EIN EKLAT ? - von Gerd Quedenbaum

Beitrag von wize.life-Nutzer

EIN EKLAT ?
- von Gerd Quedenbaum.

Daß Frauke Petry heute die Bundespressekonferenz verließ, war weniger ein Eklat, als ein Anlaß für die Journaille, ihr eigenes künftiges Verhalten anzukündgen,
"nach der Wahl wie vor der Wahl".
Diese Leute hängen am Gängelband destruktiver Interessen Davon kann man wohl kaum etwas Besseres erwarten.
Frau Petry sei plötzlich aufgestanden und habe die Pressekonferenz ohne ein weiteres Wort verlassen. Das ist doch reinster Blödsinn.
Petry war als Vorstandsmitglied der AfD geladen und wohl nicht nur als solche eine gewichtige Persönlichkeit ihrer Partei. Immerhin ist sie auch gewählte Direktkandidatin in ihrem Wahlkreis mit einem Stimmenanteil noch vor der CDU. Und die AfD wurde durch die Bundestagswahl zur dritten Kraft im Bundestag.
Neben den Kandidaten ihrer Partei hat Frau Petry den Standpunkt und die Ziele der AfD erklärt und gestellte Fragen hinreichend beantwortet.
Bedauernd erklärte Petry am Ende ihres Vortrages, daß sie weitere Fragen nicht beantworten könne, sie werde dem Deutschen Bundestag nicht angehören. Danach hat sie sich erhoben und erklärt, für evtl. vertiefende Fragen stünde sie noch bereit, eine kurze Zeit im Foyer der Pressekonferenz.
Gegenüber den anwesenden Journalisten und Journaillen hat sich Frau Petry damit absolut korrekt verabschiedet. Es gab keinen Grund für einen Tumult und den hat es auch nicht gegeben.
Natürlich doch hätten die Medienvertreter gerne mehr von Petry erfahren. Das wären denn aber Fragen gewesen, die sie weder persönlich, noch im Vorgriff auf die künftige Parlamentsarbeit ihrer Partei hätte beantworten dürfen.
Das heißt mit anderen Worten, für sich selbst hat Frau Petry den Journalisten den Wind aus den Segeln genommen.
Wie Petry ihr Verhalten gegenüber dem Vorstand ihrer Partei erklärt, wenn sie das überhaupt tun muß, das ist eine Sache, die nicht in der Konferenz zu klären war. Im übrigen waren ja weitere Vorstandsmitglieder der Afd anwesend und somit gesprächsbereit.
Daß die destruktive Journaille nun von einem Eklat brabbelt, muß man nicht oder nur als ein weiteres verabscheuungswürdiges Gewinsel erkennen. Berichterstattung hält sich an Fakten. Gefärbte Berichterstattung dient keinem guten Zweck, ist nichts weiter als böswillige Stimmungsmache ! -

Mehr zum Thema