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Um schweren Schaden abzuwenden: Deutscher Star-Theologe fordert Papst-Absetz ...

Um schweren Schaden abzuwenden: Deutscher Star-Theologe fordert Papst-Absetzung!

News Team
17.12.2017, 11:21 Uhr
Beitrag von News Team

Er ist promovierter Theologe, Harvard-Gastprofessor und bekannter Publizist. Nun platzt Alexander Görlach kurz vor Weihnachten der Kragen. Er fordert nicht weniger als die Absetzung von Papst Franziskus.

„Der Papst ist den Herausforderungen seines Amtes nicht gewachsen", so Görlich in der Bild am Sonntag. "Es bleibt nichts anderes, als ihn abzusetzen!“

Das katholische Kirchenoberhaupt hatte jüngst gefordert, das "Vaterunser" anders zu beten. Statt der Zeile „führe uns nicht in Versuchung“ schlug Franziskus „führe uns aus der Versuchung“ vor.

„Dieses Mal hat der Papst eine Linie überschritten“, sagte Görlach der Zeitung. Denn es gebe keine neuen Erkenntnisse, warum das Gebet geändert werden müsste. Und weiter: „Franziskus ist ein Populist, einer der guten Sorte: Anders als die bösen Populisten will er die Menschen nicht trennen, sondern zusammenführen. Aber alle Populisten sind Vereinfacher. Das wird Franziskus nun zum Verhängnis, denn niemand kann sich, auch nicht der
Heilige Vater, einen einfachen Gott zurechtbasteln, wie er ihm gerade passt.“

Starker Tobak! Und der Publizist, der auch für die "New York Times" schreibt, legt sogar noch nach und sieht eine tiefe Verunsicherung von Gläubigen, aber auch innerhalb der Kirche. Zur Bild am Sonntag sagte Görlach: "Im Kirchenstaat gibt es genügend Leute, die das Walten Franziskus’ schon lange mit großer Sorge betrachten. Sie müssen nun handeln, um schweren Schaden von der Kirche abzuwenden.“


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Pizza für den Papst

21 Kommentare

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Wenn jetzt die (F)Kurie versucht schon am Papststuhl zu rütteln, wo kommen wir dann hin? Jahrhunderte sagte der Papst wo es lang geht. In der heutigen Zeit glaubt jeder es besser zu wissen, wie der Papst es entscheidet. Daß damit wieder ein großer Zwietracht anstatt Eintracht entsteht, daran denken die Kirchenfürsten und Betbrüder nicht. Alles Egozentriker, wie die kleinen Kinder. Gibt es denn keine andere Sorgen?
  • 18.12.2017, 14:15 Uhr
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"Dummes Zeug. Franziskus ist sehr beliebt bei den Menschen; "
besonders bei Kindern ...
schließlich meint der Papst, daß Eltern ihre Kinder würdevoll verprügeln dürfen ...
  • 18.12.2017, 08:14 Uhr
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"„führe uns aus der Versuchung "

Und dafür soll man ihn absetzen ?
Der Mann weiß doch wo von er spricht.
Wieviele Kinder wurden denn schon verführt von Priester !

