wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Die"Neuen Alten" kommen!

Von wize.life-Nutzer - Montag, 06.07.2015 - 17:49 Uhr

Datum 04.07.2015
Willi Löhr, Kommunenpräventologe

Sehr geehrte Damen und Herren, es ist ein gesellschaftlicher Umbruch im demografischen Wandel zu spüren und er geht bis in die Fußspitzen hinein.
Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei und die lokalen, neuen Netzwerke in den Städten und Dörfern haben nun eine neue Laufrichtung: "Generationenübergreifend für "Jung und Alt" zu wirken. Es soll unseren Kindern, Enkelkinder und Urenkel neue Wege aufzeigen.
Es wurde auch aktuell im 11.Seniorenkongress 2015 in Frankfurt vermittelt!
In einer Simultan -Übersetzung(2.7.2015 Seniorenkongress) für Towards AN AGE-Friedly Europe hat "Brüssel" für "Gesundheit im Alter, die deutschen Kommunalentwicklungskonzepte kritisiert, es wird nicht erkannt, was im gesellschaftlichen Wandel wirkt! Ich nenne es Selbstgenügsamkeit der Überschätzung für unsere Generationen 2020/2030!
Es ist eine gesellschaftliche Herausforderung 2030 fürALLE und mit"ALLEN".
Oder wollen wir, dass unsere Kinder und Enkelkinder 2030 auf uns zeigen "Väter und Mütter, Politiker und Kirchenführer habt Ihr euch verkaufen lassen oder habt Ihr nicht an uns gedacht für unser LEBENSALTER 2050!

Staatsverschuldung Deutschland:
2.064.578.303.608

Zuwachs pro Sekunde:
439

Oder wurde das "Denken" für die Zukunft abgeschaltet oder falsch eingeschätzt?
Der Demographiewandel und der Schuldenprozess sind doch seit 1970 bekannt?

Alter hat Potentiale und von wegen „Altes Eisen.“ Alter hat Zukunft und bietet uns in der dritten Phase „Buntes“ im Leben.
Bis zur vierten Phase...
Die geistige Energie im Alter, sind die Stärken des Alters, weil eine ältere werdende Gesellschaft uns neue Chancen bietet.
Alter bedeutet nicht immer nur Demenz, Einsamkeit und Ängste, sondern wir dürfen dem Alter ein erfülltes Leben geben.
Schön, wenn eine achtzig jährige Frau noch in der Lage ist, ein Schachspiel zu beherrschen oder mit den Enkelkinder oder Patenkinder spielt.
Es sind alte Vorstellungen (Altersmuster) aus der Lebenswelt frührer Generationen, die uns nun zum Umdenken fordern. Ergreifen wir diese Chance!

Durchschnittliche Lebenserwartung war bei etwa 50 – 60 Jahre!
Die alten Altersbilder unserer Kindheit stimmen nicht mehr mit der heutigen Wirklichkeit überein.
Der Gedanke vom Lebensbogen in den frühren Jahren steckt weiterhin in den Köpfen der Menschen. – Von der Lebensmitte an geht es abwärts?!
Der Ruhestand ist in diesem Bild eine Restzeit, die irgendwie bewältigt werden muss. Ohne Vorbereitung auf den Ruhestand, kommt es zu fatalen Folgen!
Bedauerlich, das im Lebensalter, der Lebenssinn immer noch nicht erkannt wird. Weil das christliche Weltbild heute bei den meisten Menschen keine Rolle mehr spielt. Christliche Traditionen ja, aber „Glaube“ als Ziel im Endalter zu betrachten, fehlt uns!
Weil in der Gesellschaft noch immer ein Altersbild(Muster aus vergangenen Jahrzehnte-Alter heißt Pflege) herrscht, das längst nicht mehr zutreffend ist, werden Ältere gering geachtet, ausgegrenzt, diskriminiert.

