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Ideale

Ideale

Von wize.life-Nutzer - Freitag, 08.01.2016 - 04:14 Uhr

Höher, besser, schöner, reicher - die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Es ist die Liste mit Attributen, die dem Idealzustand des Lebens nahe kommen sollen. Leider wird dabei nur all zu gern vergessen, dass man mehr Zeit damit verbringt, diesen Idealen nachzueifern, als das Erreichte zu genießen und auch einmal zufrieden zu sein mit dem dem was man hat.

Die Industrie ist redlich bemüht, uns in all diesen bereichen hilfreich zur Seite zu stehen - vorausgesetzt, man erfüllt bereits den ein oder anderen Punkt - wie zum Beispiel ausreichende finanzielle Mittel oder alles, was dazu führt: Auf der Karriereleiter höher zu klettern als Andere um besser da zu stehen als Andere und die eigene Schönheit zu nutzen - natürlich um Kohle zu machen, damit der Kreislauf auch vervollständigt wird.

Das Konkurrenzdenken nimmt von Jahr zu Jahr zu und je weniger man emotionale Wurzeln hat, umso eher wird man gesellschaftlich gefördert und akzeptiert. Aber was ist das Ideal in der Gesellschaft ? Nach meinen Beobachtungen ist diese Frage leicht erklärt. Man muss funktionieren - problemlos und vor Allem ohne Anderen im Weg zu sein auf der Jagd nach seinem persönlichen Ideal. Natürlich sollte man auch emotionsfrei bleiben und nichts an sich heran lassen. Die Einflüsse aus der persönlichen Umgebung soll man doch bitte auf Null reduzieren und globale Ereignisse nimmt man am Besten einfach hin.

Nein, man darf nicht mehr die Gegebenheiten auf sich wirken lassen, um überhaupt zu begreifen, was überhaupt passiert. Es würde der Funktionalität des Einzelnen widersprechen und gegen jedes gesellschaftlich geforderte Ideal gehen, wenn man nicht nur denkt, sondern auch noch fühlt. Die Frage ist nur, ob der Leben als "funktionierender Bestandteil" noch lebenswert ist, wenn man gelernt hat, sich in einem emotionalen Umfeld zu bewegen.

Ich persönlich habe dann den Punkt erreicht, an dem die Suche nach dem Ideal nicht mehr erstrebenswert ist und ich bleibe lieber wie ich bin - auch wenn ich den Idealvorstellungen Anderer nicht entspreche, denn ich habe mit damit etwas erhalten, was Viele schon vergessen haben: LEBEN !

5 Kommentare

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In diesem Beitrag sehe ich nur Vorgaben anderer an mich, damit jene einen Vorteil von mir haben. Das würde ich eher als Idole (Trugbider) sehen.
Wie ist das aber mit Menschen, die mich um meiner selbst willen fördern wollen, inclusive mir? Man muß sich doch für sich selbst ein Ziel setzen, das man wohl nie erreichen wird, um wenigstens das zu erreichen, was möglich ist.
Ich meine das jetzt nicht in finanzieller, beruflicher, gesellschaftlicher Hinsicht, sondern auf die Entwickling des individuums in ethischer Hinsicht.
Ich denke da an einen Spruch von Goethe, der heißt sinngemäß: Wenn wir die Menschen so sehen, wie sie sind, machen wir sie schlecht. Sehen wir sie aber so, wie sie sein sollen, machen wir sie zu dem, was sie sein können.
Dieser Spruch läßt durchaus auch eine positive, wohlwollende Deutung zu. Er hindert niemanden daran, dem Augenblcik zu leben, hät aber den Blick frei auf eine seelische Weiterentwicklung.

Es gibt auch ein ähnliches Beispiel aus der Navigation: Wenn ich an ein bestimmtes Ziel kommen möchte, muß ich ein ganz anderes Ziel ansteuern, um Strömungen und Störungen auszugleichen.
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Es gibt GsD auch andere Ideale als schöner, reicher, besser.

Genau
Das Leben leben und Freude daran haben
Grins...ja...MICH selbst
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