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Abstimmung zur GroKo - SPD sagt JA!

Abstimmung zur GroKo - SPD sagt JA!

News Team
04.03.2018, 09:08 Uhr
Beitrag von News Team

Mit Hochspannung wurde erwartet, wie die 463.723 SPD-Mitglieder abstimmen würden. Bis zuletzt war unklar, ob die Parteibasis für eine Große Koalition stimmen würde. Jetzt liegt das Ergebnis vor.

Die SPD sagt JA zur Großen Koalition!


Insgesamt 66,02 Prozent der Mitglieder stimmte für eine Zusammenarbeit mit CDU und CSU. Das bedeutet, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt. 120 freiwillige Wahlhelfer zählten über Nacht die Stimmzettel im Willy-Brandt-Haus in Berlin aus. Parteichef Martin Scholz sprach vor der Verkündung des Ergebnisses von einer "sehr, sehr hohen Beteiligung" bei der Mitgliederbefragung.

Die Wahl war überschattet von innerparteilichen Streitigkeiten. Die JuSos um Kevin Kühnert hatten die Kampagne "Tritt ein - Sag Nein!" gestartet. Darin hatten forderten sie Parteifremde auf, nur deshalb in die SPD einzutreten, um gegen die Große Koalition stimmen zu können.

Aufatmen oder Gähnen - wie seht Ihr das "Ja" der SPD zur GroKo?

Eine gute Sache - endlich kann es weiter gehen
29.7 %
Nicht gut - die SPD regiert sich in die Bedeutungslosigkeit
70.3 %
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341 Kommentare

