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Szenenbilder aus dem Stück "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing i ...

Welche Religion ist die wahre Religion ?

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 22.11.2015 - 09:34 Uhr

Geiselnahme in Bamako, Hauptstadt von Mali:
Wer von den Geiseln das islamische Glaubensbekenntnis zitieren konnte, wurde freigelassen.

Andersgläubige oder Ungläubige darf man laut eigennütziger Auslegung des Korans durch islamische Terroristen töten ???

Um die Frage nach dem „wahren Glauben“ beantworten zu können, wäre die Kenntnis der „Ringparabel“ hilfreich. Sie ist eine Geschichte, die „Nathan der Weise“ (Jude) einem Sultan (islamischen Herrscher) erzählte, um sich mit der Beantwortung dieser Frage nicht in Lebensgefahr zu bringen.

Gotthold Ephraim Lessing schrieb dazu ein Drama: "Nathan der Weise" und vor ihm schrieb Giovanni Boccaccio in "Decamerone" eine Novelle über die Ringparabel

In Google kann man in etwa die folgende Kurzform lesen:

Inhaltlich geht es in der Parabel um einen Ring, der seit vielen Generationen vom Vater an den liebsten Sohn vererbt wird und der die Fähigkeit besitzt, seinen Träger BEI DEN MENSCHEN BELIEBT ZU MACHEN.
Nun tritt aber der Fall ein, dass ein Vater drei Söhne hat und sie gleichermaßen liebt.
Er lässt deshalb zwei Nachbildungen anfertigen, um jeden Sohn einen Ring vererben zu können. Nach dem Tod des Vaters suchen die Söhne einen Richter auf, der ihnen helfen soll, den richtigen Ring zu finden.
Doch auch dieser kann den wahren Ring nicht erkennen, denn alle Ringe gleichen einander so sehr, dass auch der Vater nicht wusste, wem er den echten Ring gab.
Der Richter kann den Söhnen lediglich raten, zu versuchen, in ihrer Lebensweise und ihrem Verhalten den Qualitäten des Ringes am nächsten zu kommen.

Somit könnte diese Parabel als Richtlinie hinsichtlich der Religionsfreiheit eines jeden Menschen gesehen werden und sollte ihn zur Toleranz gegenüber anderen Religionen verpflichten.

15 Kommentare

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Für mich wäre nur eine Religion zu akzeptieren, die beide Geschlechter als gleichwertig erachtet. Alles andere ist Machtausübung am anderen Geschlecht und unwürdig sich Religion zu nennen.
Stimmt. Gleiche Rechte für beide Geschlechter -- reimt sich sogar
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Es gibt nur die Ware "Religion".
Sollten die Gänsefüßchen nicht bei "Ware" stehen?
Nein.
Eine Ware ist es weitgehend.
Die jenigen, die von ihrem Verkauf leben, leben i.d.R. besser als ihre Konsumenten.
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Es gibt keine 'wahre Religion'. Jegliche Religion ist Trost für die Armen, damit sie sich mit ihrem Schicksal abfinden und auf ein besseres Leben im Jenseits hoffen. Dadurch sind sie bereit, sich auch mit übelsten Lebensbedingungen abzufinden und keinen Aufstand gegen die Oberen zu organisieren.
Religionen wurden von Menschen erschaffen und Menschen machen Fehler durch falsche Überlieferungen, Interpretationen, Übersetzungen, Wiedergaben, etc.,
und somit müssen Religionen mit einem gewissen Maß an Skepsis betrachtet werden.
Wenn sie aber dazu dienen, bessere Menschen zu schaffen, sind sie durchaus nützlich und für manche Menschen sogar eine Stütze im Leben
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Meine Religion ist die Wissenschaft der Humanität. Lernt wieder Mensch zu sein, denn unsere Kinder haben es von Geburt an in ihrer Reinheit der Seele. Diese noch einige Zeit komprimiert bis dass sie weitere Lebenswege beschreiten. Hier Kindergarten, Schule ... Ab dieser Zeit beginnen Ausgrenzungen, die so auch in der Erziehung schon Prägung gefunden haben. Sei es in Ethik und Moral, Toleranz und Respekt finden schnell ihre fixen Punkte, da sie erziehungstechnisch bereits angeeignet wurden. So auch das Urteilsvermögen.

