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Gekündigt wegen menschenverachtendem Kommentar - War das angemessen?

Gekündigt wegen menschenverachtendem Kommentar - War das angemessen?

Von News Team - Sonntag, 26.07.2015 - 11:39 Uhr

Es ist ein Bild, bei dem einem das Herz aufgeht. Die 6-jährigen Dunja aus Syrien strahlt über das ganze Gesicht und freut sich über eine Wasserdusche der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen, die den Kindern des örtlichen Flüchtlingslager so eine Abkühlung verschaffte. Über 9.000 Menschen haben das Bild inzwischen auf Facebook geliked.

Ein Kfz-Techniker-Lehrling schrieb allerdings einen menschenverachtenden Kommentar (mit Rechtschreibfehler): "Flammenwerfer währe (sic!) da die bessere Lösung." Der Arbeitgeber des Azubis, Porsche, reagierte promt mit Kündigung.

Ist diese Entscheidung zu hart oder ist es gut, dass das Unternehmen hier klare Kante zeigt?

Wie hättet Ihr entschieden, wenn das in Eurem Betrieb passiert wäre?

520 Kommentare

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Genau so
muss ein Unternehmen agieren!
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Genauso, solchen taktlosen Menschen muss man gleich" paroli" bieten
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OK
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Ich sehe das Schreiben in Facebook als privat an. Aber wenn ein Lehrling in Facebook mehr oder weniger zum Töten auffordert, ist das nicht mehr privat, sondern trifft die ganze Öffentlichkeit. Deshalb ist für mich die Entscheidung von Porsche absolut richtig.
Das was dieser Lehrling getan hat, das geht gar nicht. Dafür habe ich nicht das kleinste Verständnis und dafür kann man sich auch nicht entschuldigen. Das ist für mich eine Aufforderung zum Mord.
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Dem Jürngen wird verziehen, die Geschichte lehrt uns, man vergibt gerne und es wird bald in Vergessenheit geraten.
In einem Jahrzehnt wird er wo möglich selbst Kinder haben. Einige von uns Senioren wird aus Altersgründen nicht mehr geben.
Und Dunja wird sechzehn sein und alles erfahren und verarbeitet haben?
Hoffentlich wird sie nicht von den Flammenwerfer-Alpträumen geplagt.
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Die eigene Freiheit - auch der Meinung - endet dort, wo die Freiheit des anderen beschnitten wird. Freiheit gibt es eben nur in Grenzen (Begrenzungen). Das mussten schon die ersten Menschen erfahren.

Wenn Porsche in allen Bereichen ehrlich ist, ist dieses Verhalten angemessen. Da ich aber die Geschäftspolitik des Konzerns nicht genau kenne, ist die Frage nicht ganz so eindeutig zu beantworten.
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nur eine kleine Ergänzung aus Österreich. Der junge Mann war nicht bei Porsche, sondern bei einem vetraglich mit Porsche verbundenen Unternehmen in der Lehre. Also einem Autohaus hier in Oberösterreich. Und, ja, ich ich finde die Konsequenz, die das Autohaus gezeigt hat in Ordnung. Hier in Österreich ist die Situation eine ganz andere als in Deutschland. Vor allem hier auf dem Lande in Oberösterreich. Und da ist es wichtig "klare Kante" zu zeigen. Es gibt hier durchaus Menschen, die, genau wie überall auf der Welt, finanziell nicht so gut dastehen. Und es gibt viele Menschen, die versuchen Asylanten im Alltagsleben zu helfen. Allerdings gibt es auch viele, die mit der Situation nicht zurecht kommen. Und lauthals nach "Lösungen" rufen. Davon profitiert auch eine bestimmte Partei im momentan beginnenden Wahlkampf hier in Österreich.
Der junge Mann hat sicherlich nur "nachgeplappert", was er irgendwo am Stammtisch hörte. Da bin ich mir sicher. Nur, wie hier ja auch schon geschrieben, das Internet ist schon ein wenig öffentlicher als nur der Stammtisch. Und ich hoffe, dass er gelernt hat, dass alles im Leben Folgen hat.
Hier in Österreich stehen jeden Tag Meldungen in den Printmedien, wie viele Asylanten wieder auf der Autobahn aufgegriffen wurden. Und, es wird öffentlich diskutiert, dass die Polizei ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Schutz der Bevölkerung, nicht mehr nachkommen kann, da sie nur noch mit dem "Einfangen" von ausgesetzten Flüchtlingen beschäftigt ist.
Da kocht die "Volksseele" schon hoch. Und, wie schon geschrieben, es ist Wahlkampfzeit in Österreich.
Resümee: der junge Mann hat hoffentlich seine Lektion gelernt und allen Menschen, die auf der Flucht vor Terror und Verfolgung sind hoffentlich ganz viel Unterstützung. Egal von wem. Hilfe in schlimmen Zeiten ist menschlich. Und ich hoffe mal, dass wir alle menschlich sind.
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Hier müsste ein gesunder Menschenverstand zu rate gezogen werden und um was es sich dierekt drehr???
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Irgendwie machen mir hier einige wirklich Angst. Er war ja erst 17 oder 18, den nimmt man sich zur Brust, der wusste ja nicht was er tat. Hallo....gehts noch. Er wusste genau was er da schrieb, welche Intention dahinter steckte, zweitrangig. Er hat das Medium Internet dazu genutzt, einen Kommentar unter ein Bild zu schreiben, den viele Menschen lesen konnten. Was wäre der nächste Schritt? er zündet ein Haus an mit 18....stecken wir ihn in eine Therapie, die wirds schon richten???
Ob er viel dabei gedacht hat oder überhaupt, kann und will ich nicht beurteilen. Was er tat war eine Straftat.....er kann von Glück sagen, dass nur sein Ausbildungsplatz verlustig gegangen ist.
Es kann doch nicht sein, dass sich jeder auf Meinungsfreiheit beruft und darunter sämtlicher Müll zusammen gefasst wird. Wenn ich jemanden beleidige usw. kann ich doch nicht nachher sagen,...ja mei Arschloch hab ich zwar gesagt das ist meine Meinung und gut ist...
Auch wenn es einige ungerne lesen, Handlungen haben im Leben manchmal Konsequenzen. Wenn man so was nicht in jungen Jahren lernt, haben wir eine Gesellschaft von Menschen die glaubt, dass sie tun und lassen kann was sie will, ohne das sie eine Konsequenz zu befürchten haben.
Der junge Mann braucht keine Therapie, der junge Mann braucht jemanden, der ihm zeigt, wie das wahre Leben tickt und dass jeder auch für seine Tate, Worte gerade stehen muss. Gerade im Internet meinen einige, dass es eine rechtsfreie Zone wäre......vielleicht lernen sie jetzt, dass dem nicht so ist.
Der wusste genau, was er geschrieben hat. Es ist auch nicht vom Stammtisch, vielleicht von anderen Medien.
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Ergänzung zu meinem Kommentar weiter unten:
http://www.sueddeutsche.de/politik/p...o-1.2583179
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