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Angelika Niebler bei einer Anhörung im Industrieausschuss

CSU-Politikerin überfallen: "Erschütterndes Erlebnis, wenn die Polizei nicht zur Hilfe kommt"

Von News Team - Donnerstag, 14.01.2016 - 12:39 Uhr

EU-Parlamentarierin Angelika Niebler (CSU) wurde 2009 Opfer eines Raub-Überfalls auf offener Straße in Brüssel. In einem Interview mit FOCUS-Online sprach sie über ihre eigenen Erfahrungen und über die Übergriffe in Köln.

Was sie bei beiden Ereignissen besonders beschäftigte, war das fehlende Eingreifen der Polizei. Nach dem Raubüberfall auf sie habe die einfach nicht reagiert: "Der Notarzt kam erst nach 40 Minuten – und die Polizei überhaupt nicht. Diese Erfahrung war für mich fast noch schockierender als die Tat selbst." Danach habe sie sich als Opfer gefühlt, hatte ein mulmiges Gefühl, nur wenn sie jemand auf der Straße sah, der, wie die Gewalttäter einen Kapuzenpulli trug.

Zu der Aufarbeitung der Ausschreitungen in der Silvesternacht in Köln hat sie deshalb eine ganz klare Einstellung: "Es gibt dabei zwei Seiten: Auf der einen Seite dürfen wir niemanden unter Generalverdacht stellen. Auf der anderen dürfen wir aber auch nichts verschweigen oder unter den Teppich kehren, weil wir sonst die Probleme nicht lösen können und zugleich das Misstrauen wächst." Außerdem sein eine verstärkte Polizeipräsens nötig, um Frauen vor Übergriffen zu schützen.

In der jetzigen Situation, in der viele Menschen aus einem anderen Kulturkreis kommen, sieht sie ganz klar die "große Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen aus Bürgerkriegsregionen". Wichtig sei es, die Menschen auzubilden und in Berufe zu vermitteln. Sie fordert aber auch den Willen zur Integration von den Flüchtlingen: "Integration ist auch eine Bringschuld und zur gelungenen Integration zählt insbesondere Ausbildung und Arbeit. Aber zugleich sind bestimmte Werte nicht verhandelbar."

Für sie ist dieser Respekt, wenn man in einem anderen Kulturkreis eine Selbstverständlichkeit: "Ich habe auf ärmellose Kleidung verzichtet und in der Moschee habe ich ein Kopftuch getragen. Ich habe die Regeln dort akzeptiert. Und im Gegenzug kann man die Akzeptanz unserer Werte, Traditionen und Regeln auch von den Menschen erwarten, die zu uns kommen."

4 Kommentare

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Je mehr diese Politiker selbst zu Opfern ihrer eigenen verantwortungslosen Politik werden, um so eher wird sich etwas ändern.
Die Nöte der Untertanen gehen denen nämlich seit Jahren glatt am A++++ vorbei.
So gesehen hat dieser Überfall auch etwas positives bewirkt.
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Noch was Frau Niebler,
die Probleme die wir noch bekommen werden, die haben Sie scheinbar noch gar nicht erkannt. Darum empfehle ich Ihnen, sich mal mit Frau Knobel-Ullrich zu unterhalten. Sie ist eine Film-Journalistin die Dokumentarfilme über die jungen Mohamedaner gedreht hat und was Sie da zu sehen und hören bekommen - da werden Ihnen die Augen aufgehen. Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht mehr sagen.
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Sehr geehrte Frau Niebler,
jahrelang hat man von der CDU immer nur gehört sparen, sparen und nochmals sparen - aber bei wem? Bei denen die sowie so schon wenig hatten. All diese Leute waren zum Teil bereit zu geben, obwohl sie Niemanden eingeladen hatten. Was machen unsere Volksverdapper, die können den Hals nicht voll bekommen, erhöhen sich die Diäten um ca. 25 % und wieviel Flüchtlinge hat die Frau AM und Ihre Parteifreunde aufgenommen? Die 40 er Jahrgänge wurden bei der Rentenberechnung immer wieder gekürzt, damit ja die schwarze Null herauskommt - hoffentlich erreichen Sie bei den nächsten Wahlen auch eine schwarze Null. Einladen und dann vom Feld machen kann ein Jeder - die Arbeit sollen die Kommunen machen, die sowie so schon ein Loch in ihren Kassen haben. Wie viele deutsche Familien leben unter der Armutsgrenze? Gleichgültig welche Zahl Ihnen vorgesagt wird - jede einzelne Familie ist eine zuviel. Jetzt auf einmal hat man Milliarden von Euro´s übrig - da frägt sich doch jedert normale Mensch: Wo kommt auf einmal soviel Geld her und für wen??
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Fromme Wünsche dieser Dame, aber die Realität ist eine andere An die derzeitigen Zustände möchte ich mich nicht gewöhnen müssen. Sofortige Ausweisung von Menschen, die sich nicht an unsere Werte und Regeln halten. Die sind nicht integrierbar und werden weiterhin Ärger machen, wenn wir uns ihrer nicht entledigen.
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