Der Mensch wächst an seinem Potential, die Wegweiser sind in erster Linie die Elternhäuser. Hier zeichnet sich auch durch das familiäre Leben die religiöse Erziehung, durch die Vorgaben der Eltern oder Erzieher. Später findet sich die Fortsetzung wie ein Rattenschwanz im Kindergarten und auch in der Schule wieder. Die Leitlinien werden weiterhin zielführend ergänzt.

Würden wir die Menschen frei von Religions Vorgaben erziehen, wachsen und gedeihen lassen, wären sie quasi frei.

Die Religion und Kirche zeugen von einen Parteidenken die allerdings ein Parteibuch führen und die Kirchen ihre jeweiligen (Bibel, altes und neues Testament ...)

Der Mensch ist alles was zählt, alsbald Gruppierungen entstehen haben wir zugleich ein Wachstum von kritischen Punkten, ähnlich einem Klischee Denken was überall auf der Welt zu Reibungseffekten führt.

Meine Religion ist und bleibt die Humanität und dem Leitbild Liebe leben. Denn wo Liebe und Nächstenliebe vorherrscht gibt es keinen Krieg.

Wir alle sollten uns dem bewusst sein was wir selbst sind und da findet sich kein Stempel auf der Stirn. Im Gegenteil und ein positives Merkmal, eben ein Mensch aus Fleisch und Blut. Hier schlägt das Herz der Humanität. Toleranz, Respekt, Gefühle und Emotionen, die Empathie setzt Zeichen der Menschlichkeit.

Der Mensch ist ein Unikat seiner Spezies und nur das hat Qualität. Die Religion ist ein Zufluchtsort, so wie es auch Parteien im gesellschaftlichen Lebens für viele geworden sind. Und auch hier finden sich aus Religionen und Parteigesinnungen die neuen Netzwerke. Verknüpfungen die immer wieder gegeneinander kämpfen werden. Überall wo sich Gruppierugen bilden schaffen wir eine Art magnetischer Felder, die Pole verbinden sich oder stoßen sich ab. Alles kritische Reaktionspunkte die einen Aggressor schaffen. Zwischen Krieg und Frieden findet sich stets die Wut oder auch das Glück. Diese Paarung verbindet sich mit Liebe, denn wo Menschen sich streiten, vertragen sie sich auch wieder und das kann der Mensch nur mit viel Liebe.

Werdet wieder Mensch und glaubt an Euch selbst und lebt in Eurem SEIN, dann findet sich der wahre Mensch wieder in seiner Reinheit.

Kirche und Religion war gestern, heute zählt der Mensch!

Mein Slogan: "… ich red' Mensch!"

(S.E.F./Suse)
(Text/Idee/Urheberin/Autorin/Künstlerin/Friedens Aktivistin)
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Jede/r soll nach eigener Fasson selig werden.
Solange Religion Privatsache ist, ist es mir egal, was die und wie die Leute einen wie auch immer gearteten Gott anbeten.
Sobald aber eine Religion anfängt, mir ihren Gott und ihre Lebensweise aufzuzwingen oder gar vermeintliche "Ungläubige" zu ermorden, ist eine solche für ein aufgeklärtes und säkularisiertes Europa des 21.Jh. völlig inkompatibel und muss beseitigt oder neutralisiert werden, um Schaden vom Rest der Menschheit fern zu halten.
Welche Religion ich meine, dürfte jedem klar sein.
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Keine natürlich und wenn dies nicht endlich mal mehrheitlich klar wird, siehts düster aus!
jeder hat das Recht zu glauben was er will
Natürlich, nur wird keine Religion dadurch wahrer.
wichtig ist, es wird toleriert
Man kann es aber auch übertreiben mit der Toleranz bis zur Selbstzerstörung.
ich vervollständige: "wichtig ist, es wird toleriert" was man glaubt
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