Das Aufräumen im Vatikan passt wohl vielen nicht .
  • 17.12.2017, 23:26 Uhr
Im Vatikan gehoert endlich GRUENDLICH aufgeraeumt
  • 21.12.2017, 23:30 Uhr
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Dummes Zeug. Franziskus ist sehr beliebt bei den Menschen; ein Papst kann überhaupt nicht abgesetzt werden.
  • 17.12.2017, 19:35 Uhr
nur ermordet .- klar
  • 17.12.2017, 23:27 Uhr
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Ich bin keine Katholikin, aber das geht zu weit.
Lasst diesen Papst in Ruhe !
Denkt lieber mal drüber nach, was mit seiner Aussage gemeint sein könnte.
Hypocryite / Heuchler/ Scheinheilige / Pharisäer
  • 17.12.2017, 16:50 Uhr
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Als Lutheraner kann ich dem Papst nur beipflichten. Seine Formulierung entspricht dem realen Leben. Der Herr Brotfresse-or lebt im Geiste der alten Lehre. Der Wortlaut wird überleben, weil er die Christenheit verbindet. Die Gesellschaften und auch das Christentum entwickelt sich weiter und das ist gut so... ! Nur das Judentum stagniert durch doktrinäre Führer.
  • 17.12.2017, 16:48 Uhr
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Sich über einen so lapidaren Vorschlag aufzuregen, finde ich völlig daneben. Zeigt mir nur erneut die Borniertheit religiös-dogmatischen Denkens.
Am Vaterunser-Wortlaut wurde schon öfter herumgebastelt. Das allerdings wohl eher bei den evangelischen.
  • 17.12.2017, 15:45 Uhr
Jetzt will der Pabst das den "evangelischen" gleichtun! Gratulation!
  • 17.12.2017, 16:00 Uhr
Keine Ahnung, ob das so ist und was ihn dazu motivierte.
  • 17.12.2017, 16:31 Uhr
Dieser Papst "polarisiert"
Ich kenne einige "dogmatische Christen" die bei Franziskus schon länger vom "Antichristen" sprechen.
Na ja--
Das Benedikt noch im Hintergrund regieren würde halte ich für baren Unsinn.
Der war von seiner "Konservativen" Einstellung ja das Gegenteil. Die Politik des Vatikan gestaltet sich derzeit aber "progressiv" Ganz nach dem Gusto des amtierenden Papstes.
  • 18.12.2017, 19:57 Uhr
Als Protestant sage ich - Es gab nie einen besseren Pabst -!!
@ Rüdiger Antichrist ???? - Was für ein Ausdruck - hast du überhaupt Ahnung??? Dieser Pabst ist das Beste, was der Welt seit langem passiert ist.
Tolerant, aufgeschlossen, dem Menschen nahe.
Das braucht die Welt.
  • 21.12.2017, 00:48 Uhr
Naja - aus meiner Sicht braucht die Welt weder Kirche noch Pabst. Das beste für die Welt wäre, wenn endlich mal eine deutliche Mehrheit der Menschen die Scheinheiligkeit und negative Wirkung von Religionen generell erkennt.
Ich wollte ja nur hier darauf hinweisen, wie unwichtig eine solche Wortklauberei ist.
  • 21.12.2017, 00:53 Uhr
Religiöser Wahn ist immer Scheiße und führt immer nur zu STRESS. Braucht kein Mensch.
  • 21.12.2017, 01:08 Uhr
Sylvia

Das Wort "Antichrist" ist nicht meine Meinung. Lies den Text.
Ich habe nur das aufgeführt was "dogmatische Christen " der Gegenwart über ihn denken und schreiben.
Habe ich selbst erlebt.

Meine Meinung: Dieser Papst läuft der " linken Mainstream-Meinung" von Politik und Medien eines Teils der westlichen Hemisphäre hinterher. Dadurch auch seine Beliebtheit bei Leuten die sonst nicht viel am Hut haben mit Christentum.
Ob das langfristig gut ist für die Kirche oder das Gegenteil vermag ich nicht zu sagen. Ich glaube aber es trägt eher zum Niedergang der christlichen Religion bei.
Jedenfalls mischt er sich auch in die aktuelle Politik-und das finde ich nicht gut.Übrigens: seine Nacheiferer finden sich aktuell ja auch in unseren deutschen Kirchen.
  • 21.12.2017, 11:09 Uhr
Jo, ich habe auch nicht soviel mit Christentum am Hut. Das wichtigste Gebot sollte aber doch sein - Liebe deinen Nächsten wie dich selbst -. Franziskus liebt einfach die Menschen - ist das nicht schön. Ich finde das toll - Ein Pabst , der den Menschen nahekommt. Mehr ist ja ein Pabst auch nicht. Letztlich ist er Mensch - so wie Jesus ein Mensch war.
  • 29.12.2017, 21:32 Uhr
Ich hab ja gar nix mehr mit Christentum am Hut - nur noch Erinnerungen.
Ob der Pabst die Menschen liebt, weiss ich nicht, aber finde die Aufregung nicht ok, wenn er in der verkrusteten Kirchenwelt was ändern will.
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" ist mir auch am meisten in Erinnerung aus Bibel - ist aber nicht immer ganz einfch, das zu praktizieren.
  • 29.12.2017, 21:53 Uhr
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