Feiertagsvorschlag
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Islamische Festtage

Beitrag von wize.life-Nutzer

Muslimische Feiertage in Deutschland


Innenminister de Maizière regt einen muslimischen Feiertag an

Aus heiterem Himmel wird die Idee eines muslimischen Feiertags von Bundesinnenminister Thomas de Maizière aktuell ins Spiel gebracht und vorgetragen – und kein Muslim hatte ihn darum gebeten!

Nein, es wird und darf in Deutschland keinen muslimischen Feiertag im Kalender geben, denn unsere Feiertage sind christlich geprägt – und das wird und soll auch so bleiben.

Dieser letzte Satz stammt ebenfalls von de Maizère, der damit die von ihm selbst angestoßene Debatte schleunigst wieder zu beenden versucht.

Scharfen Widerspruch erntete de Maizière dafür aus der eigenen Partei und vor allem von der CSU.

Das CDU-Urgestein „Wolfgang Bosbach“ sagte dazu: „Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung und keine islamische“!

Rd. 5,5% Muslime von rd. 83 Millionen Menschen leben in Deutschland – dabei ist jeder vierte Muslim erst kürzlich zugewandert und der Anteil dieser neu Zugewanderten beträgt rd. 27%.

Die Islamischen Festtage hängen hauptsächlich mit dem Leben des islamischen Propheten Mohammed und besonderen Bedeutungen des Koran zusammen. Der Islam kennt zwei Hauptfesttage, das „Fastenbrechen“ und das „Opferfest“.

Wenn nunmehr kurz nach dem Wahlergebnis 2017 Herr De Maziere plötzlich meint, dass man darüber nachdenken sollte, in Deutschland auch zusätzlich muslimische Feiertage einzuführen, sind die nächsten politischen Probleme vorprogrammiert – genauso wie nach der Rede von Christian Wulff zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010, nachdem es sagte:

„Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“.

Lt. einer repräsentativen Umfrage finden 70 Prozent der Deutschen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre – und nur Göring-Eckardt sagt: „Natürlich gehört der Islam und natürlich gehören Muslime zu Deutschland – ohne sie wäre es sehr langweilig“.

Deutschland schafft sich ab und einige Politiker haben immer noch nicht kapiert, was die Bürger mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 konkret ausgesagt und auch zum Ausdruck gebracht haben, nämlich: Deutschland muss Deutschland bleiben – siehe Österreich!

Es gab und gibt in Deutschland keine muslimischen Feiertage, ebenso wenig wie es jüdische, buddhistische, hinduistische und sonstige vom Gesetz abweichende Feiertage gibt.

Der Ruf nach zusätzlichen – muslimischen – Feiertagen und ob er als Aufforderung, Denkanstoß, Diskussionsbeitrag, Anregung, Kommentar oder was auch immer gemeint sein soll, ist schlicht und einfach imaginäre Wichtigtuerei.

Es dürfte jedem klar sein, dass die gesetzlichen Feiertage in Deutschland nicht beliebig vermehrt werden können, weshalb es in dieser Frage auch keine wie auch immer definierte "Gerechtigkeit" (lt. Herrn Martin Schulz) geben kann, es sei denn durch die generelle Abschaffung aller christlichen Feiertage bzw. ersatzweise – wie das gelegentlich gefordert wird – durch deren Umbenennung (z.B. in Winterfest und Lichterfest für Weihnachten oder Sankt-Martins-Tag) - und der Islam mit seiner "unterlegten" Scharia gehört schon gar nicht zu Deutschland!

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