heimat bin, werde ich erst mal zum 3. mal die Schulbank drücken
:
Vorhaben:
Wiederholung HASA & FOS und anschließend theoretische Berufsausbildung (mit dazugehörigen Arbeiten in den Schulwerkstätten) als Schreiner-Schlosser-Raumgestalter .

Ist somit mein Fachabitur erreicht, dann will ich (Hoffentlich in der selben Schule noch) mein Lieblingsberuf erlernen; und das wäre zwischen Bauzeichner BIS ZUM Nahverkehrs-Ausbauplaner (inkl. Ingenieur und Architekt) .

Da ich Rentner und Erwerbsunfähig auf dem öffentlichen Arbeitsmarkt bin , würde ich dann gerne - wenn ich angenommen werde - bei den grünen/SPD und FRANKFURTER CDU im Römer in der Öffi-Planungsabteilung 2 1/2 mal die Woche tätig sein; SO mein Wunsch.

OB es noch was wird, ist die zweite Frage.

Hauptsache wäre das obenerwähnte schulische erstmal wichtig, damit man sich in der öffentlichen Gesellschaft nicht verascht fühlt und auch nicht für bekloppt gehalten wird.

Da ich auch lernbehindert bin und die doppelte Zeit bei einigen Stoff-Dingen brauche, hoffe ich, dass es inzwischen auch Förderschulen für Lernbehinderte geben wird , für weiterführendes - Abitur und Berufsausbildung 1.Klasse ( Bissens-class im Railjet) .

Naja; ich setze mich eh-scho' ein, für die Umwandlung der Eschersheimer Wichernschule; mal sehen, OB es was wird.

