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5 Gründe, warum Politiker nicht zu beneiden sind

5 Gründe, warum Politiker nicht zu beneiden sind

Von News Team - Montag, 11.05.2015 - 18:00 Uhr

In vielen Diskussionen wird der Politik und den Politikern der schwarze Peter zugeschoben. "Politiker-Bashing", sprich seinen Unmut gegenüber den Politikern kundzutun, gehört mittlerweile fast zum guten Ton. "Die wollen sich doch nur die eigenen Taschen vollmachen, ... die haben doch keine Ahnung vom echten Leben", heißt es dann unter anderem. Zu fast jedem Thema wird von irgendeiner Seite die Schuld beziehungsweise der Sündenbock bei den Politikern gesucht. Dass bei aller, zum Teil ja auch berechtigten Kritik der Politiker an sich nicht unbedingt zu beneiden ist, lest Ihr hier:

1. Job auf Zeit und Mut zur Niederlage

Wer eine sichere Arbeitsstelle sucht, der ist in der Politik nicht unbedingt gut aufgehoben. Man hat einen Job auf Zeit, von Wahlperiode zu Wahlperiode muss man sich in einer Demokratie neu um die Stelle bewerben. Auch muss man gut mit Niederlagen umgehen können, da man vor Wahlschlappen nicht gefeit ist und diese dann manches Mal auch noch mit guter Miene in eine TV-Kamera kommentieren muss. Für viele kommt bei diesen Aussichten kein Neid auf.

2. Das Bild in der Öffentlichkeit

Ärzte, Polizisten und Handwerker genießen laut einer Umfrage in Deutschland ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Politiker dagegen rangieren zusammen mit Rechtsanwälten auf den hinteren Plätzen, was den "guten Ruf" angeht. Wer Politiker wird, muss von vorneherein mit dem Negativimage seines Berufstandes leben. Nicht unbedingt beneidenswert.

3. Öffentliche Person

Als Politiker wird man zur öffentlichen Person. Egal ob Gemeinderat oder Bundestagsabgeordneter: Jeder Satz, jede Handlung kann oder wird von der Öffentlichkeit wahrgenommen und bewertet werden und kann tags darauf in der Zeitung stehen. Allzuviele Fauxpas kann man sich da nicht erlauben. Jeder Schritt und jedes Wort sollte wohlüberlegt sein. Auch dieser Teil der Politiker-Jobbeschreibung lässt nicht jeden vor Neid erblassen.

4. Parteipolitik

"Schlimmer als der Feind ist nur der Parteifreund" besagt ein politisches Sprichwort. Um also ein politisches Amt bekleiden zu dürfen, bedarf es auch den einen oder anderen Punkt- oder K.O.-Sieg in innerparteilichen Machtkämpfen. Das geschickte Umgehen und Hantieren mit Intrigen scheint wohl auch zum nicht unbedingt neidauslösenden Anforderungsprofil eines Politikers zu gehören.

5. Immer präsent

Auch bei den Arbeitszeiten eines Politikers wird nicht allzu großer Neid aufkommen. Egal ob auf Bundes- oder auf Kommunalebene, die Volksvertreter müssen flexibel und präsent sein. Sitzungen und Tagungen an Wochenenden oder Feierlichkeiten von Vereinen oder der freiwilligen Feuerwehr erwarten und erfordern häufig die Anwesenheit der Politiker. Das ist mit einer 40-Stunden-Woche oftmals nicht zu bewerkstelligen.

Sind Politiker nicht zu beneiden oder sind sie selber Schuld an Ihrem schlechten Image?

