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Wisst ihr, wie lukrativ es ist, Asylbewerber zu sein?

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 08.07.2015 - 23:27 Uhr

Als ich heute der Diskussion um das Taschengeld für Asylbewerber folgte und mich dann ein bisschen tiefer in die Berichterstattung reingelesen habe, hat es mir dann doch die Sprache verschlagen. Und das will bei mir was heißen.
Zitat aus "Focus online" von heute:
"Bei der Unterbringung außerhalb von Aufnahmeeinrichtungen erhalten die Flüchtlinge zusätzliches Geld zur Deckung des notwendigen Bedarfs. So bekommt beispielsweise ein alleinstehender erwachsener Asylbewerber, der einen eigenen Haushalt in einer Gemeinschaftsunterkunft führt, insgesamt 352 Euro im Monat, aufgeteilt in 140 Euro Taschengeld und 212 Euro für den notwendigen Bedarf, wie zum Beispiel Essen.

Für Familien gelten entsprechend reduzierte Sätze. Die Kosten für Miete, Heizung und Möbel erhalten die Asylbewerber gesondert als Geld- oder Sachleistungen."

Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina gelten in Deutschland als sichere Herkunftsstaaten. Das bedeutet, dass die allgemeinen politischen Verhältnisse dort nicht auf politische Verfolgung oder sonstige menschenverachtende Behandlungen schließen lassen.
Unterstützung bekommt Söder von Thomas Strobl, Landeschef der CDU in Baden-Württemberg. „Wenn allein das Taschengeld für Asylbewerber fast die Größenordnung eines Monatseinkommens in Serbien erreicht, ist es natürlich verlockend, nach Deutschland zu kommen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete zu FOCUS Online."
Finanzminister Markus Söder hat sich für eine Kürzung dieser Gelder ausgesprochen. Die Linken-Politikerin Ulla Jelpke hat sich dagegen ausgesprochen: Zitat Focus Online: " "Das sogenannte Taschengeld für Flüchtlinge dient dazu, ihnen ein Mindestmaß an menschenwürdigem Leben in Deutschland zu gewährleisten. Daran darf seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes von vor drei Jahren nicht gerüttelt werden“, so Jelpke zu FOCUS Online.

Söders Forderung sei ein fatales Signal für die Asylgegner, betont die Bundestagsabgeordnete. „Er bedient nicht nur die dumpfen Ressentiments der Stammtische, er gießt auch noch Öl ins Feuer, das rechtsextreme Brandstifter wieder an Flüchtlingswohnheime legen."

Wenn ich mir nun vorstelle, dass es viele Rentner, vor allem Rentnerinnen in Deutschland gibt, die ihr Leben lang für Familie und auch im Beruf gearbeitet haben und die nun lesen können, dass die Asylbewerber mit den selben Beträgen alimentiert werden, die in der Höhe ihrer Rente entsprechen, kommt mir die Frage, wie die sich wohl fühlen. Ich kann dazu ja auch meine Frau fragen, die in dieser Situation ist. Da kommt aber richtig Freude auf. Ich bin es leid, mich permanent mit dem "Mutter-Theresa-Syndrom" von manchen Leuten konfrontiert zu sehen, auch auf die Gefahr hin, dass man mich in die rechte Ecke drängten wollte. Wenn wir der ganzen Welt signalisieren: "Kommt alle zu uns, die ihr glaubt, dass hier Milch und Honig fließen" , dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn in Teilen Europas und Afrikas ganze Landstriche fast entvölkert sind und die Restbevölkerung vor sich hin vegetieren muss, während wir hier von Menschenmassen überschwemmt werden.
Ich finde den Vorstoß von Markus Söder richtig und angebracht und bin nun gespannt wie hier im SB dazu argumentiert wird.