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"Die Wähler haben uns in die Position einer Oppositionspartei gewählt und als solche werden wir dem Land auch zur Verfügung stehen. Eine erneute Koalition mit der CDU/CSU kommt diesmal für die SPD unter meiner Führung nicht in Frage!" - etwaiger Wortlaut des Herrn Schulze nach der Wahl.
Und nun - ach, wir haben uns das doch anders überlegt und entscheiden uns jetzt doch dafür... - je nach Lust und Laune.
Und jetzt wollen die Looserparteien mit ihren unbedeutenden Pappköpfen an der Spitze erneut das stärkste europäische Land regieren. Ha!
Zur Frage in der Überschrift dieses Artikels "Was löst dieses Ergebnis bei Euch aus - Aufatmen oder Gähnen?" - Bei mir: Unverständnis und Aggression.
Da gibt es die "sogenannte" Demokratie in unserem Land durch die die Wähler befähigt sind, sich zwischen vielen Parteien zu entscheiden - leider aber nur auf dem Papier.
Ich unterstelle den Wählern hier einfach mal dass sie die SPD wählen, um nicht von der CDU regiert zu werden, und umgekehrt ebenso. Kein CDU- bzw. CSU-Wähler möchte die SPD oder eine andere Partei an der Spitze sehen. Was bekommt der Wähler nach der Wahl? Zunächst einmal eine fette Rechnung. Denn dass dieses monatelange, peinliche Debakel bis zur endgültigen Einigung auf den schon gewohnten und bewegungsarmen Einheitsbrei einer GroKo für den deutschen Bürger nicht kostenlos ist sollte allen klar sein. Ansonsten weiter ohne nennenswerte Änderungen, wie gehabt.
Wofür diese immense Geldverschwendung bei den Wahlen bis zur Regierungsbildung? Bezahlen wir dafür die Politiker, dass sie sich ein halbes Jahr nur um sich selber drehen und ihrer Pflicht nicht nachkommen? Die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen setzt sich nahtlos fort! Vielleicht sollten wir uns das mit den Wahlen in Zukunft einfach sparen...? Es würde in jedem Fall günstiger für den Steuerzahler und das Land wäre ohne Unterbrechung durchgängig regierbar. Was würde sich hier dadurch schon groß ändern außer weniger Wählerbetrug? Denn das ist es, was ich in einer GroKo sehe.
  • 07.03.2018, 13:41 Uhr
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Wenn die Bürger falsch wählen, ist das nicht so schlimm, wir korrigieren das bei den Auszählungen, oder warum war sonst die Öffentlichkeit davon ausgeschlossen
  • 06.03.2018, 19:07 Uhr
Es ist eine Mitgliederabstimmung, keine Wahl...dort kann man bei jeder Auszählung als Bürger/Bürgerin dabei sein.
Mit deinem Kommentar unterstellst und bezichtigst du alle SPD Mitglieder der Unredlichkeit.
  • 08.03.2018, 07:04 Uhr
interessant wird das Ganze, wenn man bedenkt, daß bereits am 26.2.18 ein SPD-Mitglied auf der Webseite der Jusos gepostet hat, daß die Mitglieder der SPD der Groko mit 66% zustimmen werden ...
nur ein Schelm der dabei Böses denkt?
  • 09.03.2018, 02:17 Uhr
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Ihr Kritiker !! Seid froh, dass Ihr in der Bundesrepublik leben dürft !!
  • 06.03.2018, 18:59 Uhr
warum?
  • 07.03.2018, 00:39 Uhr
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Das habe ich erwartet und habe auch so gewählt als Mitglied der SPD. Das war die einzige Möglichkeit, um die von mir geschätzte Kanzlerin erneut zu wählen.
  • 06.03.2018, 18:56 Uhr
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Für mich war mit Schröder Schluss mit der SPD.
  • 06.03.2018, 16:23 Uhr
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warum nur warum. Postengeil-nicht an D denken und das größte Problem die Flüchtlinge werden nicht angepackt. ihr habt euch selber abgeschossen
  • 06.03.2018, 10:14 Uhr
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Es war beschämend, dass diese Diskussion stattfand. Unsere Politiker sollten an erster Stelle an das Wohl des Volkes denken und nicht an ihren Kleinkrieg untereinander. Kevin Kühnert sollte erst einmal nachdenken, bevor er sich so in den Vordergrund drängelt.
  • 06.03.2018, 08:43 Uhr
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@MGB,
"Erstaunlich ist nur, was das all die angeht, die keine Mitglieder dieser Partei sind?
Es geht sie nichts an, bis auf die Tatsache, dass all ihr Vorstellungen versaut sind, die eine andere Entscheidung der SPD-Mitglieder ermöglicht hätten."
ähm ...
hast du noch nie etwas vom Art. 5 Abs. 1 GG gehört?
Tja, es geht jeden etwas an, und der Art. 5 Abs. 1 GG garantiert, daß wir unsere Meinung sagen dürfen!
Wenn du das verhindern willst, dann mußt du den Art. 5 Abs. 1 GG abschaffen ...
wie das funktioniert kannst du in Art. 79 Abs. 2 GG nachlesen ...
  • 06.03.2018, 04:14 Uhr
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45 Jahre bei der SPD - nun bin ich ausgetreten - es ist nicht mehr meine SPD - Schwarz/Grün/Gelb wurde bei Merkel + Co. nichts - dann nehmen wir eben die SPD ( und die macht dann auch noch mit ) Merkel ist es doch egal - es geht nur um Macht - nein danke - besser für die SPD fair in er zweiten Reihe sich neu aufstellen auch mit neuen oder anderen Leuten und dann Vollgas geben !!
  • 05.03.2018, 19:36 Uhr
@Eggert,
ich habs nicht solange ausgehalten, bin bereits 1983 ausgetreten ...
  • 06.03.2018, 04:02 Uhr
@MGB,
" Aber dennoch ist es schön zu wissen, dass du ein paar Zeilen des GGs kennst."
es ist UNSER GG ...
und im Gegensatz zu dir, kenne ich ein paar Zeilen UNSERES GG, und weiß, daß die "Zeilen" Artikel genannt werden ...

Abgesehen davon wiederhole ich:

Art. 5 Abs 1 GG erlaubt es JEDEM seine Meinung zu äußern ...
  • 06.03.2018, 09:33 Uhr
Fahr mal ne Runde Moped, das macht die Birne frei und pustet dir durch's Hirn
  • 08.03.2018, 07:06 Uhr
Wie sollte er auch MIke.

Viele beziehen sich ja auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass auch dumme Meinungen zulässig sind...Denn sonst bräuchten wir überall Bundesverfassungsgerichte -
  • 08.03.2018, 07:52 Uhr
@E.W.
" dass auch dumme Meinungen zulässig sind.."
mit dumme Meinung meinst du da etwa deine Behauptung, daß die Ziele der AfD verfassungswidrig sei, da sie will, daß Deutschland aus der EU austritt?

