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Bus parkt am Kanzleramt: Landshuter Landrat schickt Flüchtlinge nach Berlin

Bus parkt am Kanzleramt: Landshuter Landrat schickt Flüchtlinge nach Berlin

Von News Team - Donnerstag, 14.01.2016 - 19:06 Uhr

UPDATE - 14.01. um 18:30: Der Bus kam am Abend in Berlin an und parkte vor dem Kanzleramt. Dort stiegen der Landrat kurz aus - umringt von Kameraleuten. Die Behörden stellten weitere Busse bereit, um die Ankommenden in Aufnahmestellen weiterzutransportieren und die Situation aufzulösen. Inzwischen ist der Bus wieder aufgebrochen. Die Asylbewerber verbringen die Nacht in einem Hotel im Norden Berlins

Er macht seine Drohung wahr: Der Landshuter Landrat Peter Dreier schickt Flüchtlinge im Bus zu Kanzlerin Angela Merkel nach Berlin.

Der Landshuter Landrat Peter Dreier macht seit Monaten keinen Hehl daraus, dass ihn die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung stört. Dabei scheut der Freie-Wähler-Mann auch die direkte Auseinandersetzung mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht. Im Herbst schrieb er einen offenen Brief an sie. Darin forderte er Merkel auf, für eine Begrenzung der Zuwanderung und eine bessere Verteilung der Flüchtlinge in Deutschland und Europa zu sorgen.

„Bei 1.800 Flüchtlingen, so viel müsste der Landkreis nach dem Königsteiner Schlüssel bei einer Million Flüchtlinge in ganz Deutschland anteilsmäßig unterbringen, sei Schluss, schrieb Dreier. „Selbst 1.800 Asylbewerber bedeuten für uns einen immensen Kraftakt, den wir kaum bewältigen können. Neben den fehlenden Unterbringungskapazitäten und unseren extrem beanspruchten hauptamtlichen Kräften müssen wir dabei auch an die vielen Ehrenamtlichen denken, die bereits jetzt an der Grenze ihrer Belastbarkeit arbeiten“, heißt es in dem Schreiben. Dreier weiter: „Deshalb werde ich, sobald wir die Grenze nach dem Königsteiner Schlüssel im Landkreis Landshut erreicht haben, einen Aufnahmestopp verhängen und darüber hinaus zugewiesene Flüchtlinge mit Bussen zum Bundeskanzleramt nach Berlin fahren lassen.“

Diese Drohung macht der Landrat nun wahr. Nach Informationen der Zeitung „Die Welt" startet in Niederbayern an diesem Donnerstag ein Bus mit 51 Flüchtlingen, die direkt zum Bundeskanzleramt gebracht werden sollen. Aus dem Umfeld des Landshuter Landrats heiße es, Dreier habe die Flüchtlinge darüber informiert, was mit ihnen geschehe. Alle treten demnach die Fahrt nach Berlin freiwillig an.

Den Landshuter Politiker stößt nach Informationen der Zeitung sauer auf, dass die Regierung das Flüchtlings-Problem kleinrede. "Die sagen, jetzt kommen ja nicht mehr so viele, jetzt ist das Problem gelöst", heißt es da. Nach Ansicht Dreiers gebe es aber einen „Stau, weil die Flüchtlinge, die zu uns in den letzten Monaten kamen, ja immer noch da sind“.

Noch im Oktober sagte Landrat Dreier nach Informationen der "Welt" diese Worte am Telefon zu Merkel: "Wenn Deutschland eine Million Flüchtlinge aufnimmt, entfallen rechnerisch auf meinen Landkreis 1800. Die nehme ich auf, alle weiteren schicke ich per Bus weiter nach Berlin zum Kanzleramt."

Seiner Ansicht nach sei "der innere Friede in Gefahr." Die Kanzlerin soll ihm damals zu Bedenken gegeben haben: "Wenn Sie Busse zu mir schicken, müsste ich die eigentlich nach Griechenland zurückschicken. Aber von dort laufen die Flüchtlinge dann wieder zu Ihnen."

62 Kommentare

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Peter Dreier hat den Fehler gemacht dies er,
zu Unrecht anerkannte Wirtschaftsflüchtlinge nach Berlin gebracht hat,

das beste und sinnvollste wäre das alle Landrätinnen und Landräte
die nicht anerkannten mit vielen Busen nach Berlin bringen,
und droben lassen,
Im Kanzleramt ist ausreichend Platz wo die Bundeswehr Feldbetten aufbauen können,

Merkel hat ohne Bundestagsmandat den Wirtschaftsflüchtlingen aus ganz Afrika, und den Schläfern Tür und Tor geöffnet,

Das Merkel ohne Bundestagsmandat das gemacht hat,

das ist eine Straftat,
jetzt ist es an der Zeit dass der Generalbundesanwalt ein Strafverfahren einleitet.
Da Merkel in Paraguay Grund und Boden hat und eine Auslieferung nicht sicher ist, deshalb besteht Fluchtgefahr.

Für Merkel muss das Strafrecht genau so angewendet werden wie für alle anderen, daher ist Untersuchungshaft erforderlich,

auch Milke war in U-Haft
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Mit den vielen - Beiträgen - die zu dem Thema geschrieben wurden, ist der Schreibtisch teilweise auf die unterste Ebene abgerutscht und hat eigentlich mit ausgewachsenen Menschen ( Senioren ) kaum noch etwas zu tun ----- schade --- .
Wie recht Du hast, Alfred ! Nicht nur 'schade' , sondern auch SCHANDE !
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Man sollte mal prüfen ob er den "Ausflug" selber bezahlt hat, oder ist das Steuerverschwendung??????
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Und Merkel hat schon Lunchpakete verteilt ?
...die dann wieder weggeworfen werden, weil sie das nicht essen...
Danke
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schämt euch sb ihr verlinkt ruptly tv, das geht aber garnicht

unabgesehen davon, lässt sich aus dem kanzleramt niemand sehen, ein vertreter des der senatsverwaltung für gesundheit und soziales ist vor ort und will die männer in unterkünfte weiterleiten. arme flüchtlinge!
Danke für den Hinweis! Haben den RT-Link wieder entfernt. Es gibt unverdächtigere Quellen.
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Ein Bus ist viel zu wenig. Es müsste von jedem Landkreis, je ein Bus, voll mit diesen Wanderern, zum Kanzleramt gefahren werden.
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das ist genau richtig, weiter machen
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mindestens einer wo nen arsch in der hose hat
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Endlich mal ein Politiker, der der Mutti mal zeigt worum es geht und wer dafür herhalten muß, bestimmt nicht die
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