Ältere sind alte Menschen, vorwiegend allein lebend, sozial isoliert, mit unzureichendem Einkommen, schlechtes Wohnen, schlechte Gesundheit, Unzufrieden, unwillig, neue Kontakte zu knüpfen, ohne Energie, begeisterungsunfähig und Antrieb fehlt.
Sie sind nicht mehr bereit, sich fortzubilden oder persönlich weiter zu entwickeln.
Wenn wir danach handeln, werden uns im Alter, der Stillstand und die Vereinsamung uns treffen! Nur klagen auf Krankheit, wird uns nicht weiterbringen, wir schaffen uns damit nur eine Schutzbehauptung.
Keine Bewegung, schlechte, unzureichende Ernährung wird zur Krankheit im Alter. Ja, wenn wir uns in der Jugend nicht schon damit beschäftigen, wird das Alter zu Last. Ein Problem, wenn wir noch 25 Jahre Lebensalter von 65 – 80 Jahre und älter erleben. Kirchengemeinden, Seniorenvereine und Wohlfahrtsvereine brauchen zwar den Kaffeenachmittag für soziale Kontakte.
Neu ist: "Wir brauchen soziale, gesundheitliche Ausbildung, Bildung im gesellschaftlichen Wandel und eine wechselhafte Kultur wie im Alter gelebt/erlebt werden kann!

Alles hört sich an, als wäre das Alter ein schlimmer Zustand, den man am besten möglichst vermeiden oder übergehen will.

Bei meinem Fragetest bei Senioren: „Was gibt uns im Alter Sicherheit?“
Folgende Merkmale wurden genannt:

1. Mein Partner, mein Lebensgefährte
2. Meine Kinder, meine Enkelkinder
3. Meine Wohnung, mein Altenheim
4. Der christliche Glaube fiel unter den Tisch, keine Bindung.
5. Demokratie mit politischen Entscheidungen wurde erst gar nicht genannt.
6. Traurig, aber wahr! Wo sind die Werte geblieben?

Wir dürfen die Stärken des Alters hervorheben und neue Rahmenbedingungen für die Zukunft schaffen.
Nicht der Einzelne, sondern die Gemeinschaft. Oder lebt der Mensch nur für sich allein?

Allein geht man ein!

Solange wir aber mit der Angst vor Verluste leben, keine politischen Vorbilder haben, sind wir in den Begriff, unser Leben resignierend zu beenden.
Unsere Politik wird von Machtkämpfen, Kirchturmdenken und von Unwissen an der Basis (Bürgerwünschen) beherrscht. Solange diese Politik sich von Lobbylisten beherrschen lässt und keine Änderungen herbeiführt, sind wir auf der falschen Fährte.
Politik sollte von Politiker gemacht werden, aber nicht von Arbeitsgruppen unterschiedlicher Qualitäten. Politik mit Herz und Verstand, dafür muss der eigene Egoismus ausgeschaltet werden.

Politik ist auch Seniorenarbeit, Seniorenpflege und Seniorenentwicklung. Halbherzigkeit bringt uns nicht weiter!

Im demographischen Wandel -Quatsch, mit einer Folie seit 3 Jahrzehnte durch Land zu ziehen, mit immer wieder neuen Zahlen und einer Katasstrophenstimmung- es geht um einen gesellschaftlichen Wandel des neuen Denkens.
http://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Demographie
Wir können und wünschen uns eine Grundbasis des Alterns zu schaffen, die den Bürger und die Kommunen näher bringt.
Zusammenarbeit ist das Schlagwort! Die Gesundheitsprävention, Leben im Alter und eine sinnvolle Familienpolitik braucht dringend neue Impulse, die in der Zeit einer Krise angepasst ist.

Aus meiner Lebenserfahrung und als zukünftiger Kommunenpräventologe bietet sich an, ein Teil im Bild des Lebens bei zu steuern.
"LiGmA -Leben in Gemeinschaft mit Allen!" Aber keine PEGIDA!
Mit kleinen Mosaiksteinen setzen wir unser Bild im Alter zusammen. Wir dürfen lernen, was für Menschen eine Brücke ist und die alten Mauern abzureißen. Oder haben wir den Mut dazu verloren? Wo sind unsere Windmühlen, die frische Gedanken für das lebendige Alter liefern!
Unser Leben verändert sich in dem Moment, in dem wir eine neue, konkrete und überzeugende Entscheidung treffen.
Leben ist da, wo auch Krisen bewältigt werden mit "Anderen"

Wir brauchen Menschen mit „Leitbilder“ zum Leben und die folgende Merkmale und Antworten besitzen.