Die Frage gegen welchen Artikel unseres GG dieses Ziel verstößt, hast du mir bis heute nicht verraten können ...
woran liegt das nur?
  • 08.03.2018, 11:31 Uhr
"Fahr mal ne Runde Moped, das macht die Birne frei und pustet dir durch's Hirn"
hm ...
außer persönlichen Anfeidungen habt ihr nichts drauf?
Genauso kenne ich euch!
" Wir wünschen uns, dass sich jedermann bei uns wohlfühlt. Die Kommunikation auf wize.life soll jederzeit von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Folgende Leitlinien gelten dabei für alle:
1. Kommunikation untereinander
Behandeln Sie andere Mitglieder so, wie Sie selbst behandelt werden möchten."
Quelle: wize.life/inhalt/umgangsformen
und ich bin mir sicher, daß ihr genauso behandelt werden möchtet, wie ihr jene behandelt, die nicht eurer Meinung sind ...
das nenne ich gelebte Demokratie!
und viel Spaß noch beim Suchen des Artikels, der den Austritt aus der EU verbietet ...
  • 08.03.2018, 11:38 Uhr
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Eins vorweg: ich bin in keiner Partei als Mitglied, jedoch durchaus politisch interessiert.

Es ist sicherlich zunächst Sache jeder einzelnen Partei, wie sie sich entscheidet und welchen Weg sie dabei wählt.
Allerdings sehr bedenklich finde ich die Tatsache, dass an dieser Abstimmung auch Mitglieder teilnehmen durften, die bei der Bundestagswahl nicht stimmberechtigt waren. Und genau diese Leute dürfen dann mitbestimmen ob die SPD in eine Regierung eintritt oder nicht. Hätte man sich dabei auf diejenigen Mitglieder beschränkt, die auch wahlberechtigt waren bei der Bundestagswahl, dann wäre dies für mich auch in Ordnung gewesen. So aber finde ich den Vorgang äußerst fragwürdig für unser System.
  • 05.03.2018, 15:26 Uhr
@Claus,
wie viele der 463.723 SPD-Mitglieder waren am 24.9.2017 nicht wahlberechtigt?
kannst du mir das sagen?
Viel interessanter finde ich, daß bereits am 20.2. auf der Web-Seite der Jusos ein angebliches SPD-Mitglied postete, daß die Zustimmung zur Groko 66% beträgt, bzw. betragen wird.
Woher wußte er das?
nur ein Schelm der dabei Böses denkt?
  • 06.03.2018, 04:08 Uhr
Er meint, nicht für eine SPD-interne Abstimmung wahlberechtigt als neue Mitglieder. Die alle zuzulassen, nur um das Ergebnis zu beeinflussen ist schon fragwürdig.
  • 06.03.2018, 07:46 Uhr
da die neuen Mitglieder teilweise jetzt die SPD verlassen, weil sie nicht erreicht haben - spricht das nicht für sie
- ich habe mit jemand diskutiert, der bei FB mordsmäßig gemotzt hat, dass das nicht mehr seine Partei ist und er jetzt austritt - habe ihn gefragt wie lange er schon dabei ist - und keine Antwort - habe jetzt gegoogelt und festgestellt, dass er vor kurzem noch bei den Grünen war und ihm dort alles nicht gepaßt hat (ich habe nichts gegen die Grünen)
  • 06.03.2018, 09:15 Uhr
Wieviele davon das betrifft, weiß ich nicht.
  • 06.03.2018, 09:16 Uhr
ich finde den Mitgliederentscheid der SPD sehr demokratisch - das ist für mich "Basisdemokratie" - habe vorher auf Parteiebene viel mitdiskutiert - dort wurde Gelegenheit gegeben für das Für und Wider Stellung zu nehmen - und habe für die GroKo gestimmt
  • 06.03.2018, 09:17 Uhr
Naja - die Idee, gezielt Neinsager anzuwerben oder im Gegenzug auch Jasager, um kurzfristig noch das Ergebnis zu beeinflussen war schon etwas merkwürdig.
  • 06.03.2018, 09:19 Uhr
- ich stehe den JUSOS ihre " kreativen" Ideen schon zu - wir waren auch einmal jung
  • 06.03.2018, 09:20 Uhr
Letztlich ist mir SPD ja egal, hab die allenfalls mal im Landes- oder Kommunalbereich gewählt
  • 06.03.2018, 09:37 Uhr
für mich ist der kommunale Bereich auch am Wichtigsten, denn dort engagiere ich mich und das macht sehr viel Sinn und auch Spaß - trotzdem ist für mich die SPD die einzige Partei, die ich wählen kann - trotz Frust, was da so "oben" manchmal abgeht
  • 06.03.2018, 09:44 Uhr
Klar - im Kommunalbereich kennt man ja auch die Kandidaten z.T. persönlich näher.
Was den Bund betrifft, hab ich schon öfter gewechselt und aktuell bin ich ziemlich ratlos, was die Wählbarkeit von Parteien anbetrifft.
  • 06.03.2018, 09:46 Uhr
ja - da ist das mehr eine Persönlichkeitswahl - und das ist gut so
  • 06.03.2018, 10:48 Uhr
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