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Studie zeigt, wie kriminell Flüchtlinge wirklich sind

Studie zeigt, wie kriminell Flüchtlinge wirklich sind

Von News Team - Freitag, 15.01.2016 - 16:03 Uhr

Hartnäckig hält sich die Meinung, dass zugereiste Migranten und Flüchtlinge mehr Straftaten begehen als Einheimische. Zwei aktuelle Veröffentlichungen räumen mit den Vorurteilen auf – und liefern Fakten zur Kriminalität gegen die Vorurteile.

„Soko Asyl“: Braunschweiger Kripo-Chef schreibt Buch


Gegen die Verbreitung von Gerüchten wie „Wegen der Flüchtlinge steigt die Kriminalitätsrate“ geht die Braunschweiger Kriminalpolizei seit September 2015 in einer Sonderkommission vor. Allerdings durfte diese gar nicht „Soko Asyl“ heißen, um Rechtsextremen kein neues Kanonenfutter für die Hetze gegen Flüchtlinge zu liefern. Ihr Name stattdessen: Soko „Zerm“ für „Zentrale Ermittlungen“.

Trotz aller Bemühungen halten sich die diffamierenden Vorurteile bislang hartnäckig im Netz: Ladendiebstähle, Einbrüche, Messerstechereien und Vergewaltigungen sollen generell gestiegen sein, seit Vertriebene in Deutschland Schutz suchen. Im Kampf gegen solche Verallgemeinerungen hat jetzt der Braunschweiger Kripo-Chef Ulf Küch gemeinsam mit anderen Autoren ein mehr als 200 Seiten (meinungs-)starkes Buch mit dem Titel „Soko Asyl“ veröffentlicht. Darin will er mit den Vorurteilen zur Flüchtlingskriminalität endgültig aufräumen.

Seine Argumente sollen Schwarzmalern und Hetzern den Wind aus den Segeln nehmen. Er sagt: Der Anteil der Kriminellen unter den Flüchtlingen ist prozentual nicht höher als der Anteil der Straftäter unter den Einheimischen. Und das obwohl seit Anfang 2015 rund 40.000 Flüchtlinge die Aufnahmestelle Braunschweig durchlaufen haben. Das ist auch der Reaktionsgeschwindigkeit der Braunschweiger Kripo zu verdanken. Denn weil sie Kriminalität rasch erkannte und resolut dagegen vorging, mussten sich die Täter schnell vor Gericht verantworten. So konnten Nachfolgedelikte verhindert werden – und die Statistiken bezeugen den Erfolg der Beamten.

Zudem mahnt Küch: „Es ist wichtig, die Wahrheit zu sagen“ – ein Satz, der vor allem im Licht der eskalierten Debatte nach Köln stetig an Bedeutung zunimmt.

„Nachgefragt“-Website liefert Fakten zur Flüchtlingskrise


Mit den Flüchtlingen in Belgien befasst sich der freie Journalist Boris Kartheuser. Er sammelt Daten, um dem „Gefühl der Überforderung oder gar Angst“ der Belgier entgegenzuwirken. Auch ihm ist es wichtig, Zahlen, Tatsachen und Statistiken zu liefern – anstatt Gerüchte, Vorurteile und Wut zu schüren.

Er begann zu recherchieren und beschloss, die gesammelten Daten anderen zugänglich zu machen. Seine Website nachgefragt.be ist seit dieser Woche online. Der 39-Jährige lebt aktuell in Köln – und hat das Chaos in Köln an Silvester miterlebt.

Die Zahlen für seine Recherche erhielt er unter anderem vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Interessierte können seine Untersuchungsergebnisse zu Fragen wie „Sind Flüchtlinge krimineller als Einheimische?“ oder „Wie viel kosten Asylbewerber den Steuerzahler?“ nachlesen. Viele Details beziehen sich zwar auf Belgien, doch die Quellen sind in den einzelnen Beiträgen verlinkt, so dass dort auch Informationen über Deutschland abgerufen werden können.

7 Kommentare

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Ganz ehrlich: ich weis nicht in wie weit man diesem Bericht Glauben schenken darf.. es wird doch alles verschönert im Moment... ich sehe es in meiner kleinen Stadt... täglich ist hier die Polizei am Werk, seit die Flüchtlinge hier wohnen.. aber gut auch das setze ich mal in die Rubrik ZUFALL... Ich bin der Meinung: Vorsicht ist die Mutter der Porzellanpuppe und vermeide es irgendjemand einen Anlass zu geben
mich überhaupt zu kontaktieren und wenn doch dann bin ich höflich zu jedermann aber immer mit dem Gedanken im Hintergrund VORSICHT...
denn was ich nicht ausschließe ist die Gefahr, dass auch Deutsche die heutige Situation ausnutzen.
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Hm, die Überschrift ist für jeden, der der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist, schon ziemlich tendenziös: "Studie zeigt, wie kriminell Flüchtlinge wirklich sind." hört sich ungefähr so an wie: "Studie zeigt, wie dumm Deutsche wirklich sind."
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Was ist das konkrete Fazit dieses Beitrages?
Viel Lärm um nichts.
Alles gut Kein Grund zur Sorge Weiterschlafen!
Er hat nach dem Fazit des Artikels gefragt und "Viel Lärm um nichts" ist meine Antwort, denn genau das sagt der Artikel. Kannst du nicht lesen, sondern nur mich angreifen? Aber wenn es dir gut tut, komm schon, eine Frechheit hast du doch sicherlich noch.
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