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32 Kommentare

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Dank der smartPhones nun alles zu schnell machbar, relisierbar für den weltweiterIslam? Viele profitieren von der deutschen "Gefühlskälte", HitlerVergangenheit, politWirtschaftlichen Zerstrittenheit, ... Und orientalischer Zusammenhalt ist sehr praktizierend, reale Tatsachen. Man sagt, jeder Türke hilft nur anderen Türken, ausschließlich und auch ausbeuterisch. Deutsche Blondinen sehr beliebt als willige Handlanger, deutsche Männer auch? Die einseitige Liebe und überToleranz der sog. gutMenschen wird oft links liegen gelassen.
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Hoffentlich hast Du noch genug zu essen!
Es gibt immer etwas, was man teilen kann. Und ich hoffe doch sehr, dass man auch Dir gibt, wenn Du es einmal nötig hast.

An der Oberfläche herumzujammern über all die Menschen, die sich ein besseres Leben erhoffen (Schurken nehme ich bewusst heraus), dass sie derart unterstützt werden, um nicht zu erfrieren, ein weinig Essen zu haben, kann ich nicht nachvollziehen. Die Wurzeln des Übels leigen doch ganz wo anders. Geh dorthin und ändere. Dann können die Menschen in ihrer Heimat bleiben und sich dort ihr Land aufbauen. Alles andere ist Unfug!
Liebe Renate, wäre nett, wenn du Deine Meinung äußern könntest, ohne gleich persönlich zu werden. Bei Deinen drei letzten Sätzen bin ich im Übrigen absolut Deiner Meinung. Schönen Abend noch.
Ich weiß auch, wie es ist, mit äußerst wenig Geld auskommen zu müssen. Bis zum heutigen Tage bin ich aber nicht verhungert, nur weil andere auch bekommen.
Ich kann nun mal nicht nachvollziehen, warum man, in diesem Falle Du, Dich darüber aufregst, wenn Flüchtlinge Unterstützung erhalten. Ich kann hier unmöglich unpersönlich bleiben. Im übrigen habe ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Dir im Falle X gleiches zuteilt wird und Du just selbst genug zum Essen hast.
Dir auch einen schönen Abend.
Dann sind wir ja schon zwei, die das kennen. Ich habe gegeneinandergestellt, was ein Asylbewerber hier bei uns bekommt, ohne einen Handstreich dafür tun zu müssen und gefragt, wie sich eine Rentnerin nach einem Arbeitsleben fühlen muss, wenn ihre Rente in etwa dem gleichen Betrag entspricht. Man könnte jetzt fragen, wieso sie nicht genug Beiträge abgeführt hat und wird eine Antwort bekommen. Was hat aber ein Asylant für die deutsche Volkswirtschaft getan, damit er seine Grundversorgung bekommt? Nicht allzu viel! Erst wenn er sie dann bekommt, wird er zum Konsumenten und damit zum Ertragsfaktor für die Konzerne. Es ist immer die Perspektive, aus der man eine Sache betrachtet.
Sehr richtig. Und die Deine kann ich so nicht teilen. Ein Asylbewerber hat selbstverständlich nichts für das Land, in das er kommt, getan. Wie denn auch? Soll man die Leute jetzt auf der Straße stehen und verhungern lassen?
Ich habe deswegen nicht weniger, wenn diese Menschen versorgt werden.
Der 'Hund' liegt doch ganz woanders begraben.
Hier werden Menschen entzweit. Die einen werden böse, die anderen ärgern sich bloß, die dritten meinen Bambule machen zu müssen. ABer auch sie tun nichts. Gar nichts, um das Leid insgesamt zu lindern, um neue Gegebenheiten zu schaffen. Dasitzen, klagen, rumheulen. Welchen Nutzen hat das?
Du hast ja so recht! Wenn jeder an seinem Platz etwas dafür tut, kann natürlich schon viel geholfen werden. Da ist jeder von seinem Gewissen her gefragt. Wir sind uns einig, denke ich, dass das Übel an der Wurzel gepackt werden sollte. Dafür haben wir Menschen in Ämter gewählt, die das auf übergeordneter Ebene für uns erledigen sollen, was aber nicht hinreichend geschieht. Hat auch nichts mit Jammern zu tun. Ich sehe das relativ gelassen, aber ich sehe es nun mal und frage interessehalber hier, wie es von anderen gesehen wird. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Roland
"Ich sehe das relativ gelassen, aber ich sehe es nun mal und frage interessehalber hier, wie es von anderen gesehen wird."