29 Kommentare

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Wer sich hier in SB durchsetzt, ein Gefolge gewinnt, sollte in die Politik gehen. Da bekommt er noch das fette Geld und wenns mißlingt hat er so viele Kontakte, dass er keine Sorge haben muss in hartz zu fallen...
Ich bin Ehrenamtlich tätig und bekomme noch nicht einmal Sitzungsgeld oder Fahrgeld.
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Wenn ich mir die gebetsmühlenartige Phrasendrescherei der Politiker aller Parteien, gerade nach Wahltagen anhöre, könnte ich die Krätze kriegen. Nur Sieger allerorten!
Sie glauben, die Wähler -auch ihre eigenen- mit ihren Statements verarschen zu können.
Politiker sind nur noch Verwalter!
Sie müssen ihre Visionen und Ideale auf dem Weg nach Oben über Bord werfen und sich dem Parteiproporz und dem Lobbyismus verschreiben, sonst haben sie keine Chance mehr auf "Karriere".
Und in dieser "Karriere" legen sie den Grundstein für die "Karriere" nach der "Karriere", die allein schon mit satten Pensionsansprüchen lukrativer ist, als sich der kleine Mann vorstellen kann....
ich wünschte mir die Schmitts, Wehners, Straußs und auch die jungen (mir unsympathischen) Geißlers zurück ...
die heutige Politikergeneration mit ihrem "Abnickverhalten" macht mir Angst ...
gibt es eigentlich noch die Jusos??? .... wenn ich an früher denke, was die der SPD für ein Feuer gemacht haben ... und heute -handzahm von Gabriel und Nahles an der Kette geführt!
und so geht´s in jeder Partei!! ... junge "Politiker" mit 25 Jahren, die -hörig dem Diskret von der Parteispitze- schon auf "Kurs" gebracht worden sind -auch mit der Aussicht auf größtmögliche Rundumversorgung!!
Wo sind die Visionäre wie es ein Brandt, ein Kennedy und vielleicht auch ein Gorbatschow war???
Moin TT nach dieser nachvollziehbaren Analyse steht Deine Antwort aber noch aus .... Ist eine Politikerin heute zu beneiden oder nicht ...???
da ich mit der angeblichen "Moral" nicht viel am Hut habe Johannes, sage ich ganz klar: JA!
.. oben das soll natürlich Dekret heißen -war leicht in Rage
@Dagmar ... unrefektierte Emotionen
Soll das ein Joke sein?

nur ganz kurz: Ohne Kennedy (oder besser ohne die Kennedys) gäbe es dieses Welt wohl gar nicht mehr so, wie wir sie kennen! Gerade während der Kubakrise, war eher es, zusammen mit seinem Bruder, der entgegen der Meinung all seiner Militärs die militärische Auseinandersetzung zwar angedroht, aber solange hinausgezögert hat, bis die Sowjets einlenkten -das gleiche passierte übrigens als sich in Berlin Panzer der Amis und der Russen auf 20 Metern gegenüberstanden!!
Damals war Berlin fast verloren! Beide Male stand die Welt kurz vor einem 3. und wohl entgültigen Weltkrieg.

Und wenn du gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass ich ganz bewusst Namen aus verschiedenen Parteien und Blöcken genannt habe um auf den Kern der Frage einzugehen. Egal was die Herren geleistet haben oder wie man zu ihnen stand, aber sie polarisierten und standen für was auch immer ein -und sie mobilisierten Wähler, Wahlinteresse oder überhaupt politisches Interesse!!

und heute? ... heute ist durch die "alternativlose" Politik der stromlinienförmigen Politiker aller Parteien genau dieses Interesse mehr und mehr rückläufig! ... daher auch das schlechte Image!

und, was wichtiger ist: dieses verminderte Interesse schadet der Demokratie, wie du an den immer geringer werdenden Wahlbeteiligungen ablesen kannst und die darüberhinaus den mehr und mehr extremen Gruppierungen zum Vorteil gereicht!

selbst wenn es als Beleidigung aufgefasst würde (es wäre übrigens meine erste auf SB) ich denke es wäre für dich besser du gingst wieder an den Herd und würdest deinem Männe eine Dosensuppe warm machen, bevor du irgendwelche kruden Thesen in die Welt setzt und Unkenntnis unterstellst!!

schönen Tag noch...
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ein hoch auf dieses mitleidsgejammere! ist einer dieser brüder dazu gezwungen worden? hat einer dieser zivilversager im beruf diese privilegien? welcher dieser selbstversorger hat je etwas geleistet außer sonntagsreden schwingen?
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Wenn ich meinem Wählern gegenüber die Wahlversprechen nicht halte muss ich doch mit so einem schlechtem Image rechnen.
Manfred... die Frage ist doch eigentlich ...Wird nicht zu viel versprochen?? Oft können sie garnicht halten was sie versprechen...
.. richtig Manfred Fiebig.. aber bist Du wirklich der Meinung, dass das neu ist???
Geheimdienste spionieren überall und spielen sich gegenseitig aus.. ich hatte da noch nie Vetrauen.. nur jetzt ist es mal richtig an die Öffentlichkeit gedrungen....