Mehr s. Facebook : Wichernschule-Eschersheim und das selbe auch auf > myblog.de/regiotramuli <
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wenn man arbeiten muss weil das Geld nicht reicht, dann ist etwas faul in unserem Land.
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Will man mit 63 als Freiberufler in Rente gehen, dann geht das so: Sachbearbeiter bei der Rentenstelle stellt ein paar Fragen, wie z.B. Sind Sie schwerbeschädigt, mindestens 50 %?
Antwort "nein."
Waren Sie die letzten 10 Jahre arbeitslos?
Antwort "nein."
Wieviele Krankenscheine hatten Sie? Antwort
"als Freiberufler muß man auch mit dem Kopf unterm Arm arbeiten."
Wie oft waren Sie in den letzten 10 Jahren im Krankenhaus bzw. in Kur?
Antwort "nie"
Dann seien Sie froh, Sie dürfen noch bis 65 arbeiten.
Das Leid des Frteiberuflers!!!!!
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http://www.nachrichten.de/wirtschaft...304996.html
Das habe ich gerade passend zum Thema gefunden
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Ich mag ja niemandem hier die Vorfreude trüben, aber man muss auch der Realität ins Auge sehen. Viele Senioren fallen nach dem Berufsleben in ein tiefes Loch. Emotional und auch finanziell. Rente heisst nicht gleich Dauerurlaub. Man muss sein Leben vollkommen neu organisieren sonst liegt man auf dem Sofa und wartet auf sein Ende. Die Falle ist häufig finanzieller Natur. Man muss auf jeden Fall mit geringerem Einkommen rechnen und somit hört die große Freiheit ganz schnell auf. Spätestens am Ticketautomat der Verkehrsbetriebe. Übrigens: Gesundheit ist auch nicht selbstverständlich!
Reiner ich sehe es ähnlich wie Du. Im Rentenstatus sollte man über die gleichen finanziellen Mittel verfügen können, wie während der Arbeitszeit. Dann ist es eine wunderbare Zeit ohne Hektik und Existenzangst. Man hat Zeit für Hobbys und alles was einem Freude bereitet. Nebenbei noch auf 450,00 Euro-Basis zu arbeiten ist super, man hat einen (fast) geregelten Tagesablauf und fühlt sich noch gebraucht aber ohne Streß. Wer eine soziale Ader hat, kann jederzeit im Ehrenamt arbeiten - ist auch ein gutes Gefühl.
Ich selbst habe auch durch ATZ eher aufgehört und bin erstmal 6 Monate auf Reisen gegangen und danach auf 400,00 Euro-Basis gearbeitet. Durch gesundheitliche Probleme seit 17 Monaten kein Nebenjob. Nun weiß ich, wie es ist, NUR von der Rente zu leben. Es ist beängstigend. Es reicht einfach nicht! Ich rate (besonders alleinstehenden Frauen) nicht vorher die Berufstätigkeit aufzugeben, denn man muss sich dann sehr einschränken.
Gabriele, ich kann das nachvollziehen. Es ist für viele ein finanzieller Abstieg wenn man in Rente geht. Besonders, wenn man füher geht. Ich hatte zunächst durch die ATZ 10 % weniger auf der Gehaltsabrechnung. Ok, das wußte ich vorher. Dann aber kam das Finanzamt und hat sich Jahr für Jahr einen Nachschlag geholt. Das wußte ich vorher nicht! Wenn ich in Frührente gehe, fallen zusätzlich noch 2 Monatsgehälter an Zusatzleistungen weg. Das sind Lücken, die erst mal geschlossen werden müssen. Und dabei auch noch fröhlich bleiben? Ich bin froh, wenn ich mir nicht eine preiswertere Wohnung suchen muß. Aber wovon einen Umzug finanzieren? Man sitzt da ganz schnell in einer Falle...
Reiner, Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe auch immer fleißig in eine Entgeldumwandlung eingezahlt (um vor allem in der Rente Reisen zu können) und dann mit der Einmal-Auszahlung schlägt sofort das Finanzamt zu. Da waren die ersten Tausend weg. Gleich gefolgt von der Krankenkasse, weil ich auf diesen Betrag nun 10 Jahre!!!! KV+PPV zahlen muß. Dieser Betrag ärgert mich besonders, weil ich jeden Monat damit konfrontiert werde. Einen privat Versicherten betrifft das übrigens nicht.
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Klaus Fabeck
Ich habe auch 45 Jahre gearbeitet, erst auf Montage dann selbstständig und jetzt ein Bürojob. Habe aber langsam genug gearbeitet und würde gern noch etwas anderes erleben. Aber da macht sich noch die Angst breit, nach der Rente seinen Lebenstandard nicht mehr halten zu können, da von meiner Rente ein Teil an meiner Exfrau geht.
Da kann ich ein Liedchen singen! Rund 20 Jahre Ehe kosten mich über 800 Euer von meiner Rente. Zum Glück habe ich noch eine Betriebsrente, sonst müsste ich mich sehr stark einschränken. Von Rente geniessen könnte dann keine Rede mehr sein. Darauf habe ich mich nicht mein Leben lang gefreut
Ja, freuen kann ich mich darauf auch nicht. Werde wohl noch etwas hinzuverdienen müssen. Leider habe ich noch keine Idee wie und was ich machen könnte. Bei Selbstständigkeit ist immer auch meistens ein Risiko dabei.
Ein finanzielles Risiko sollte man nun nicht mehr eingehen. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Ich habe für mich Networkmarketing entdeckt. Das geht ohne Investitionen und somit auch ohne wirtschaftliches Risiko
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ich freue mich auf meine Rente,muß noch 3 Jahre wurde gerne noch Teilzeit arbeiten denn ganz aufhören ist bestimmt nicht so einfach vorallem wenn mann Alleine ist so wie ich,
Ich bin derzeit in Altersteilzeit und werde im Herbst in vorgezogene Rente gehen. Ich habe den Ruhestand also schon proben können und festgestellt, dassmir dieser Zustand nicht gut tut. Meinem Bankkonto übrigens auch nicht. Also übe ich nebenbei eine selbstständige Tätigkeit aus. Jetzt, nach einem gut bezahlten Job, noch einmal Tagelöhner zu werden, kann ich mir nicht vorstellen.
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O ,ich freue mich schon in Rente zu gehen! Dann wird es spannend und mein Lebensgefühl wird steigen...
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