JOURNAILLE in Deutschland

Beitrag von wize.life-Nutzer

JOURNAILLE in Deutschland
von Gerd Quedenbaum
dpa am Samstag, dem 19.Nov.2016 berichtet, daß die Hauptversammlung der AfD
den Ausschluß der Presse beschlossen habe. Ziemlich vage wird der Beschluß begründet mit der Befürchtung, daß man unzulängliche Redner ans Pult bekomme und damit ein unerwünschter Eindruck entstehe. - Natürlich, der Ausschluß der Presse verhindert unerwünschte Berichtertattung. - Die Journaille geifert, Presserecht, Pressefreiheit und Pressepflicht seien in Gefahr. Und es gaban dieser Stelle sogar eine Demonstration für die Presse.
Nun darf man freilich nicht übersehen, daß es Fressefreiheit in Deutschland schon lange nicht mehr gibt. Die Politik höchstselbst hat das Presserecht ausgehöhlt, in dem sie diesen Zweig unseres öffentlichen Lebens gleich zweigleisig für sich vereinnahmte.

Der erste Schritt war das Sterben der kleinen Redaktionen. Die Pressevielfalt
schrumpfte auf ein inzwischen absolutes Mindestmaß zusammen. Damit zerbrach ein wesentliches Element unserer Freiheit, nämlich die freiheitlich demokratische Meinungsbildung. Je mehr kleine Redaktionen entfielen, umso größer wurde und ist der Einfluß der verbliebenen großen Redaktionen in Presse, Rundfunk und Fernsehen, auf die allgemeine und spezielle Meinungsbildung. Das heißt, eine elementare Voraussetzung für freiheitlich demokratische Meinungsbildung wurde zu Gunsten der großen Redaktionen abgeschafft und damit unserer inzwischen lächerlich gewordenen "Demokratie" ein erster, schlicht der erste jedoch erschützternde Schlag versetzt. An die Stelle der freiheitlichen Meinungsbildung ist die koordinierte öffentliche Meinungsmache getreten. Diese Entwicklung war relativ einfach.

Statt die Vielfalt der Redaktionen zu stützen - natürlich im Sinne der Demokratie, schloß sich die Politik auf vielfältigste Art mit der Journaille
zusammen. Eine Symbiose, die sich vor dem Hintergrund jederzeitigen, wechselseitigen Liebesentzuges nicht nur entwickelt, sondern unwiderruflich gefestigt hat.
Wir sehen das an den Entwicklungen.
Politischer Ausschluß der Rechten (NSDAP - pfui Teufel), Ausschluß der Linken (DKP - pfui Teufel) bis hin zu den sogenannten NEO-Nazismus, der jedoch mit dem Nationalsozialismus real überhaupt nichts zu tun hat, und bis hin zum Linken Rand, in dem sich der radikale Sozialismus wieder neu zu ordnen sucht.
Die durchaus abwegige Entwicklung bot eines der größten innerdeutschen Schauspiele mit dem "Kampf" gegen die Grünen. Die konnten sich zwar aus dem Schlamassel entwickeln, sind inzwischen aber auch nichts weiter ale eine
"etablierte" und damit dem unseriösen System angeglichene Partei, wenngleich mit stark infantilen Zügen.
Einhellig mit der Presse - nein, die Presse einhelig mit der Politik verurteilt, verhetzt und verhaßt die Rechten in unserer Gesellschaft. Obwohl diese mit zunehmender Mehrheit eine echte und glaubwürdige Meinung vertreten, weigern sich die angeblichen "Demokraten" in Politik und "presseüblicher" Meinungsmache, mit ihnen das nötige Gespräch zu führen. Das heißt - sie klammern an die zwanzig Prozent der Bürgermeinung von dem Mitspracherecht aus.
Ich nenne das Verrat an der Demokratie, auch Vaterlandsverrat, denn unser Grundgesetz ist die Verfassung des Staates. Wo sich eigentlich Demokratie und Meinungsbildung von unten nach oben entwickeln sollte, da herrscht ein parteipolitisches Minderheitendiktat von oben nach unten.
Das zu belegen, gäbe es sehr viele Beispiele sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik. Die Erscheinungen sind katastrophal , man kann sie hier gar nicht alle aufzählen, deshalb nur ein paar wenige Beispiele:
Einhellig Politik und Journaille gegen die AfD. Und man schreckt nicht einmal vor der Volksverhetzung zurück. - Einhellig Politik und Journaille gegen die Person des gewählten Bundespräsidenten. Welch eine schmierige, hinterhältige Mache. Und das ist nur ein Gipfel des großen Berges gleicher Schweinereien. - Einhellig Politik und Journaille in der Ausländerfrage, die inzwischen zu einem unentwirrbaren Katalog angewachsen ist. und immer noch verweigert man einem großen Anteil deds Volkes die Anhörung. - Einhellig Politik und Journaille
gegen den neu gewählten Präsidenten Trump in Amerika. Dumm und frech, unklug und undiplomatisch die angeblich deutsche Handlung auch jetzt noch, daß der ordentlichen Wahl in USA.
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