1. Dankbarkeit zu zeigen.
2. Interesse an der jungen Generation
3. Geistliche Beweglichkeit, auch im Alter
4. Aktiv zu sein, Beweglichkeit und Gesundheitsvorsorge frühzeitig zu beginnen!
5. Den Wunsch, anderen das Leben zu erleichtern.
6. Empfindsamkeit und Mitgefühl zu entwickeln.
7. Tiefe Gefühle (Liebe) zum Partner/Ehefrau und allen Mitmenschen.
8. Verzicht auf Macht und Einfluss an Menschen auszuspielen.
9. Ein Rechnen mit der Kraft des Gebetes, was nur durch Vertrauen im Glauben geschieht.
10. Keine Angst vor dem Tod, denn Geburt, Leben und Tod sind eine Einheit.
11. Dass Gott, zwar nicht alle unsere Wünsche erfüllt, aber seine Verheißungen.


Endet eine fundamentale Trägheit damit? Denn wir haben kein Erkenntnisproblem ,sondern in allen Bereichen von politischer Führung und einer Kirche/Volkskirchen ein soziales, gesundheitliches und präventologisches Umsetzungsproblem für 2020!
Endet eine fundamentale Trägheit, eine Passivität von Gesellschaftsform in der Zivilgesellschaft, durch einen neuen Umbruch bis 2020?
Brauchen wir eine neue Aktivität durch eine menschliche Ermunterung?
Zitat von Wernher von Braun in einer Rede vor Schüler 1975:

„Ich glaube sicherlich das eine, dass keiner von euch Schülern sich heute wirklich die Welt vorstellen kann, in der er selbst den größten Teil seines Lebens verbringen wird, dass vieles Wissen schnell veraltet, dass wir alle so schnell laufen müssen, wie wir überhaupt noch können, bloß um im Leben nicht zurückzufallen und zumindest an der Stelle bleiben, wo wir bereits sind.
Lernen ist künftig ein nie mehr endender Teil unseres Daseins.
Wenn wir aufhören zu lernen, dann sind wir wirklich alt. Es schafft neue Krankheiten!
Dann – und nur dann – haben wir unsere Brauchbarkeit für das Leben verloren, gleichgültig, ob wir dann zwanzig oder neunzig Jahre alt sind.“ Wernher von Braun

Die Zukunft der Zivilgesellschaft wird in generationsübergreifenden Maßnahmen von Zwanzigjährigen oder auch von Achtzigjährigen geprägt. Die Jugend will Sinn im Leben erkennen und das Alter soll bunt bleiben. Das ist Zukunft und verlangt neue Denkprozesse im Lebenswandel miteinander. Auch in zukünftigen MGH, Generationenbündnisse und Organisationen für das "Alter"..........
Keiner kann gewinnen, ohne zu beginnen! Wenn du den Mut aufbringst, etwas anzufangen, das du für richtig hältst, hast du schon aufgehört, ein Versager zu sein. Wir haben in den letzten Jahrzehnten den Blick für das Wesentliche verloren, weil wir uns im Zeitgeist angepasst haben! Die Vergötterung des Materialismus hat seine Grenzen erreicht
Denn Menschen, die ihre Vorsorge im Leben in allen Dingen gesichert haben, sind in Zukunft ihrer Vorsorge nicht mehr sicher!