Du magst ja das, was Du geschrieben hast, gelassen sehen, und das ist auch Dein gutes Recht. Du sagst, du fragst hier "interessehalber", wie das, was Du "gelassen" siehst, von anderen gesehen wird. Und jetzt interessiert mich, welches Interesse Du denn wohl an der Sichtweise der anderen hast.
Du fragst im Tiel Deines Beitrags: "Wisst ihr, wie LUKRATIV es ist, Asylbewerber zu sein?" - Ist das eine Frage, die Gelassenheit ausdrückt? Sorry, Roland, ich sehe etwas ganz anderes darin, nämlich die Absicht, in dem Leser eine bestimmte Sichtweise zu erzeugen, die er möglicherweise vorher noch nicht hatte. Leser Deines Beitrages werden - wie Du es wahrscheinlich wünscht - möglicherweise so reagieren: "Ach, so ist das also! Das habe ich aber bisher nicht gewusst. Hier schreibt es jetzt jemand, der es zu wissen scheint, denn da stehen ja Zahlen, und die sehen ja aus wie Fakten. Ja, dann ..... " usw.
Wen willst Du mit deinem Beitrag "aufklären" - denn das ist doch wohl Deine Absicht, oder? Dann sage es aber auch ganz klar und sprich bitte nicht mehr von "Gelassenheit" und "interessehalber".
Dass es in höchstem Grade zynisch ist, zu insinuieren, dass Asylbewerber deshalb zu uns kommen, weil es "lukrativ" ist, Asylant zu sein, brauche ich hier ja wohl nicht zu betonen. Lukrativ könnte es für manche sein, die Notsituation von Mitmenschen zur eigenen Bereicherung auszunutzen. Aber das ist ein ganz anderes Kapitel.
@Friedhelm Kampsmann:
Ich stelle immer wieder fest, wie wenig informiert viele Menschen sind, die sich zu der ganzen Asylproblematik äußern. Meine Gelassenheit kommt daher, weil ich Dinge, die ich nicht ändern kann, eben einfach anders behandle, als solche, wo ich die Möglichkeit dazu habe. Meine Frage habe ich im Nachgang zu einem Artikel in Focus-Online aus diesem übernommen. Wer sich für den Inhalt interessierte, konnte das völlig wertfrei übernehmen und eventuell auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen. Wenn Du keinen Unterschied machst zwischen den Flüchtlingen aus Syrien, den Menschen, die aus Äthiopien, Nigeria über das Mittelmeer kommen und den Tausenden, die aus den Balkanstaaten zu uns strömen, ist eine weitere Diskussion des Themas eigentlich sinnlos. Zynismus unterstelle ich z.B. den Schleppern, die die Menschen auf diesen Horrortrip locken. Die einzigen, die hier bei uns wirklich von der gegenwärtigen Situation profitieren, sind diejenigen, die in diesen, von unserem Staat versorgten, Menschen Konsumenten sehen. Weil es denen egal ist, welcher Hautfarbe und Herkunft die Kunden sind, die das Geld in den Supermärkten lassen. Um alles Andere haben sich gefälligst die Kommunen zu kümmern. Wenn die Bereitschaft zur Hilfeleistung mal erschöpft ist, weil die Bevölkerung auf Dauer gnadenlos überfordert wird mit dem ganzen Mitleidsgetue, wird sich einiges an deren Einstellung ändern. Noch ist die Frage nicht laut gestellt worden, ob und wann die "Flüchtlinge" wieder in ihre Heimatländer zurückkehren werden.
Roland
Wenn Du die weitgehende Uninformiertheit der Menschen beklagst, hast Du ja recht. Dein Themenbeitrag trägt aber nicht unbedingt dazu bei, diese Uninformiertheit zu beseitigen. Ob die darin vorgestellten Zahlen stimmen, und ob die Asylbewerber über die genannten Summen nach eigenem Gutdünken verfügen können (diesen Eindruck könnte man nach dem Wortlaut bekommen), sei dahin gestellt. Was mich aber besonders gestört hat, war das Wort "lukrativ" im Titel und auch die durchgängige Tendenz, besonders in dem letzten Teil, der ja wohl nicht aus "Focus online" stammt.
Dass es - wie überall, wo es um Hilfeleistung geht - Missbrauch gibt, darüber besteht auch bei mir kein Zweifel. Der muss geahndet werden, wo immer er auftaucht.
Also: lukrativ heisst laut Duden: gewinnbringend. Das ist es allemal, wenn ich für etwas nichts zu tun brauche.
Natürlich ist das nichts im Vergleich mit den "lukrativen" Jobs von Europa-Abgeordneten.
Wenn Du es als lukrativ betrachtest, in einer Notlage Hilfe zum Überleben zu bekommen, dann hast Du natürlich recht mit dem Gebrauch dieses Wortes.
Lieber Friedhelm, stoß Dich doch nicht an einem Wort. Es geht doch um das, was geschieht. Mit Wortklaubereien kommen wir hier nicht weiter. Wenn jemand als Asylbewerber hier erscheint, obwohl ihn keiner gerufen hat und wird finanziell genauso ausgestattet, wie eine Rentnerin, die auch einen Anteil am Volksvermögen erwirtschaftet hat, ist das zumindest bemerkenswert.
Abgesehen von wenigen, die bestehende Gesetze missbrauchen, kommen Asylbewerber zu uns, nicht weil sie gerufen wurden, sondern weil sie unsere Hilfe brauchen. Diese Hilfe zu vergleichen mit Zuwendungen, auf dei jemand aufgrund eigener Leistungen einen Anspruch hat, ist abwegig. Solche Vergleiche dienen allein der Stimmungsmache. Die polemische Klage über die Vorzugsbahandlung von Flüchtlingen wäre berechtigt, wenn Rentner befürchten müssten, dass ihre Rente gekürzt wird wegen der Asylbewerber. Das ist aber nicht der Fall.
Das von Dir genannte "Volksvermögen" ist übrigens zu einem großen Teil auf den Konten derjenigen, die von dem Flüchtlingselend am wenigsten betroffen sind, nicht aber in den Rentenkassen.
Wo das Volksvermögen ist, spielt ja hier keine Rolle. Nur die Tatsache, dass es mit erwirtschaftet worden ist. Wenn z.B. ein serbischer Bürger bei uns Asyl begehrt und mit 352 Euro versorgt wird, ist das mehr, als er in Serbien für den gleichen Zeitraum arbeitend erhält. Warum nur versucht er es hier, wenn es auch ohne Arbeiten geht? Die Geister, die da gerufen worden sind mit der ganzen Gefühlsduselei, werden wir so nicht wieder los. Und für jedes kritische Wort dazu gleich in die Nazi-Ecke gedrängt zu werden ist halt auch ein ganz billiges Verfahren und ein Totschlag-Argument obendrein. Ich sehe schon, wir werden uns nicht einig werden in unserer Anschauung, dazu kenne ich Deinen Lebenshintergrund nicht. Aber danke für die Diskussion!
Um das ganz klar zu stellen: ich bin weit davon entfernt, Dich als Nazi zu bezeichnen. Und dass sich unsere Ansichten stark unterscheiden, ist auch deutlich geworden. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass wir uns gegenseitig gram sein müssten. Ich verstehe sogar, warum Du so besorgt bist um die Entwicklung. Ich selbst habe auch viele Vorbehalte genen manches, was hier so geschieht.

