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Was Frauen wirklich denken: Warum darf eine 65-jährige noch Mutter werden?

Von wize.life-Nutzer - Montag, 25.05.2015 - 09:39 Uhr

Annegret R. ist 65 Jahre alt. Sie wurde nicht zum ersten Mal Mutter. Sie ist 17-fache Mutter und siebenfache Großmutter. Ihre Schwangerschaft machte Schlagzeilen, weil sich die 65-jährige in der Ukraine Eizell- und Samenspenden im Labor gezeugte Embryonen einpflanzen ließ. Nun sind die Kinder da, zu früh und liegen auf Intensivstation. Sie werden noch wochenlang im Krankenhaus versorgt werden müssen.

"Nicht alle Kinder werden gesund nach Hause gehen".


Auch wenn die Ärzte den Kindern gute Überlebenschancen geben, sind sie - laut Focus-Beitrag - davon überzeugt, dass sie gesundheitliche Schäden davontragen könnten. Die Kinder kamen mit Notkaiserschnitt in der 26. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Die Mutter durfte die Kinder zwei Tage lang nicht sehen. Die Geburt hatte sie sehr erschöpft, jetzt sei die Mutter - so berichtete der Sender RTL - wieder auf der Wochenbettstation und es bestehe für sie kein Risiko mehr.

Ihre Kinder mussten in den Brutkasten, weil sie - zwischen 655 und 960 Gramm schwer - nicht voll entwickelt sind. Bis zu ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus werden Wochen vergehen und die Prognosen der Ärzte sind erschütternd - und ernüchtern.

Die Überlebenschance für Frühgeborene dieses Stadiums liegen bei mehr als 90 Prozent, sagte Prof. Gerhard Jorch, Leiter der Universitätskinderklinik in Magdeburg. Die drohenden langfristigen Schäden wiegen hingegen mehr als das Sterberisiko, erklärte Prof. Matthias Beckmann, Direktor der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Man muss mit chronischen Problemen vor allem im Bereich Lunge, Darm, Augen und Gehirn rechnen.

Was auch immer passieren wird - es bleiben viele Fragen:

Muss eine 65-jährige Frau, die bereits Kinder hat, noch einmal schwanger werden? Darf sie das? Darf sie ihren Kindern eine solche Zukunft zumuten?

Eine Kindheit mit einer Mutter, die sehr wahrscheinlich nicht mehr da sein wird, bevor sie erwachsen sind? Ein Leben mit bleibenden Schäden?

Ist das wirklich Mutterliebe? Oder einfach nur Egoismus? Und ist da nicht der Gesetzgeber gefordert?

Paare, die adoptieren wollen, haben hohe Auflagen zu erfüllen. Warum gelten diese nicht in einem solchen Fall?

