Verstörendes Video: Männer wollen Frau vergewaltigen, weil sie oben ohne am  ...
Verstörendes Video: Männer wollen Frau vergewaltigen, weil sie oben ohne am See liegt

Verstörendes Video: Männer wollen Frau vergewaltigen, weil sie oben ohne am See liegt

News Team
Beitrag von News Team

Diese beiden Videos waren im Sommer 2017 ein großer Aufreger in Österreich. Aufgenommen hat sie der Wiener Fotograf Thomas Busek in diesem Sommer und jetzt mit einigen Wochen Abstand zu dem Vorfall auf Facebook gepostet. Zu sehen und vor allem zu hören ist, wie gebrochen deutsch sprechende Männern den gebürtigen Tscheche Busek angehen. Sie beschweren sich, weil die Freundin des Fotografen oben ohne am Seeufer liegt und drohen mit Vergewaltigung.


Inzwischen hat das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung die Ermittlungen übernommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft wird die Bevölkerung gebeten, bei der Identifizierung der Täter zu helfen.




Hinweise können unter dem Stichwort "Kaltenleutgeben" an das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LPD-N-LVT@polizei.gv.at bzw. 059 133 30 8333) oder jede andere Sicherheitsdienststelle gerichtet werden.

Ihr Wortführer sagt:


Sie soll ein T-Shirt anziehen. Hier ist kein Nacktbaden. Stört mich.

Der Fotograf schreibt, dass die Männer gar drohten, seine Freundin zu vergewaltigten, wenn sie sich nicht anziehe. So beschreibt er die Szene am See auf Facebook:

Es ist ein paar Tage her, als ich und eine Freundin an einem sonnigen Tag spontan beschlossen haben zu einem Waldsee nähe Wien schwimmen zu gehen.

Wir lagen dort zu zweit in der Sonne, bis 6 vollbärtige Männer kamen, denen es offensichtlich nicht recht war, dass meine Begleitung nur im Höschen und oben ohne da lag. Als sie dann ihren BH angezogen hat, war es denen scheinbar auch noch zu viel Haut und sie bestanden drauf, dass sie ein T-Shirt anziehen soll, sonst wäre die Gefahr zu groß, dass sie sich nicht unter Kontrolle hätten und sie vergewaltigen (!) könnten.

Zum Schluss fielen dann noch die Wörter „Ehrenlos“ „Hure“ „Scheiß Österreicher“ und ein paar die ich gar nicht schreiben möchte.

Das Pärchen beschließt letzten Endes den Rückzug anzutreten, um sich nicht in Gefahr zu bringen. . Wie Busek schriebt, drohte die Situation zu eskalieren. In einem zweiten Video ist zu sehen, wie einer der Männer den Fotografen angeht.


Busek schreibt weiter:


Da es 6 waren und die vorbeigehenden Spaziergänger keinen Anstand gemacht haben uns helfen zu wollen, gingen wir schließlich lieber und der schöne Tag endete damit für uns.

Es sei noch anzumerken, dass die selbsternannten Sittenwächter zu keinem Zeitpunkt meine Begleitung, sondern nur mich angesprochen haben (als wäre ich ihr Besitzer). Zum Schluss ist noch einer davon auf mich losgegangen und wollte mich die Felsenwand hinuntertreten, bin aber ausgewichen. Ebenfalls auf Video dokumentiert.

Als meine Eltern vor fast 20 Jahren geheiratet haben und ich aus Prag nach Wien gezogen bin, war ich traurig, weil ich alle meine Freunde und meine Heimat verlassen habe. Dennoch war ich damals auch froh, weil ich mich auf eine zivilisiertere und fortschrittlichere Welt gefreut habe.

Man hat mich in Wien gut empfangen und obwohl ich die ersten Monate kaum Deutsch gesprochen habe, gab es nie Probleme und die Österreicher haben mir immer und in jeder Hinsicht geholfen. Ich habe dieses Land lieben und schätzen gelernt. Als Fotograf bin ich viel, sehr viel um die Welt gereist und habe alle möglichen Orte gesehen.

Ebenso vertrat ich bis vor paar Jahren immer die Meinung, dass Wien die lebenswerteste Stadt der Welt ist, wo man sein ganzes Leben verbringen könnte. Jetzt bin ich mir leider nicht mehr so sicher, ob ich in den nächsten 10 oder 20 Jahren noch immer da sein möchte.

Und für alle die mich nicht kennen: Nein, ich bin kein Rechter, kein Hetzer und selbstverständlich kein Ausländerhasser. Ich bin nur ein Wiener Fotograf aus Prag, der sich große Sorgen um die Zukunft seiner neuen Heimat macht.
Es kann ruhig geteilt werden, damit man auch ganz oben im 19ten Bezirk mitbekommt, was in den letzten Jahren in Österreich abgeht....

Thomas Busek geht es darum, wie tiefgreifend die Veränderungen in der österreichischen Gesellschaft durch intolerante Zuwanderer inzwischen sind. Er möchte darauf hinweisen, in einer Form, die auch der Regierung nicht verborgen bleibt. Was er nicht möchte: einen Auslöser für Hass und Hetze bieten.

Deshalb schreibt er:


Keine tiefen rassistischen Kommentare bitte, das ist weder vernünftig, noch zielführend.