Demokratie.. bist Du nicht auch der Meinung, dass wir eine demokratische Diktatur haben ????
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Ich könnte jetzt einen Roman schreiben, worum ich Politiker beneide.. ich lasse es lieber und schließe mich Sonja Huellein an...
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sie tun mir wirklich leid .... weil sie ja so sorglos leben können ...sich keine Gedanken machen müssen ob das Geld jeden Monat reicht ...dass sie sich jedes Urlaubsziel leisten können ....in den besten Hotels wohnen und in den Gourmetrestaurants speisen ... und wenn sie auf der Arbeit Mist bauen , weiterhin noch soviel Geld bekommen dass sie sich durchaus noch alles leisten können ....neeeee so ein Leben möcht ich nicht ...wirklich nicht zu beneiden
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doch ..Politiker sind zu beneiden um ihren sehr gut bezahlten Job. Brauchen nix zu tun ,brauchen nicht zur Arbeit erscheinen (seht euch die leeren Sitze bei Bundestagsdebattenn an ). Verantwortung übernehmen für ihr Tun gibt es nicht .Für Fehler haftet der Steuerzahler. Wie sie die Hand heben sollen bei Abstimmungen sagt ihnen ihre Partei vor (oder ein geheimer Sponsor). Nach wenigen Jahren Nixtun auf der Abgeordnetenbank ist ihre Rente "sicher".
Wie sang einst Reinhard May ? nichts kann schöner sein auf Erden als Politiker zu werden .....
Aber tauschen mit denen wollt ich nicht. Sie schämen sich doch jeden morgen vor ihrem Bild im Spiegel und denken innerlich ? was bin ich blos fürn Arschkriecher
Uli, wenn die sich vor dem Spiegel schämen würden, wären sie keine Politiker. Die Menschen verarschen ist das erste was man als Politiker beherrschen muß.
Das fängt auf dem kleinsten Dorf schon an.
prima Kommentar ..danke dir .Ich seh das auch so
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Mir kommen gleich die Tränen.
So eine Liste kann man zu jedem Beruf schreiben, außer Beamte und Lokführer.
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Natürlich sind sie notwendig, sehr sogar. Die Häme vieler ZeitgenossInnen haben sie nicht verdient, da sie einen Vollzeit-Job haben. Auch der Verdienst, gemessen an der Arbeitszeit, ist nicht sonderlich hoch.
Ein schlechtes Image bekommen sie zwangsläufig, da sie nie die Erwartungen ihrer Wähler erfüllen können. Kürzlich war ich in einer Bürgerversammlung eines Bundeslandes, wo ein Bürger den Regierungschef doch tatsächlich um Ünterstützung bei seiner Heizkostenabrechnung bat, da sie seiner Meinung nach ungerecht sei. Der blieb sogar verbindlich und empfahl einen Mieterverein.
Selbst bei einem solchen Schwachsinn noch souverän bleiben, das zeichnet einen guten Politiker aus.
Unsere Demokratie braucht engagierte Menschen, die sich in der Politik engagieren. Die vielen Besserwisser, die es auch in SB in Mengen gibt, sollten sie einfach ignorieren.
liche Grüße an alle engagierten Politiker
Karl-Heinz Ernst, kannst Du nur deine eigene Meinung akzeptieren?
Karl-Heinz Ernst Du solltest Dagmars Ratschlag beherzigen. Denn Deine Nörgelei zeigt wenig Sachverstand und eine gewisse Unreife.
Dagmar F.
Dagmar F., ganz lustige Reaktion von Karl-Heinz. Leider nicht mehr lernfähig!
Das muss mir entgangen sein. Wo treibt sie Krieg. Im Mittelmeer, wo 2 Fregatten der Bundesmarine Flüchtlinge retten?
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Ach du grüne Neune! Was ist denn das für ein Thema???
"Arme" Politiker!
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