69 Kommentare

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ein Mensch hat seine eigene Meinung,aus seiner eigenen Sicht
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Normalerweise bin ich kein harter und verurteilender Mensch, aber hier kommt mir nur 1 Kommentar in den Sinn: Es gibt so'ne und solche Messies. Nur dass hier menschliche Wesen unter diesem zwanghaften Sammeln leiden müssen. Wenn ich eines ihrer Kinder wäre, würde ich doch immerzu denken und fühlen: Ich reiche meiner Mama nicht, ich bin nicht genug. Ein Trost: Meinen Geschwistern geht es genauso! erschütternd !
Woher wissen Sie denn, wie es den Kindern geht? Es scheint nämlich allen Familienmitgliedern recht gut zu gehen.
Nach Ihrer Theorie müsste jedes Kind jeder anderen Mutter denken "ich bin meiner Mutter nicht genug", sobald weitere Geschwister zur Welt kommen.
Es ist doch wohl ein Unterschied, ob man drei, vier oder 16 Geschwister hat!
Und worin liegt dieser Unterschied? Gilt Ihre Definition "Ich reiche meiner Mama nicht, ich bin nicht genug" nur für das erste, das zweite, das dritte oder welches später zur Welt gekommene Kind?
Und eine Kinder liebende Mutter mit Messie zu bezeichnen, finde ich ungeheuerlich!
Ach, was man so alles für Liebe hält!
Ich habe auf einem Keramik Teller gelesen: jeder Mensch ist anders albern.
Jeder hat wohl irgendeinen Spleen. Aber das ist ja gerade das Interessante an den Menschen, dass nicht alle im Denken, Handeln und Aussehen gleich sind.
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ich finde , man sollte die Frau in Ruhe lassen ,schliesslich werden wohl einige ihrer 17 anderen Kinder den Letztgeborenen zur Seite stehen , mir geht dies Getratsche unendlich auf den Geist
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Ich empfinde es als komplett gegen die Natur in dem Alter noch Kinder zu bekommen. Die Frau ist nun wirklich nicht mehr im gebärfähigen Alter. Das sollte Frauen im gebärfähigen Alter überlassen werden. Da stimmt auch der Stoffwechsel noch. Was technisch möglich ist, kann ein unverantwortlicher Eingriff in die Natur sein.
Ich empfinde so etwas als geradezu grotesk bei aller Liebe zur Selbstbestimmung.
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Wen geht es etwas an, ob und wie viele Kinder eine Frau bekommt? Ich kenne Annegret R. nicht persönlich, aber gemäß den in den Medien verbreiteten Bildern und Schilderungen hat sie ihre bereits bisher gezeugten und großgezogenen Kinder bestens versorgt, es scheint sich um eine glückliche Familie zu handeln. Also lasst doch die Frau in Ruhe, sie wird auch den 'neuen Nachwuchs' bestens versorgen, betreuen und erziehen, was sie sich ja offenbar zum Lebensinhalt erwählt hat.
es geht ihre Kinder was an...aber die sind noch bisschen klein um sich selber zu wehren
Ach ja, und wie viele Kinder in 'normalen' Familien werden misshandelt und nicht liebevoll erzogen? Diese Mutter sorgte bisher jedenfalls bestens für ihre Kinder und daher sollte man sie in Ruhe lassen.
diese Kinder kann sie definitiv nicht bestens versorgen...und das finde ich den Kindern gegenüber nicht fair
Es gibt übrigens auch negative Medienberichte...in einem ein Interview mit einer Tochter, die sich bitter beklagt.
Aber mein Beileid wenn du deine Meinung nur aus den Medien beziehst
Und woher beziehen Sie Ihre Informationen? Etwa nicht aus den Medien? Außerdem kann man aus den Medien Informationen beziehen, eine Meinung muss man sich aber selbst bilden, die kann man nicht 'beziehen'.
ich beziehe meine Meinung diesbezüglich daraus dass ich rechnen kann
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..nunja, es war ihre Entscheidung, das gilt es zu respektieren - so umstritten sie auch ist.
Ich persönlich finde es ein wenig respektlos dem Leben gegenüber, nicht ihr gegenüber, denn es war ihre Wahl.
Aber: Was soll das? Wofür und wozu soll das dienen...?
Welche Chancen haben die Kinder? Sie werden die Leidtragenden sein...
Mit 65-66 - schlaflose Nächte, ruhelose Tage. Wer möchte das noch haben? Die Frau tut mir nur leid.
Mir nicht, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.....
Sie tut mir nur leid, weil die Folgen "der Menschen Wille" - nicht überschaubar sind. Es ist nur ein Experiment mit Menschen. Welche gesunde +60- jährige kommt auf die Idee die Kinder zu züchten. Die Kinder sind nur aus der Laune nicht aus der Liebe ... entstanden. Was ist, wenn sie irgendwann nach ihrer Abstammung fragen. Ob die Frau noch ihnen eine Erklärung abgeben kann?
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Unverantwortliches denken einer Frau ...Für mich ist sie nicht ganz dicht !!!
Genauso ist es. Unverantwortlicher Egoismus.
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Es bleiben viele Fragen offen.Ob sie sich aller Risiken bewusst war?Ob es sinnvoll ist in diesem Alter noch Kinder in die Welt zu setzen?Wie sieht das Leben der Kinder bei Behinderung später aus?
Das und vieles mehr muss Sie selbst mit ihrem Gewissen vereinbaren.
Mir stellt sich die Frage was haben sich die Ärzte die die künstliche Befruchtung vorgenommen haben dabei gedacht,oder war man nur an der experiellen und finanziellen Seite des Tuns interessiert.Gerade Sie müssten sich eigentlich der Risiken so einer Schwangerschaft im klaren sein.
Da geht es nicht nur um diese Frau,sondern um die Kinder.Die armen Würmchen.
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Finde es auch unverantwortlich und sehr egoistisch, an die Kinder wird überhaupt nicht gedacht.
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Diese Frau leidet unter übersteigerter Eitelkeit und Selbstsucht, sie will im Mittelpunkt stehen.
Ein geringes Selbstwertgefühl hat sie in diese Selbstverliebtheit getrieben, gepaart mit Egoismus hat sie nie an die Kinder, sondern nur an sich, gedacht.
Diese Kinder werden ihr ganzes Leben lang gesundheitlich und seelisch darunter leiden.
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