Leider werden die Argumente, mit denen Du Deinen Standpunkt deutlich gemacht hast, auch von den wirklichen und unverbesserlichen Nazis vorgebracht. Um dem Eindruck entegenzuwirken, dass dieses die vorherrschende Meinung bei SB ist, habe ich Dich an einigen Punkten kritisiert.
Mein Lebenshintergrund spielt wohl für diese Diskussion kaum eine Rolle, außer der Tatsache vielleicht, dass ich auf Grund der Erfahrungen, die ich selbst noch vor 45 machen konnte, empfindlich bin gegen alles, was nach "Deutschtümelei" aussieht.
Ich hoffe, diese meine Erklärungen haben Dir deutlich gemacht, warum ich so geschirieben habe, wie Du es gelesen hast.
Gehen wir in Frieden auseinander mit der Feststellung, die ich aus England kenne: "Let us agree to disagree, but in an agreable manner."
Schau, das ist mir jetzt wichtig, zu wissen, dass Du etwas älter bist als ich. Ich bin zwar erst 6 Wochen nach Kriegsende auf die Welt gekommen, aber einerseits meine Familienstory und auch mein generelles Interesse für Geschichte haben mich sicher geprägt. Wir teilen jedenfalls die Aversionen gegen "-Tümelei" und dafür hast Du meinen Respekt.
Ich mache aus meinem Alter keinen Hehl, wie Du aus meinem Profil leicht entnehmen kannst. Ich habe den Nazi-Schlamassel noch deutlich in Erinnerung, weil ich ihn persönlich erlebt habe. Das hat mich in vieler Hinsicht geprägt. Es hat zwar gedauerrt, bis ich mich von der Indoktrination befreit hatte, aber dann gelang das um so gründlicher.
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Die meisten Menschen, die z. Zt. hierher kommen sind keine Wirtschaftsflüchtlinge sondern Menschen, die vor einem unbeschreiblichen Terror geflohen sind, krank an Seele und Körper. Wir wurden 1945 aus unserer Heimat hinausgeworfen und kennen diesen Terror. Wir kamen 1948 hier im Westen an- ebenfalls krank an Seele und Körper - und waren nicht gern gesehen. Manchmal schlug uns auch blanker Haß entgegen. In Erinnerung sind mir die Menschen geblieben, die ein freundliches Wort für uns übrig hatten oder eine freundliche Geste. Wir haben ja nicht nur unsere Heimat verloren sonder man hat uns auch unsere Wurzeln gekappt. Wir Deutschen haben allen Grund, diesen Menschen freundlich zu begegnen damit, wenn sie eines Tages wieder in ihre Heimat zurückkehren können, einen freundlichen Gedanken für uns übrig haben.
Diejenigen, die hierher kommen, um "abzustauben" wird es immer geben, auch unter unseren Landsleuten, aber es ist in der Regel so ein winziger Teil, der nicht ins Gewicht fällt. Die meisten Menschen wollen eigentlich nur in Frieden leben, etwas zu essen haben und wieder einmal ohne Angst schlafen können. Sie, die Mitglieder bei SB können sich gar nicht vorstellen, wie kostbar diese 3 Dinge sind.
Deine Situation von vor 70 Jahren kann ich gut nachvollziehen. Wir hatten bei uns zuhause Einquartierung von einer ausgebombten Familie aus München, die dann in eine Barackensiedlung im Ort umziehen konnte. In meinem Heimatort der 1939 3.400 Einwohner hatte, sind fast 400 Männer zwischen 17 und 55 im Krieg gefallen. Der Ort hatte in den Jahren 1945 - 1948 eine Flüchtlingswelle von 1700 Menschen aufgenommen. Diese Menschen hatten alle ihre Heimat verloren, aus der sie auf gar keinen Fall weg wollten. Aber sie wurden gezwungen und mussten z.T. innerhalb von wenigen Stunden ihr Hab und Gut verlassen. Ich rede auch hier nicht wie der Blinde von der Farbe, weil die Familie meiner Frau genau dieses Schicksal hatte. Fragst Du aber alle diese Menschen, ob sie heute wieder zurückgehen würden, ist die Antwort der meisten sicher: nein. Schau Dir die Bilder von Flüchtlingen aus der damaligen Zeit an. Da waren Familien, die um keinen Preis der Welt jemanden zurückgelassen hätten. Alle traumatisiert von Krieg und Vertreibung. Und dann schau mal im Fernsehen, was da an "So schrecklich geschundenen, gefolterten(?) Kreaturen" ankommt. Es sind überwiegend junge kräftige Männer, von denen viele ihre Familien ihrem Schicksal überlassen haben, um im goldenen Europa (vor allem in Deutschland) ihr Glück zu machen, wie die Pioniere im Amerika des 18. und 19 Jahrhunderts. Die Wirtschaft sorgt über ihre Lobby bei der Politik dafür, dass die "Flüchtlinge" gut versorgt werden, weil sie einen Großteil des Geldes, das sie bekommen, sofort in die Geschäfte tragen, um sich mit den Artikeln zu versorgen, die sie aus dem Fernsehen kennen und natürlich haben wollen. Also haben wir hier im Sinne der Wirtschaft keine Flüchtlinge oder Asylanten, sondern Konsumenten. Uns Bürgern wird aber auf die Tränendrüse gedrückt, damit wir das akzeptieren. Die Politik sollte in den Ursprungsländern des Elends dafür sorgen, dass Schulbildung und berufliche Bildung möglichwerden und diese korrupten Regime von ihren Futtertrögen verjagen. Aber dorthin verkauft die Wirtschaft ja wieder lieber Waffen, um den Kreislauf am laufen zu halten. Dieser Kreislauf ist ja durch die Kolonialpolitik und die sogenannte "Entwicklungshilfe" des Westens in Gang gebracht worden. Dann überließ man die Kolonien sich selbst und gab ihnen eine äußerst zweifelhaft Freiheit. In das entstehende Vakuum stießen nun die Islamisten und damit sind wir wieder bei der dadurch ausgelösten Völkerwanderung, die zu allem Überfluss noch von kriminellen Elementen beherrscht wird..
Über das Aussehen der Flüchtlinge kann ich nichts sagen, da ich keinen Fernseher habe. Diese Menschen kommen aus einem völlig anderen Kulturkreis. Jedoch, wenn wir uns um sie kümmern, dann machen wir sie mit unserem Leben bekannt, das etwas anders ist als das in ihren Heimatländern. Ich könnte mir vorstellen, daß, wenn wir uns speziell um Frauen und Kinder kümmern, ihnen vielleicht doch eine Ahnung von Demokratie und Freiheit mit auf den Weg geben.
Daß unsere Politiker der westlichen Welt völlig versagt haben, darin stimme ich Dir zu. Denn das Problem der Übervölkerung + Aussichtslosigkeit in den islamischen Ländern ist seit über 40 Jahren bekannt. Die größten Probleme in all diesen Ländern sind die Korruption, der daraus resultierende Mangel an Schulbildung und überhaupt Bildung und die wiederum daraus entstehende hohe Fertilität.
Ein Großteil der "Entwicklungshilfe" ist in den privaten Taschen versickert und ein noch größerer Teil soll wieder in die westlichen Industrien und Länder zurückgeflossen sein.
Z. Zt. sehe ich keine Möglichkeit, diese Probleme zu lösen.
In die Heimat zurückgehen hätten wir sofort getan. Aber 1.) war unser Haus total zerbombt, 2.) war ein Teil der Verwandtschaft umgebracht worden und 3.) hätte ich dann unter Polen, Russen oder Tschechen leben müssen. Abgesehen davon, daß man uns gar nicht mehr ins Land gelassen hätte, hatte sich doch alles verändert und war nicht mehr Deutschland. Heute lebe ich hier unter Polen, Russen, Tschechen und 120 weiteren Nationen.
Und es geht gut. Meine Freunde kommen zum großen Teil aus Südamerika und anderen westlichen Ländern und wir mögen uns und helfen uns. Den Gedanken von Nationen müssen wir alle aufgeben. Unsere Politiker sind zu feige, uns dies zu sagen.
Dein Idealismus, liebe Gisela ehrt dich. Für die Neuankömmlinge wird es ein bis zwei Generationen brauchen, bis die Kinder und Kindeskinder mit unserer Mentalität vertraut sind. Die Sprache können sie wesentlich schneller lernen und sollten das auch tun. Wir sollten danach trachten, die Jugend aus diesen Ländern fit zu machen und ihnen Mut zu geben, wieder in ihre Heimat zurückzukehren, wenn es politisch möglich ist. Dort würden sie dann dringend gebraucht.
Der Rückkehrwille aller Flüchtlinge war in den ersten Jahren nach dem Krieg sicher groß. Da wäre dann der selbe Neuaufbau erfolgt, wie in der BRD, aber sicher nicht unter den kommunistischen Regimen. Deshalb hat sich der weitaus größte Teil der Heimatvertriebenen mit großem Elan hier integriert und die nächste Generation hatte ihre Perspektive hier, zum Wohl für uns alle. Es ist ganz gut, Einzelschicksale aus dieser Zeit zu kennen und über diese Zeit Bescheid zu wissen. Einen Großteil der Menschen aus Afrika hat aber ganz andere Beweggründe für seinen langen Weg. Warum wollen fast alle ausgerechnet nach Deutschland? Man sollte auch ganz klar von einander trennen: Gäste (auch vorübergehend) und Einwanderer. Bei den einen ist das ein vorübergehender Aufenthalt, bei dem man noch großzügig sein kann. Einwanderer sollten sich einbringen und dann mit gleichen Rechten und Pflichten als deutsche Staatsbürger in unser Gemeinwesen integriert werden. Die "Rundum-glücklich-Versorgung", die bei uns gegenwärtig praktiziert wird, verstärkt die Völkerwanderung noch mehr. Es hat was von Nomadenmentalität: "Bei uns geht´s nicht so gut, dann ziehen wir eben in das Land, von dem man uns erzählt hat; in dem alles gut ist und wo man für wenig Arbeit viel Geld verdienen kann. " Dieses Informationsproblem sollte eigentlich in den Herkunftsländern gelöst werden. Da aber dort an vielen Stellen der Islam gerade sein Mittelalter( ist ja auch 600 Jahre jünger) durchlebt und der Einfluss der Kirchen zurückgeht, wird es schwierig, einen Konsens zu finden.
Pure Zustimmung zu Ihrem obigen Artikel. Manchmal finde ich die Seite nicht wieder und es dauert, bis ich es nachlese. Danke.
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Leben und Leben lassen,den Spruch sollte eigentlich jeder normale
Deutsche achten.
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Deutsche Lande gute Lande, das hat sich rumgesprochen, zumindest so lange es noch Money for nothing gibt.
Verrueckt daran ist, dass sich in Deutschland keiner fragt, warum die Griechen um so aermer werden um so mehr angeblich von Deutschland und der EU Gelder geflosssen sind.
Jeder der z.B. wie ein Dirk Mueller die Verflechtungen der Finanzmafia kennt, weiss, dass die Gelder laengst bei dieser gelandet ist.
Verrueckt ist auch, dass sich niemand darueber beklagt, dass man in ein nicht EU Land wie die Ukraine, mit Milliarden fuer Waffen und Krieg gegen die eigene Bevoelkerung aus der EU unterstuetzt.

Verreuckt ist auch, dass die Kanzlerin, bei all diesen von ihr mitgetragenen Krisen und Abhoer-Tragoedien immer noch niemand auffordert, ihren Platz schnellstens zu raeumen.
Weil sie ihren Job, zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln, uebelst verfehlt hat.
Die heimlichen Eigentümer Griechenlands sind ja inzwischen Goldman & Sachs. Die werden selbstverständlich in Brüssel und ihrem Statthalter Draghi geschützt und Mutti Angi tut dazu von Berlin aus, was in ihrer Macht steht. Wie Du sagst, Hugo, alles Meineidige. Man sollte sie anzeigen.
Ja sie spinnen mal wieder die Deutschen, so wie damals beim ersten Weltkrieg und danach in der Weimarer Republik, mit dem bekannten Ausgang, zweiter Weltkrieg.

Geschichte wiederholt sich und die Menschheit ist sehr vergesslich.
@Roland Mueller,
ich finde auch, dass diese Handlungen der politischen Fuehrung, fuer einige Jahre Knast reichen muessten.
Die Menschheit ist nicht vergesslich, glaube ich, sie hat noch gar nichts dazugelernt, was sie vergessen könnte.
Auf Meineid stehen normalerweise doch 2 Jahre gesiebte Luft, oder? Für Wiederholungstäter gibt es dann geschlossene Anstalten.
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