Nutzen wir die Gelegenheiten! Auch in einer Krise sind Änderungen möglich! In jeder Krise steckt ein Neuanfang und wird uns weiterleiten zum Aufbruch!
Übernehmen wir eine neue Verantwortung für eine neue Generationenentwicklung.
Denken wir einmal nach, wie viele innerlich an Leeres in ihrem Umkreis haben, Menschen, die durch keine Gefühlsregung mehr zu treffen sind, die geistig dahindämmern, die wie blind und taub sind gegen ihren Nächsten, gegen die Nöte unserer Zeit, ja gegen die eigenen Bedürfnisse. An ein Lebensalter ist das nicht gebunden.
Ich kenne Zwanzigjährige, die selig und geistig gestorben sind; ich kenne Achtzigjährige, deren Seele wächst und blüht und trotz der körperlichen Schwäche immer wacher, immer hellhöriger wird( auch und gerade selbst dann, wenn die Seh-rund Hörfähigkeit bereits mächtig nachlässt).
Wir brauchen diese "Neuen Alten", es nützen uns keine gefüllten Mehrgeneratioenshäuser mit Jugendlichen(Wir müssen noch auf eine Geburtenexplosion warten), wenn nicht das vorhandene Potenzial mit den Ressourcen aktiv wird! In den Kirchengemeinden wird Frühstücksrunde und Kaffeerunde nicht mehr ausreichen, sondern das Miteinander aller Kirchenvertreter in der Partizipation (siehe Ehrenamtordner, Partizipieren Stufe 1 – 10) der Zukunft. Es gibt nicht zwei Tische -katholisch oder evangelisch, sondern nur einen Tisch.
Gemeinschaft, Mit/Menschlichkeit, Mitgefühl und das Miteinander wirken! Die Politik hat ein fehlendes Bewusstsein, dass Ihre eigene Kinder, Ihre Enkelkinder in unseren Booten gern sitzen, um die Beziehungen zwischen einer SPP oder CDU als Störfeld zu sehen und nicht als einen Wandel der Gemeinsamkeit für "Alle" zu sehen. Der blick ist zu kurz und die Laufrichtung ist unser Ziel.
Nur die gemeinsame Laufrichtung gilt nur in der Gemeinschaft einer Region, einer Stadt und einem Land. Wenn aber Eisen und Ton(siehe Europa) vorhanden sind, ist diese Mischung gestört..........Eisen und Ton lassen sich nicht mischen, das ist ein Naturgesetz des Unmöglichen!
Selbstverantwortung/Mitverantwortung und eine aktive, gesunde, soziale Kompetenz für alle Kirchen-Politikervertreter und für ein gesundes Gemeinwohl unserer Generationen wird gewünscht. Gott wird dankbar sein!
Kommunen brauchen Bürger und Bürger brauchen Kommune. Wir brauchen keine Führer, sondern mitwirkende in allen Ebenen einer sozialen, gesellschaftlichen Kompetenz.
2015 sind wir weit entfernt davon, denn wir retten Banken und sehen den Mensch nicht mehr und sehen nicht die 1 Million Kinder, die jährlich verhungern. Eigenartig, Sie kosten nur einen kleinen teil einer Bankenrettung.
Und wir sollten solidarisch an die armen Rentner des Griechenvolk denken.
Eine falsche Laufrichtung wird auch das "Alter" nicht verändern, sondern wieder gefüllte Kassen für ein marodes Bankensystem!
Wer rettet und steht für Seniorenarmut 15%) in einem der reichsten Länder der Welt. Und welche Politik lässt nun zu, dass die "Alten" die Energiekosten in der Zukunft tragen, weil Lösungen 2015 in der Abhängigkeit der Grossunternehmer näher sind, als 2020 fast 20 Millionen aktive, gesunde Senioren!
Diese Unternehmen haben doch in Ihren Vorständen reichlich kassiert und Subventionen empfangen.
Der letzte Bericht des VdK über zukünftige "Energiearmut und 350.000 Duldungspflichten für das Licht auszuknipsen" ist ein altes Gesetz und darf verändert werden.
Sind wir nun im Mittelalter eine Altersausbeutung?
Wer sieht das Bollwerk der Zukunft 2020 wirklich?
Wer sieht die Ressourcen und Potenziale im Alter?
Oder sehen bestimmte Systeme nur den "Geldbeutel" der Alten?
Vorsicht, liebe Alterspolitik, das Alter der Zukunft kennt nur eine Richtung! Die "Neuen Alten" kommen und sie werden einer uneinsichtigen Politik und einem fehlenden sozialen "Bewusstsein" 2020 eine neue Richtung geben!


Autor Willi Löhr
Kommunenpräventologe 2015
www.FensterzumLeben.org "Soziale Städte und gesunde Dörfer 2020"

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren